90307_product_58b5a9276d2ec.jpg

Buena Vista Social Club, 1997

Produzent/ Ry Cooder

Label/ World Circuit

1996 war Gitarrenlegende Ry Cooder zu Besuch auf Kuba und versammelte eine Gruppe von Musikveteranen, um den Sound der vorrevolutionären Club-Szene Havannas wiederzubeleben. Das Ergebnis war das Album „Buena Vista Social Club“. Weil er damit gegen das Gesetz verstiess, das Geschäfte mit dem politischen Feind verbietet (Trading with the Enemy Act), musste er 25’000 Dollar Strafe zahlen (Präsiden Clinton erliess ihm die übrigen 475’000).

Compay Segundo war sozusagen der Elder Statesman dieser Musiker. Der zum Zeitpunkt der Aufnahmen fast 90jährige war noch von kubanischen Troubadours des 19. Jahrhunderts wie Sindo Garay geprägt worden. Seinen Künstlernamen erhielt Compay Segundo (der eigentlich Francisco Repilado hiess), weil er anfangs die zweite Stimme gesungen hatte.

„Chan Chan“, eine spanisch anmutende Ballade in Moll, zeigt Segundo als Meister des kubanischen Liedes. Die Beschränkungen seiner kubanischen Gitarre (Tres) überwand er, indem er sich mit zusätzlichen sein eigenes Instrument, Armonico, baute. 1997 wurde der Song zum Aushängeschild des Buena Vista Social Club.

5 Gedanken zu “

      1. There’s a scene in the film where Cooder is sitting on a chair at a seaside cafe/bar smoking a cigar and listening to some live playing. Just the contentment on Cooder is so cool. I wanted to be there doing the same thing, Perfect moment. I guess I will have to watch it again.

        Gefällt 1 Person

      2. What I like best in the film, is the scene in which the musicians walk around New York and praise the beauty (?!) of this city, stop in front of shop windows with cheap but symbolic stuff, and discuss everything they see. Despite their age, hard experience and indisputable ability, they have remained children who cherish, preserve and develop their lives.

        Gefällt 1 Person

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.