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The Miracles, You’ve Really Got a Hold on Me, 1962

Text/Musik/ „Smokey“ Robinson

Produzent/ „Smokey“ Robinson

Label/ Tamla

Mit ihrer Unterschrift beim frischgebackenen Label Tamla 1959 hatten The Miracles wesentlichen Anteil am frühen Motown-Sound und verschafften dem Label 1960 mit „Shop Around“ den ersten Millionenerfolg. Die eindringliche Ballade „You’ve Really Got a Hold on Me“ schrieb Miracles-Leadsänger „Smokey“ Robinson in einem New Yorker Hotelzimmer, nachdem er Sam Cookes „Bring It on Home to Me“ gehört hatte.

Robinson wollte etwas Vergleichbares zu Papier bringen und orientierte sich an den dichten Gesangsharmonien von Cooke und Lou Rawls. Stilistisch werden auch Doo-Wop-Einflüsse von Bands wie The Moonglows deutlich. Das Arrangement ist einfach: Smokeys Falsett und die Tenorstimme von Bobby Rogers schweben über eingängigen Gitarrenlinien von Marv Tarplin und Funk-Brother-Musiker Eddie Willis. Besonders reizvoll ist Robinsons Songtext über einen alten Mann, der eine Frau anbetet, die ihn schlecht behandelt. Schon die erste Zeile – „I don’t like you but I love you“ fesselt die Zuhörer und enthüllt ihnen die konfusen Gedankengänge eines Liebesver(w)irrten.

Die Beatles coverten den Song auf ihrem zweiten Album „With The Beatles“. Auch The Zombies und The Small Faces nahmen Coverversionen auf, ebenso die Motown-Bands The Supremes und The Temptations.

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