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The Kinks, Waterloo Sunset, 1967

Text/Musik/ Ray Davies

Produzenten/ Ray Davies, Shel Talmy

Label/ Pye

Die Gegend um Waterloo war für Ray Davies persönlich von grosser Bedeutung. Als kleiner Junge lag er einmal wegen Tracheotomie im dortigen St. Thomas Hospital, und die Schwestern schoben ihn auf den Krankenhausbalkon, von wo aus er auf die Themse blicken konnte, den „schmutzigen alten Fluss“ im Song. Auch als Kunststudent, auf dem Weg zur Croydon Art School, war Davies täglich durch Waterloo gekommen.

Der Song erzählt, wie ein einsamer Aussenseiter ein Paar („Terry and Julie“) beobachtet, das sich am Bahnhof Waterloo trifft und, in traute Gespräche vertieft, über die Waterloo Bridge weiter Richtung Nord-London geht. Der wehmütige Sänger („But I don’t need no friends“) tröstet sich mit der Schönheit des Sonnenuntergangs über der Londoner Skyline. Viele vermuten, mit Terry und Julie seien die britischen Schauspieler Terence Stamp und Julie Christie gemeint, die 1967 in einer Verfilmung von Thomas Hardys „Far from the Madding Crowd“ spielten, aber Davies verneint konkrete Bezüge und sagt, es handele sich einfach um ein frisch verliebtes Phantasiepärchen.

„Waterloo Sunset“ aus dem Sommer 1967 ist eine von Ray Davies gelungensten Kompositionen. Ein schönes, melancholisches, warmes Bild von London im Dämmerlicht.

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