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Steve Earle, Guitar Town, 1986

Produzenten/ Tony Brown, Emroy Gordy

Label/ MCA

Steve Earles „Guitar Town“ kam 1986 in die Charts und festigte Earles Ruf als gesetzloser Barde. Earle war 30: ein Country-Boy bis zu den Cowboystiefeln, der eine Serie gescheiterter Ehen und Probleme mit Drogen und dem Gesetz hinter sich hatte. In Nashville war er ein erfolgreicher Songwriter, aber dort zeigten die Experten beim „Guitar Town“ wenig Enthusiasmus.

Dann entdeckte ihn die Rockpresse und feierte ihn als einen der ersten Roots-Rocker – verwandt mit Dwight Yoakam und Bruce Springsteen. Seine Storys verbanden die beiden Genres undf gefielen Rock- und Countryhörern. Er half dabei, den Weg zu ebnen für den Alternative-Country (und Künstler wie Lucinda Williams und Wilco).

Earles frustrierende Jahre als Songwriter und die vielen persönlichen Probleme lieferten genug Material für diese ausgezeichneten Songs. „Guitar Town“ ist der brillante musikalische Ausdruck der Gedanken eines zornigen jungen Mannes, eine abwechselnd freudige und warnende Beschreibung des Lebens „on the road“.

Das Album ist auch ein Zeugnis des politischen Umbruchs in den USA während der Reagan-Jahre, besonders auf den Tracks „Someday“ und „Good Ol’Boy“ (Gettin‘ Though). Beim herrlichen Titel-Hit ist Earle der dreckige Gitarrenrocker. Dagegen begibt er sich ins Country-Gefilde der gebrochenen Herzen mit „My Old Friend The Blues“.

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