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Cyndi Lauper, She’s So Unusual, 1983

Produzent/ Rick Chertoff

Label/ Portrait

Sexbombe Cyndi Lauper wäre jederzeit eine frische Brise gewesen. Aber im finsteren Jahr 1983, mit Men At Work als grösster Band der Welt, war sie ein Hurrikan mit einer Helium-Stimme.

Nach einem Bankrott war die Dreissigjährige aus Brooklyn abgehärtet wieder aufgetaucht. Auf der Debüt-LP folgt ein Klassiker dem nächsten. Bei dem Eröffnungsong „Money Changes Everything“ hat sie Unterstützung von The Hooters. „Girls Just Wanna Have Fun“ stammt vom unbekannten Robert Hazard, aber eine Überarbeitung und ein bahnbrechendes Video machten das Lied zu Cyndi Laupers Erkennungshymne. Die Ballade „Time After Time“ ist fast 100 Mal gecovert worden. „She Bop“ ist eine verfüherische Ode an die Selbstbefriedigung und war einer der Auslöser der Musikzensurdebatte.

Auf der B-Seite erhält der Mix aus Sixties-Bubblegum, New Wave und Poprock neue Zutaten. da ist das elegante „All Through The Night“ und die Kuriosität „He’s So Unusual“aus den Zwanzigern. Damit vollendet sie ihre Verwandlung in eine trillende Comocfigur, wie im Punk-ähnlichen „Yeah Yeah“.

Eine Weile waren Cyndi Lauper und Madonna Rivalinnen. Der Ausgang dieser Fehde ist entschieden, aber „She’s So Unusual“ bleibt ein phantastisches Zeugnis aus einer Zeit, als Lauper absolut konkurrenzfähig war.

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