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The Rolling Stones, Sympathy for the Devil, 1968

Text/Musik/ Mick Jagger, Keith Richards

Produzent/ Jimmy Miller

Label/ Decca

Nach dem Album „Their Satanic Majesties Request“goss ein Song wie „Sympathy for the Devil“ Öl ins Feuer der Diskussion um die Ur-Bad-Boys des Rock. Trotz des Titels hatte das vorhergehende Album keine ausdrückliche Bezüge zum Teufel hergestellt – ganz im Gegensatz zum ersten Song auf der ersten Seite seines Nachfolgers „Beggars Banquet“. Religiöse Gruppierungen und einige Medienvertreter brandmarkten die Band als Satanisten mit verheerendem Einfluss auf die Jugend.

Jagger nennt zwar den fränzösischen Dichter Charles Baudelaire als Inspirationsquelle, aber sowohl Text als auch Motiv erinnern stark an Michail Bulgakows Roman „Der Meister und Margarita“, wo der Teufel persönlich in Russland auftritt und die Angelegenheiten der Welt mitbestimmen will. Der Mord an Senator Robert Kennedy wurde während den Aufnahmen kurzfristig in den Text eingearbeitet.

Jagger hatte den Song zunächst als Ballade konzipiert, machte aber auf Vorschlag von Keith Richards einen düsteren Samba-Rhythmus daraus, der besser zu der finster-hypnotischen Grundstimmung passte. Das Thema Satan, aber auch Stil und Gebaren der Stones insgesamt erwiesen sich als enorm einflussreich, vorallem für Hard Rock und Heavy Metal.

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