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The Who, Won’t Get Fooled Again, 1971

Text/Musik/ Pete Townshend

Produzenten/ The Who, Glyn Johns

Label/ Track

„Das erste, was die Leute hören wollten, nachdem sie ‚Tommy‘ gehört hatten“, sagte Pete Townshend,“ist natürlich nochmal ‚Tommy'“. Fest entschlossen, diese bahnbrechende Leistung zu übertreffen, entwarf Townshend „Lifehouse“, ein abenteuetliches Science-Fiction-Project.

Nachdem Bandkollegen und Management jedoch mit Befremden und Verwirrung reagierten, schnitt Townshend das Stück für das Album „Who’s Next“ (1971) zurecht. Dieses Album enthielt jede Menge Klassiker – darunter „Baba O’Riley“ und „Behind Blue Eyes“ – und gipfelte in dem synthesizerlastigen Meisterwerk, das ursprünglich als musikalische Umsetzung eines Aufstands in „Lifehouse“ gedacht war: „Won’t Get Fooled Again“.

In einer früheren Version spielte der Gitarrist Leslie West (von Mountain). Die endgültige Version präsentierte aber Pete Townshends brachiale Gitarre, John Entwistles schwirrende Finger am Bass, ein Feuerwerk von Keith Moon am Schlagzeug und Roger Daltreys Röhre.

Die (auf weniger als die Hälfte gekürzte) Single verschaffte The Who ihren ersten britischen Top-10-Hit seit „Pinball Wizard“ über zwei Jahre zuvor. Seltsam nur, dass ein Song, der Rebellion verkörpern soll, in einem trostlosen „Meet the new boss/ Same as the old boss“ gipfelte. Pete Townshend sagte später dazu: „Interessant, dass „Won’t Get Fooled Again“ sogar als eine Art Hymne gesehen wurde, wo der Song doch als Warnung gedacht ist.“

10 Gedanken zu “

    1. „Who’s Next“ is probably the best Who album, excluding private likes like “ The Who By Numbers“. And „Won’t Get Fooled Again“ is probably the absolute song on the album.

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      1. Yes, „Who’s Next“ is a masterpiece ! It was the first album on which sequencers and synthesizers were put to good use. It was the first album that brought the virtuosity of Roger Daltrey, Pete Townshend, John Entwistle and Keith Moon to the point – and it was the album that buried the teenagers dreams of the hippie era. To understand this, is a look at the cover enough: the Monolith, looks terribly significant. But then you discover four piss spots on the concrete and the four band members who are just closing their pants.

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  1. Neben „Quadrophenia“ ihre beste Arbeit. Pete Townshend soll laut seinem Erbauer Alan Robert Pearlman seinerzeit so ziemlich der Einzige gewesen sein, der den A.R.P. Synthie verstanden hat. „Baba O’Riley“ und „Won’t Get Fooled Again“ deuten jedenfalls schwer darauf hin..

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