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Neil Young with Crazy Horse, Everybody Knows This Is Nowhere, 1969

Produzenten/ David Briggs, Neil Young

Label/ Reprise

„Everybody Knows This Is Nowhere“ wurde in zwei Wochen eingespielt und war nur vier Monate nach Youngs Debütalbum erschienen. Hier spielt Young mit einer Band aus L.A., die er Crazy Horse taufte. Die Produktion übernahm David Briggs, der schon Jack Nitzsches Assistent bei den vielen Overdubs auf der ersten LP von Neil Young gewesen war. Dagegen kam „Everybody Knows This Is Nowhere“ Briggs Faszination für Live-Aufnahmen entgegen, was perfekt zu Young und dem spontanen, rohen, epischen Countryrock von Crazy Horse passte.

Nirgendwo wird das deutlicher als auf „Cinnamon Girl“ – verzerrte Gitarren fetzen modale Harmonien aus den Lautsprechern. Bei „The Losing End“ und „Round And Round“ versucht sich Young an ausgefranster Americana; Bobby Notkoffs gothische Fiedel auf „Running Day“ ist bezaubernd.

Doch die Krönung sind die beiden lockeren, langen Jams – die düstere Mörderballade „Down By The River“ und das elliptische „Cowgirl In The Sand“. Sparsame Texte schaffen hier viel Platz für Young und Danny Whittens gespenstische Gitarrenduelle – scharfkantige Lärmausbrüche, die brillant die aufgewühlte, eisige Essenz der Songs heraufbeschwören.

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