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Nick Lowe, The Old Magic, 2011

Produzent/ Neil Brockbank, Nick Lowe, Robert Treherne

Label/ Yep Roc Records

Mit „The Old Magic“ hat Lowe eine Scheibe eingespielt, die einem zunächst in Erstaunen versetzt. Zu einem kompletten ersten Hördurchgang ist es bei mir zuerst nicht gekommen. Erst an diesem herrlich sonnigen, spätsommerlichen Sonntagmorgen zeigten die elf Lieder Wirkung. Das Genre Rock passt hier gar nicht, aber dennoch sollte man sich Zeit nehmen, der Platte eine Chance zu geben. Unmerklich schleicht sich das Werk unter die Haut, denn Lowe setzt einem in eine Zeitmaschine und man landet irgendwo in den Fünfzigerjahren.

Das Covergirl und der Plattentitel passen zu der Musik. Sanft, feinnervig, mit dem Blick auf Details kommt Nick Lowe daher und schafft eine Atmosphäre der Entspanntheit . Die drei Coversongs von Elvis Costello („Poisened Rose“), Tom T. Hall („Shame On The Rain“) und Jeff West („You Don’t Know Me At All“) passen perfekt in das musikalische „The Old Magic“-Statement und Lowe gibt den Fremdkompositionen seinen individuellen Touch.

Die Scheibe hat, wie bereits gesagt, nichts mit den frühen Jahren von Lowes Karriere zu tun hat. Andersherum sind die Songs auch nicht fürs Senioren-Camp gemacht. Die Tracks verfügen über gehörige Substanz, die sich allerdings erst später offenbart. Drin steckt viel Country, Jazz und gut gemachter Pop.

7 Gedanken zu “

    1. Nick Lowe’s lyrics are always worth looking at. Mellow, bittersweet „House For Sale“: „Take a look inside – this is where love once did reside, but now it’s gone, and that’s the reason I’ll be traveling on.“

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