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Dr. Feelgood, Milk And Alcohol, 1978

Text/Musik/  John Mayo/, Nick Lowe

Produzent/ Richard Gotteherer

Label/ United Artists

Dr. Feelgood waren wichtige Wegbereiter des britischen Punk. Die Band von einer kleinen Insel im Mündungsgebiet der Themse, Canvey Island, spielte Mitte der 70er Jahre einen stürmischen R&B-Sound, während andere sich damit begnügten im progressiven Rock von Yes oder Genesis zu schwelgen.

„Milk and Alcohol stammt aus  dem Album „Private Practice“, mit Gitarrist John Myo. Der hatte das Riff geschrieben und es seinem Freund, dem Produzenten Nick Lowe vorgespielt. Lowe erinnerte sich an einen Abend des Jahres 1976, als er und die Band einen schwachen Auftritt von John Lee Hooker im Hotel Starwood in L.A. gesehen hatten. Verstimmt durch die lustlose Darbietung ihres Idols und mit eingen White Russian (Wodka, Kahlua und Milch) im Kopf, machte sich die Band auf den Nachhauseweg und fuhr über eine rote Ampel. Als sie von der Polizei gestoppt wurden, hielt Manager Chris Fenwick den Kopf für das Haschisch im Handschuhfach hin. Im Song wurde daraus „Milk and Alcohol“.

„Milk and Alcohol“ wurde von Richard Gotteherer produziert, der in den 60er der US-Garagenband The Strangeloves angehört hatte. Zuletzt hatte er Richard Hell und Blondie produziert. Mit lodernden Fadern brachte er den militärischen Beat des Songs in Schwung, der jedoch vorallem durch den Gesang von Lee Brilleaux gewinnt. „Milk and Alcohol“ ist vielleicht nicht der beste Song von Dr. Feelgood, aber der, der im Gedächtnis blieb.

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