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Joan Jett & The Blackhearts, I Love Rock’n Roll, 1981

Text/Musik/ Jake Hooker, Alan Merrill

Produzent/ Ritchie Cordell, Kenny Laguna

Label/ Boardwalk

Joan Jetts „I Love Rock ’n Roll“ war 1981 ein grosser Hit. In jenem Jahr der Hochglanz-Songs stachen die ungeschliffenen Akkorde, der anzügliche Text und der hymnische Refrain dieses Songs deutlich hervor, und das körnige Schwarz-Weiss-Video zählt den meistgespielten Clips der frühen MTV-Geschichte.

Nach ihrem Weggang von der Mädchenband The Runaways, 1979, wollte sich Joan Jett von den Begrenzungen des Glam Rock befreien. Nachdem sie 1976 die Originalversion von „I Love Rock ’n Roll“ von The Arrows im Fernsehen gesehen hatte, nahm sie den Track mit den Sex Pistols Steve Jones und Paul Cook auf.

Diese Version erschien aber nur als B-Seite in Holland. Der Refrain „So put another dime in the jukebox, baby“ des 1981 neu aufgenommenen Songs knüpft an die goldenen Zeiten des Rock an.

14 Gedanken zu “

  1. Eine wahre Party-Hymne! Irgendwie hatte Joan Jett für mich immer die Ausstrahlung eines “bösen Mädchens,” das mit lauter E-Gitarrenmusik in ihrem Zimmer gegen ihre Eltern rebelliert.

    Im Mai 2015 sah ich die Dame, als sie für The Who eröffnete. Sie war immer noch gut drauf. Mit ihren seinerzeitigen 56 Jahren war sie im Vergleich zu Roger Daltrey und Pete Townshend allerdings noch ein Baby!😀

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    1. Ja, das ist eine Party-Nummer! Der Refrain lässt sich auch bei fortgeschrittenem Alkoholpegel noch einigermassen textsicher mitbrüllen. Wahrscheinlich wird Joan Jett ihr Leben lang auf „I Love Rock’n Roll“ angesprochen werden, obwohl sie auch noch einige andere gute Titel hatte. Ein Konzert von der Dame habe ich nie gesehen, aber ich kann mir vorstellen, dass Joan Jett auf der Bühne von einer müden, grauhaarigen Rock-Oma noch weit entfernt ist.

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    1. Ja, da bekam mancher glasige Augen, wenn er die Suzi Quatro sah, wie sie breitbeinig und ganz in Leder hinter ihrem Bass stand und „Can the Can“ röhrte, damals in den Siebzigern. Aber ich würde Joan Jett doch nicht so einfach mit Frau Quatro vergleichen. Sie ist bestimmt keine Innovateurin, macht aber seit den Runaways-Tagen bis heute als Bewahrerin klassischer Rock-Punk- und Heavy-Strukturen immer eine überzeugende Figur, was man von Frau Q. nicht unbedingt behaupten kann.

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  2. I had such a crush on her when I was a teen.

    Nice website, by the way. Thank God for Google Translate (I’m assuming it’s kind of accurate! 😉

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