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Pretenders, Brass in Pocket, 1979

Text/ Musik/ Chrissie Hynde, James Honeyman-Scott

Produzent/ Chris Thomas

Label/Real

„Ich hasste ‚Brass in Pocket‘ aus ganzem Herzen“, beschwerte sich Pretenders Frontfrau Chrissie Hynde. Die Kerle in der Band, der Manager, der Produzent, die Plattenfirma, alle sagten: ‚Das ist ein phantastischer Song, das ist eine Nr. 1‘ Und ich:’Tja, das sind genau die Gründe, warum ich den Song nicht mag; all das ist so offensichtlich.“

Nichtsdestotrotz wurde die dritte Single der Pretenders ihre erste britische Nr.1. -Nicht schlecht für einen Song, den viele falsch verstanden. Schlagzeuger Martin Chambers erzählte viele hätten nicht „gonna use my sidestep“ verstanden, sondern „gonna use my sausage“. Auch die Ausdrücke „Detroit leaning“ (Sitzhaltung im Auto: eine Hand am Steuer, der andere Arm am Fenster) und „brass“ („Knete“) sorgten für Kopfzerbrechen.

Die Musik bot ebenso Stoff für Rätsel. „Ich hab das Riff wahrscheinlich von einer alten Barry-White-Platte geklaut“, gestand Gitarrist James Honeyman-Scott, „ich habe diese Riffs dann genommen und wieder nach vorn gebracht, weisst du. In der Mitte ist eine kleine Gitarrenmelodie… die ist von irgendeiner Motown-Platte, Steve Cropper oder so.“

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