unpublished-photo-behind-the-scenes-bowie-on-the-set-of-her-first-feature-film-the-man-who-fell-to-earth-photo-brian-duffy-1976.jpg

David Bowie in the dressing room behind the scenes on the set of his first feature film “ Lodger“, 1979

7 Gedanken zu “

  1. Ja also die LOW….ich hab zu Ostzeiten ein Heidengeld für Bowieplatten ausgegeben – aber die LOW hab ich ihm übel genommen. Diese zweite Seite – puh! – das war eine eiskalte Dusche! „So einen Scheiß presst der auf Platte?“ Das ist wirklich Krautrock at its schlimmst. Nunja, die erste Seite ist top – aber bloß nicht umdrehen. Die B-Seite lief hier in 35 Jahren vielleicht 2x. Eventuell könnte mans ja wiedermal versuchen – nur: Es gibt so viel besseres, wer verschwendet da seine Zeit noch mit Bowies Drogengepiepe auf der Klarinette zu diversen Schwelltönen ala frühe Kraftwerk – GRUSEL!
    Er muss das erkannt haben, dass das besser geht: Auf Heroes ist es der selbe Extremunterschied zwischen beiden Plattenseiten, aber hier gibts eben rundherum – MUSIK!

    Gefällt 1 Person

    1. „Low“ ist halt keine Platte mit der der guten alten Songs mit Strophe-Refrain-Struktur – und auf der B-Seite gibts nur vier Instrumental-Stücke. Aber was für welche: In ihrer Schönheit, Dunkelheit, Langsamkeit und Unergründlichkeit sind sie einfach grandios.

      Gefällt mir

      1. Meine mich zu erinnern, wie das in Heinz Rudolf Kunzes NDR2-Sendereihe „Der Favorit“ erklärt wurde: Bowie war auf dem Tiefpunkt, deshalb auch „Low“ (im Sinne von Fix und Alle; „eine Platte über den Todestrieb“) und kaum zum Arbeiten zu motivieren: Dann kommt er doch an, stoned all over und viel zu spät, hat nix geschrieb und will partout nicht singen, dafür aber Klarinettieren/Saxophonen, also wird stundenlang Gepiepe und Gefiepe aufgenommen. Dann hat Eno die Idee einen Drumrhythmus quasi zwischen sich und Bowie aufzuteilen, er zwingt ihn an die Tasten: Takt 1-5 spiel ich was drauf, Takt 5-10 du und immer so weiter – „Subterraniens“ entstand, oder wars „Warzawa“. Anschließend besteht Bowie auf Verwendung seiner Fieperei und so schneidet Eno ein paar Töne drauf auf den Mix. Kann man für Kunst halten. Muss man aber nicht.

        Gefällt 1 Person

      2. Wie war das mit David Bowie? Das ewige Chamäleon oder so, nicht wahr? Heute so. Morgen so. Das war halt seine Kühnheit. Irgendwie ist Bowie in seiner Karriere vor keinem der ekligsten Stilmittel zurückgeschreckt.

        Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s