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The Beach Boys, Good Vibrations, 1966

Text/Musik/ Brian Wilson, Mike Love

Produzent/ Brian Wilson

Label/ Capitol

Angeregt durch den ambitionierten Pop der Beatles liess Beach Boy Brian Wilson die Welt der simplen Surf-Hymnen hinter sich, um sein eigenes komplexes Opus zu kreieren. Das Ergebnis, das Album „Pet Sounds“ (1966), übertraf die anspruchsvolle Vorgabe der Beatles in Sachen experimentieller Rock. Aber Wilsons grossartigstes Statement stand noch aus.

„Good Vibrations“ entstand während den Aufnahmen zu „Pet Sounds“, wurde aber erst Monate nach dessen Veröffentlichung fertig. Wilson verbrachte acht Monate in diversen Studios damit, den epischen Track aufzunehmen. Seine beispiellose Detailveliebtheit war nicht unschuldig an Wilsons Nervenzusammenbruch 1967, führte aber auch zu einem phänomenalen, ebenso ausgefallenen wie prägnanten Resultat.

Von Wilsons Pressesprecher Derek Taylor stammt der Ausdruck „Hosentaschensymphonie“. Die barocke Musik zeichnet sich durch romantische Symbolik, üppige Harmonien und ungewöhnliche Instrumentierung ( inkl. Theremin) aus. „Good Vibrations“ ist ein seltsam unwiderstehlicher Song, vollgepackt mit Ideen.

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