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Paolo Conte, Via con me, 1981

Text/Musik/ Paolo Conte

Produzent/ Italo „Lilli“ Greco

Label/ RCA

Der ehemalige Marimba-Spieler Paolo Conte, der sich Anfang der 1960er Jahre durch einige italienische Jazzbands gespielt hatte, arbeitete die meiste Zeit seiner früheren Karriere als Anwalt in seiner Heimatstadt Asti, nicht weit von Genua. Als er dann, zusammen mit seinem Bruder, zu komponieren begann, kam so mancher Hit für andere Künstler heraus. Erst 1974, auf Anregung des renommierten italienischen Produzenten Italo „Lilli“ Greco, brachte Conte sein Solo-Debut heraus.

„Via con me“ ist sein bekanntestes Lied und stammt von seinem vierten Album „Paris Milonga“, das Conte auf dem Höhepunkt seines Könnens zeigt. Er etablierte sich als einer der führenden italienischen Liedermacher, und spielte später sogar in dem Film „French Kiss“ (1995) mit.

Contes Liebe zum amerikanischen Jazz der Vorkriegszeit schimmert in der leicht swingenden Begleitung durch, die er aber mit Anklängen an französische Chansonniers und einer Prise Django Reinhardt erfolgreich europäsierte.

„Via con me“ zeigt Contes spielerischen Umgang mit Sprache: eine Mischung aus Italienisch (hauptsächlich) und dem für ihn typischen Englisch mit Scat-Anleihen.

Der Satz „It’s wonderful, it’s wonderful“ geht gleich ins Ohr, und ja, danach singt Conte wirklich: „chips, chips, chips, dat ti du di du, tschi bum, tschi bumbum.“

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