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The Undertones, Teenage Kicks, 1978

Text/Musik/ John O’Neill

Produzent/ The Undertones

Label/ Good Vibrations

Diesen Song wird man auf ewig mit John Peel in Verbindung bringen, obwohl er nicht der einzige DJ bei Radio 1 war, der die britischen Hörer auf das Debut der Undertones aufmerksam machte. Peel hatte John O’Neill in einen „Schockzustand“ versetzt, als er den Song zweimal hintereinander spielte, und hinterliess Peter Powell die vielsagende Notiz: „This is the one!“

Nicht dass die Band anderer Meinung gewesen wäre. The Undertones hatten deutliche Punk-Ambitionen, aber O’Neills Kohorten wollten den Song nicht aufnehmen (sondern lieber „True Confessions“). „Wenn etwas nach Kommerz roch oder zu offensichtlich war, machten wir das Gegenteil davon“, erklärte er. Der Song schaffte es daher nicht auf die ursprüngliche Albumversion.

Als Titeltrack ihrer EP beim Belfaster Label Good Vibrations verhalf er ihnen jedoch zu einem Vertrag mit Sire. „Wir waren zur richtigen Zeit im richtigen Alter. Die starke Stimme, die drängenden Drums und Gitarren… eine treffende Momentaufnahme“, kommentierte O’Neill später. Aber sogar die prominente Förderung durch Peel und Powell brachten die Neuveröffentlichung nicht über Platz 31 der britischen Charts hinaus.

Gemäss John Peels Wunsch wurde der Song, dieser Inbegriff jugendlicher Sehnsucht, auf seiner Beerdigung gespielt und die Zeile „Teenage dreams so hard to beat“ ziert seinen Grabstein.

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