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B.B. King, Please Love Me, 1953

Text/Musik/ Jules Taub, B.B. King

Produzent/ Jules Bihari

Label/ RPM

Riley B. King – „B.B.“ steht für „Beale Street Blues Boy“, nach einer berühmten Strasse in Memphis, Tennessee – hatte 1951 seine erste Nr.1 in den R&B-Charts. Nach zwei Jahren erreichte er mit „Please Love Me“ erneut die Spitze. King schrieb das Lied alleine, musste aber, wie damals üblich, Urheberrechte und Lizenzen an Management oder Plattenbosse abgeben, in diesem Fall an „Mitautor“ Jules Taub, einen der Besitzer von RPM-Records.

Der Song legt sofort los, wobei das mitreissende Gitarrenintro stark an Elmore James‘ Klassiker „Dust My Broom“ erinnert. Vier Strophen lang, zum bläsergeschwängerten, swingenden Beat, zu zischenden Becken und mit einer vor Sehnsucht verzerrten Stimme, besingt King seine Liebe zu einer namenlosen Frau und schwört, ihr jeden Wunsch zu erfüllen. Am Ende verspricht er sogar, einen Cadillac zu kaufen, nur um zu ihr gelangen zu können. Nach einer kurzen Coda von Kings glühender Gitarre ist der Song vorbei.

Dieses rauhe Stück R&B wird meist eher mit T-Bone Walker (der King entscheidend beeinflusste) oder Howlin‘ Wolf in Vebindung bebracht. Kings Gitarre ist nur am Anfang und am Ende zu hören; so wunderschön strukturierte und ausgewogene Soli wie später in „The Thrill Is Gone“ sollten noch ein paar Jahre auf sich ewarten lassen. Aber es ist trotzdem ein verdammt guter Song.

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