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Captain Beefheart & His Magic Band, Electricity, 1967

Text/Musik/ Don van Vliet, Herb Bermann

Produzenten/ Richard Perry, Bob Krasnow

Label/ Buddah Records

Der britische DJ John Peel sagte einmal: „Wenn es in der Geschichte der Popmusik jemals so etwas wie ein Genie gab, dann ist das Beefheart. Er schallte mir aus den Platten entgegen, die ich letzte Woche gehört habe, und ich werde noch mehr Beefheart in den Sachen hören, die diese Woche auf meinem Plattenteller liegen.“ Für Fans von Captain Beefheart & His Magic Band ist „Electricity“ von dem Album „Safe As Milk“ ein Song, in dem nachhallt was war, und anklingt, was kommen wird.

Van Vliet (alias Beefheart, der Anfang der 60er ein „Van“ vor seinen Geburtsnamen stellte) behauptete später, das schräge, zum Teil düstere Material für sein Album habe A&M Records dazu veranlasst, die Band fallenzulassen. Also nahmen sie die Songs mit Gitarrist Ry Cooder neu auf und machten mit Buddah Records da weiter, wo sie bei A&M aufgehört hatten.

Das Debütalbum von Van Vliet & Co ist zwar fest im Delta-Blues verankert, gibt aber auch einen Vorgeschmack auf den zukünftigen Output des Captains. Etwa in „Electricity“: Was wie ein psychedelischer Hoedown daherkommt, kombiniert bluesige Rhythmen mit Van Vliets gruselig krächzender Darbietung seines Stream-of-Consciousness-Textes. Drummer John French setzt wirkungsvolle Hi-Hat-Akzente. Cooder liefert das nörgelnde Bottleneckriff und Dr. Samuel Hoffmann gibt noch ein wenig Theremin hinzu.

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