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Creedence Clearwater Revival, 1968

Produzent/ Saul Zaentz

Label/ Fantasy

Wie die Doors nannten auch Creedence Clearwater Revival ihr erstes Album genau wie die Band selbst. Die bekannteren Klassiker der Band, wie etwa „Bad Moon Rising“ oder „Fortunate Son“ sind auf diesem Album noch nicht zu finden. John Fogerty traut sich hier als Gitarrist mehr und als Songwriter weniger zu als auf den nachfolgenden Alben und so beginnt die Platte gleich mit vier Cover-Versionen. Besonders bei dem düsteren Screamin Jay Hawkins Stück  „I Put A Spell On You“, dem achtminütigen „Suzie Q“ und dem phantastischen „Walk On The Water hört man aber sofort die Qualitäten von CCR heraus. John Fogertys Stimme ist unverwechselbar, gefühlvoll und dennoch gefährlich und wild. Die Band spielt einen geschmeidigen Rock, der trotz seiner Wiederholungen in der Harmoniefolge alles andere als langweilig ist.

„Gloomy“, das mit seinem etwas anderen Klang an Jim Morrison und The Doors erinnert, beginnt zwar vielversprechend, lässt dann aber an Spannung nach. Auch „Get Down Woman“, „Porterville“ oder „Walk On The Water“ fehlt noch dieses Hitpotential, das ihre späteren Songs auszeichnen sollte. Doch ist das Debütalbum von Creedence Clearwater Revival ein solider Einstand. Die Kraft und die Herrlichkeit zweier Schrummel- und Quengelgitarren, Stu Cook’s lustvoll gespielter E-Bass und Doug Clifford’s unverwechselbares Drumming waren schon voll da.

6 Gedanken zu “

    1. Yep, „Susie Q“ is great! It is a moody, almost stalkerish, love song build on one chord. Also lyrically quite simple: „Oh Susie Q, baby I love you, Susie Q“ for example. But its the music that drives it to be memorable. A brooding, grungy drum beat layered behind Fogerty’s guitar work.

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      1. I like Fogerty’s interpretations of blues standards. „Suzie Q“ for example (Dale Hawkins‘ beauty) sounds like an entirely live take – when the main riff drops out for the solo section, there is no second gitar filling in. The solo is something like Neil Young on a good day and an old blues player picking for his supper. Fogerty plays a simple pull-off which he executes poorly but the entire track is still smokin. He is believable in his clumsiness.

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      2. You got it! They play mostly simple little thumbnail sketches for perfect songs. They may be played by anyone from novice to maestro and still have a forcefulness and integrity most guitarists just dream about.

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