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Stray Cats, 1981

Produzent/ Dave Edmunds

Label/ Ariola/Arista

Traditionspflege, im guten Sinn. Die Stray Cats, Amerikaner in England, mit deutlichen N.Y-Roots, pflegen diverse Traditionen des originalen Rock’n’Roll: Rockabilly, R&B etc. Die Richtung ist, oberflächlich gesehen, rückwärts. Aber die Art der Pflege ist wichtig: nicht psychedelisch-dämonisch wie die Cramps, aber auch nicht nostalgisch oder kokett zitierend, zelebrieren die Stray Cats ihre Mixtur mit aktueller Schärfe und Power. Da ist mehr Strassen-von-New-York-Hektik drin, als dieser Rekonstruktions- und Basteleifer, der bei anderen Rock’n’Roll-Aufarbeitungen so erbärmlich mieft.

Eine paar der Songs hat Brian Setzer bereits in der Gruppe seiner „Bloodless Pharaohs“ gespielt, bevor er die „Stray Cats“ gründete („Storm The Embassy“ oder bester Song der Platte „Rumble In Brighton“.

Neben der Klasse des Materials macht vorallem die Produktion von Dave Edmunds das Stray-Cats-Album zu einem ganz und gar unpeinlichen und nie altmodischen Ereignis. Tolle Musik… Have fun!

5 Gedanken zu “

    1. Ich weiß nicht, wieviele Rock´n´Roll Revivals es jetzt schon gab. Die Herren von den Stray Cats waren jedenfalls erheblich daran beteiligt, dass Anfang der 80er eine solche Wiedergeburt möglich war. Das war ihr erstes Album, und es gefällt mir noch heute. Ah ja, das Photo scheint wirklich in einen Keller entstanden zu sein. Später gab es dann auf dem Cover die Stray Cats mit schönen Kisten.

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    1. The Stray Cats debut LP appealed to a certain segment of guys (and girls) who wanted to dress like 1950’s greasers and sock hop girls. This rebel Elvis/Gene Vincent image continued to punk bands and the whole psychobilly movement and still continues today. I’m not so much into rockabilly, but you can’t deny there are some really good songs on this first release („Runaway Boys“, „Rock This Town“, „Rumble in Brighton“, „Stray Cat Strut“).

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