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Siouxsie and the Banshees, Hong Kong Garden, 1978

Text/ Musik/ Siouxsie, McKay, Morris, Severin

Produzent/ Steve Lillywhite

Label/ Polydor

Sie waren die letze Band der erste Punk-Welle, die einen Plattenvertrag bekam – trotz guten Beziehungen zum inneren Kreis des Punk und wilder Live-Auftritte. Siouxsie & The Banshees bekamen ihren Vertrag bei Polydor schliesslich, nachdem John Peel diesen Song  in seiner Radiosendung gespielt hatte. Die Songidee stammt von Gitarrist John McKay, wie auch das markante, orientalisch klingende Intro auf dem elektrischen Xylophon.

„Hong Kong Garden“, benannt nach einem chinesischen Imbiss in Siouxsies Heimatstadt Chislehurst, war eine Hommage der Sängerin an die Chinesen, nachdem sie Zeuge geworden war, wie Skinheads die Besitzer mit rassistischen Beschimpfungen überhäuften: „Sie quälten die Leute gnadenlos, nur weil sie Ausländer waren. Ich fühlte mich so hilflos, hoffnungslos und schlecht.“

Nach monatelanger Medienkampagne kam dieses hochfliegenden Stück Post-Punk-Euphorie in die britischen Charts, war aber nicht auf dem Debutalbum „The Scream“ vertreten ( erst auf der späteren CD-Ausgabe).

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