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Led Zeppelin, When the Levee Breaks, 1971

Text/Musik/ Memphis Minnie, Led Zeppelin

Produzent/ Jimmy Page

In der Abgeschiedenheit ihres Landhauses mit Studio, Headley Grange, gaben Led Zeppelin gegen Ende der Aufnahmen für „Led Zeppelin IV“, dank des epischen „Stairway to Heaven“ ihr erfolgreichstes – ihrer Version eines angestaubten, aber unsterblichen Blues-Relikts den letzten Schliff.

Das Original vom Ehepaar/Duo Kansas Joe McCoy und Memphis Minnie wurde 1929 unter dem Eindruck des verlustreichen Mississippi-Hochwassers von 1927 aufgenommen. Indem er Led Zeppelins erdigen Take mit Studioeffekten tränkte – z.B. markante Halleffekte auf Mundharmonika und Gitarre -, baute Jimmy Page einen Song, der die schiere Macht der Wassermassen zum Leben erweckte.

Der Geniestreich war jedoch John Bonhams Ungetüm von einer Drumspur, das Geheimnis der kolossalen Energie von „When the Levee Breaks“ („Wenn der Damm bricht“). Für diesen brachialen Beat platzierte Toningenieur Andy Johns das Schlagzeug am Fuss des Treppenaufgangs des alten Landhauses und liess Mikrophone von der Decke baumeln, so dass mit jedem Bassdrum-Kick, jedem Schlag auf Snare oder Becken, ein natürlicher Treppen-Halleffekt den Ton verstärkte. Der Song hing so stark von dieser Sound-Trickserei ab, dass Led Zeppelin ihn nur zweimal live auf der Bühne spielten.

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