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The Traveling Wilburys, The Traveling Wilburys Collection, 2007

Produzent/ The Wilburys

Label/ Rhino Records

Im Oktober 1988 erschien der Song „Handle With Care“ einer bis dato unbekannten Band namens Traveling Wilburys. Es dauerte nicht lange, bis klar war, dass sich hinter diesem Pseudonym George Harrison, Bob Dylan, Roy Orbison, Jeff Lynne und Tom Petty verbargen.

Im November 1988 folgte das erste Album, das weltweit ein grosser Erfolg wurde und dem 1990 ein zweites Album folgte. 2007 haben die Witwen von Roy Orbison und George Harrison – Barbara Orbison und Olivia Harrison – dafür gesorgt, dass beide Alben als  Doppel-Album wiederveröffentlicht wurden.

Das Album „Traveling Wilburys – Vol. 1“ erschien im November 1988 und wurde von Publikum und Kritik gleichermassen gefeiert. „Es war einer dieser magischen Momente“, schwärmte Tom Petty über die gemeinsame Zeit. „Wir kannten uns alle. Wir waren alle zur selben Zeit am selben Ort. Es war hauptsächlich George, der die Initiative ergriffen und uns zu einer Gruppe gemacht hat. Es hatte als Session für George begonnen und wurde dann eine Band. Das war eine fantastische Zeit für uns alle. Dann ist Roy gestorben, und das hat uns etwas den Wind aus den Segeln genommen.“

1990, ein Jahr nach dem Tod von Roy Orbison, brachten die verbliebenen vier Wilburys ein weiteres Album unter dem Titel „Volume 3“ heraus. Dieser Titel war der Grund für zahlreiche Gerüchte. Eines war, dass die verbliebenen Wilburys ein Album zusammen mit Del Shannon begonnen hätten, das aufgrund des Selbstmords von Del Shannon nicht beendet werden konnte. Ein anderes Gerücht besagt, dass Tom Pettys „Full Moon Fever“ von 1989 eigentlich das „Volume 2“ war, denn bis auf Bob Dylan waren alle Wilburys daran beteiligt. Aber in Wirklichkeit war der Titel „Volume 3“ nur einer der vielen Spässe von George Harrison.

17 Gedanken zu “

  1. War anfangs wirklich interessant, aber auf die Dauer zu sehr Jeff Lynnes späte ELO Masche. Zumal alle möglichen Tracks in Heavy Rotation totgesendet wurden und Toms und Georges zeitgleiche Alben ebenfalls diesen Lynne-Touch hatten.

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    1. Das erste Album finde ich am besten; eine perfekte Mischung zwischen Nostalgie und Moderne. „Congratulations“ und „Tweeter And The Monkey“ sind sehr schöne Dylan-Songs. Roy Orbison’s Gesang gefällt mir gut. Viel Einfluss hat auch Tom Petty mit seiner Gitarrenarbeit, aber im Endeffekt ist es ein Gemeinschaftsprojekt, dem man den Spass der Beteiligten anhört.

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    1. Die fünf Wilburys (Roy Orbison, Jeff Lynne, Tom Petty, Bob Dylan und George Harrison), eigentlich sechs mit Jim Keltner, sind einfach der Hammer damals wie heute.

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    1. Highlights sind für mich „End of the Line“, „Inside Out“ und „Handle With Care“. Vor allem bei „Handle With Care“ ist die fantastische Stimme von Roy Orbison herauszuhören, die sich gut mit dem Gesang von George Harrison ergänzt. Beim „Wilbury Twist“ hat Tom Petty das Sagen. „Tweeter And The Monkey Man“ ist dagegen ein echter Bob Dylan. Und Jeff Lynne lässt in „Inside Out“ ELO-Feeling aufkommen. Ich freue mich bereits jetzt mit den Traveling Wilburys auf den Urlaub nächste Woche.

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  2. Ich stimme dem, was hier bisher gesagt wurde, vollkommen zu. Bei den Traveling Wilburys ist es insbesondere die Spielfreude, die hervorsticht. Auch nach all der vergangenen Zeit macht es einfach Spass diese Musik zu hoeren.

    Viele Gruesse aus New Jersey und viel Spass im Urlaub!

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