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Dusty Springfield, I Just Don’t Know What To Do With Myself, 1964

Text/Musik/ Kurt Bacharach, Hal David

Produzent/ Johnny Franz

Label/ Philips

Obwohl Tommy Hunt den Song bereits 1962 für sein gleichnamiges Album aufgenommen hatte, machte Dusty Springfield „I Just Don’t Know What To Do With Myself“ zu ihrem Song.

Das Lied – eine gefühlsbetonte Ballade – Springfields Spezialität – war das erste Projekt der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Kurt Bacharach, der viele weitere Hits für sie schrieb, einschliesslich „Wishin‘ and Hopin“ und „The Look of Love. Dieser Song liess das Publikum die enorme emotionale Bandbreite für ihre wunderschöne Stimme erahnen – eine Mischung aus verhauchter Sinnlichkeit, rauher Leidenschaft und Gefühl, die den Zuhörer glauben machen konnte, er habe eine schwarze amerikanische Sängerin vor sich.

Die Mühelosigkeit, mit der Springfield Pop, Balladen, Country, Soul etc. zu singen vermochte, brachte ihr Vergleiche mit Elvis ein, dem weissen Interpreten, der ebenfalls Grenzen niederriss, auf der Bühne und in der Gesellschaft. Vorallem in Grossbritannien leistete Dusty Springfield Pionierarbeit, damit weisse Sängerinnen wie Lulu, Sandie Shaw und Cilla Black „schwarze“ Songs singen konnten. Viele Soulsänger coverten den Song, darunter Isaac Hayes und Dionne Warwick. 2003 brachten The White Stripes eine Version heraus, die den Song als Punk-Rock-Ballade in einen neuen Kontext stellte. Beim dazugehörigen Video mit Kate Moss führte Sofia Coppola Regie.

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