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The Allman Brothers Band, 1969

Produzent/ Adrian Barber

Label/ Capricorn Records

Mit ihrem 1969 erschienenen selbstbetitelten Debüt-Album setzte die Allman Brothers Band einen bis heute gültigen Meilenstein in der Rockgeschichte. Wer das Genre Southern Rock sauber definieren will, der kommt um diese Band und dieses Album nicht herum. Der harte, bluesige und doch auch modern und eigenwillig rockende Sound der Band um die Brüder Gregg und Duane Allman ist bis heute unerreicht. Duane Allman und Dickey Betts mit ihren technisch brillant gespielten Gitarren finden ihr Pendant in den beiden Schlagzeugern Butch Trucks und Jaimoe Johanson. Dazu kommen noch Keyboards und Bass, und die herrlich lakonischen Songs aus der Feder von Gregg Allman: „Black Hearted Woman“, „Its Not My Cross To Bear“ und natürlich „Whipping Post“, der bis heute wahrscheinlich einflussreichste Track der Band überhaupt.

Aufgenommen und gemixt wurde die Platte im August 1969 in den Atlantic Studios in New York City. Da die Band die Songs bereits vielfach im Live-Set spielte, wurden diese mehr oder weniger einfach live im Studio eingespielt. Das LP-Cover ist original ein Klapp-Cover, auf der Innenseite ist ein grosses Farbfoto der Band nackt badend in einem Creek. Das Foto rief wohl seinerzeit in den konservativen USA teilweise deutlich Kritik hervor wegen der Darstellung.

Mit knapp 30 Minuten Spielzeit ist das Album etwas kurz ausgefallen, (da wäre die Band doch sicher im Stande gewesen noch ein, zwei Nummern dranzuhängen) doch der Sound ist wuchtig rockig, dabei aber enorm dynamisch und bis ins letzte Detail durchschaubar.

15 Gedanken zu “

    1. Danke! Eine Rezension ist dann gut, wenn sie Lust auf die entsprechende Musik macht. Die Formulierungen in den Besprechungen, die ich hier reingestellt habe, sind nicht immer komplett meine eigenen, ich habe hier und da über bestimmte Alben gelesen und fand die Worte passend – und verwende sie hier wieder.

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      1. Was Gregg anbelangt, so kann ich sein letztes Soloalbum „Southern Blood“ waermstens empfehlen. Mit jedem Anhoeren gefaellt mir diese Platte immer besser – seine Stimme und die Waerme in den Stuecken sind einfach unglaublich, insbesondere wenn man bedenkt, wie krank er waehrend der Aufnahmen bereits war. Wohingegen die Texte sicherlich diese Tatsache widerspiegeln, wuerde ich die Scheibe keineswegs als Traueralbum charakterisieren.

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      2. Danke für die Empfehlung! Ich finde „Southern Blood“ nicht schlecht, die Platte kommt aber für mich nicht ganz an die Qualität von „Low Country Blues“ heran: Ein hervorragendes Bluesalbum mit Stücken von Muddy Waters, Magic Sam, Skip James, Sleepy John Estes u.a., hervorragend produziert von T-Bone Burnett. Gregg Allman war zwar kein grosser Komponist, aber er wusste hervorragend mit Blues-Klassiker umzugehen.

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