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AC/DC, Who Made Who, 1986

Text/Musik/ Angus Young, Malcolm Young, Brian Johnson

Produzent/ Harry Vanda, George Young

Label/ Atlantic Records

„Who Made Who“ ist kein wirkliches Album von AC/DC, sondern eine Zusammenstellung aller Songs, welche für die Stephen King Verfilmung „Maximum Overdrive“ verwendet wurde. So schlecht der Film auch ist – man bedenke dass Stephen King dabei sogar selbst Regie führte – so gelungen ist aber der Titelsong, welcher Australiens Export Schlager Nr. 1 zusteuerte.

Bei „Who Made Who“ stellt sich natürlich die alte Frage, was zuerst da war, das Huhn oder das Ei, oder vielleicht beide miteinander? Endgültig gelöst ist das Problem bislang nicht. Während in der Theologie das Ei das Nachsehen hat, plädiert die Naturwissenschaft entweder für das Ei oder für die philosophisch angehauchte Beide-in-einem-Lösung. Die Philosophie wiederum widmet sich angesichts der Problematik eher Geistigem – Aristoteles etwa meint, Huhn und Ei hätten bereits vor ihrem Auftauchen als Idee existiert, während bei Schopenhauer Huhn und Ei zu einer Kausalkette werden – Ursache und Wirkung, Huhn und Ei, ist ja alles irgendwie daselbe. Paradoxe Antworten findet man auch im Volksmund: „Die Antwort ist einfach – immer das andere“, heisst es da etwa. Klingt durchaus logisch.

7 Gedanken zu “

  1. AC/DC ein wahrhaft beinharte Musikchen und die Philosophie Verbindung sehr klug.
    Die Schwingungen gehören zur Schöpfung und Zerstörung von Galaxien, sie sind deren Klangbilder.
    Der Rhythmus, die Melodien, das Rauhe der Australier ist Natur, Gewalt, Bewegung, Laut und nach vorne, genau das, warum der Mensch weiterlebt in allen Facetten der Naturen und Wissenschaften.

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    1. „Who Made Who“ ist sicher kein schlechtes Lied, aber nach altbekanntem AC/DC-Schema. Fasziniert hat mich an dem Song die Paradoxa und die ihnen folgenden Fragen, die eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Huhn-Ei-Problem aufweisen.

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