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Van Morrison, Lonnie Donegan, Chris Barber, The Skiffle Sessions – Live in Belfast, 1998

Produzent/ Van Morrison

Label/ Virgin Records

Lange bevor es Pop-Musik gab, gab es Skiffle, jedenfalls in England. Chris Barber (geb. 1930) und vorallem Lonnie Donegan (1931 – 2001) hatten grossen Einfluss auf die Entwicklung dieser Musik.  Als ich etwa zehn war, erinnere ich mich, Biographien von damals fast Fünfzigjährigen gehört zu haben, deren Biographie vor damals dreissig Jahren oder so, jedenfalls vor R’n’B und lange vor Rock und den Stones mit Skiffle begonnen hatte.

Extreme Menschen machen sich bekanntlich in ihrer Jugend immer jünger, ab einem bestimmten Alter dann immer älter als erlaubt; auf diesem Cover sieht Van Morrison jedenfalls genau so alt aus wie diese beiden von Rechts wegen Hundertjährigen. Die Musik ist natürlich gut. Van darf kaum die Hälfte der Songs allein singen, die man meist auch aus anderen Genres wie Country, Blues etc. kennt. Das muntere Altersheim zieht immer wieder das Tempo der schnell aber gemütlich dahinrollenden Nummern an. Und all das wird von dem trotz allem dezent spürbaren Irrsinn eines Van Morrison karikiert, der es nicht abwarten kann, endlich auch 90 zu sein.

5 Gedanken zu “

    1. Bei Them war ja Van Morrison noch ein junger Spund, aber hier legen angejahrte Herren los: Ein Klassiker nach dem anderen. Egal ob Country, Blues, Skiffle und Folk-Ballade: Bei jedem der dargebotenen Songs ist hörbar, dass das Zusammenspiel Spass macht.

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    1. Chris Barber and Lonnie Donegan were at the forefront of the British Skiffle movement of the `50s. 1999 Van Morrison did a live recording with those two. Dr. John also pops up for a few tracks, which also adds to proceedings. A real feelgood album.

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