Bildschirmfoto 2020-02-14 um 08.21.29.png

The Police, Outlandos d’Amour, 1978

Produzent/ The Police

Label/ A&M Records

Egal ob „Outlandos D’Amour“ nun Post-Punk, New Wave, Pop-Rock oder was auch immer ist, es ist definitiv eine aufregende, packende Mischung und war damals neu und sensationell. Nie mehr sollten The Police so geradeaus und ohne Schnörkel klingen. Dabei war aller Anfang schwer. Bevor das Debüt-Album des britischen Trios 1978 endlich bei A&M erscheinen konnte, mussten sich die Musiker wegen Geldmangels, wie man immer wieder lesen konnte, über sechs Monate immer dann im Studio einfinden, wenn andere Musiker abgesagt hatten.

Die eher rauhe, kantige Aufnahmequalität des Albums verstärkt den ungeschliffen wirkenden Charakter der Musik noch. Die Texte sind düster, Stings Stimme hell. Und die Arrangements sind so professionell, dass sogar eine Dreier-Band, wie die Police ohne Hilfsmusiker abwechslungsreich klingen.

Auf jeden Fall starteten Sting, Stewart Copeland und Andy Summers mit „Oulandos d’Amour“ eine steile Karriere. Mit „Roxanne“ und „So Lonely“ landeten sie zwei Instant-Hits. Aber auch der gesamte Rest mit Stücken wie „Masoko Tanga“ oder „Cant‘ Stand Losing You“ ist dermassen stark, dass es sich lohnt, die Platte wieder mal aus dem Schrank zu holen.

12 Gedanken zu “

    1. „Outlandos d’Amour“ ist ein fulminantes Debütalbum. Vom Sound her etwas rauer, im New Wave/Punk Bereich aber ansatzweise bereits mit dem charakteristischen Reggae Sound der späteren Alben. Die drei Hits „Roxanne“, „So Lonely“ und „Can’t Stand Losing You“ stechen zwar auch hier heraus, aber qualitativ ist der Rest mehr als brauchbar.

      Gefällt 1 Person

  1. Der Sound ist nicht rau und ungeschliffen, der Sound ist beschissen!

    Ich mag das Album sehr, aber ich hatte schon immer ein Faible für gute Stereoanlagen und da fällt die Platte voll durch, es nervt, wenn man die Scheibe in angemessener Lautstärke hören will…

    Gefällt 1 Person

    1. „Outlandos d’Amour“ wurde noch einfach und roh produziert, was für den typischen Police-Sound, der auf der einen Seite hart und rau und auf der anderen Seite sauber, rein und vorallem weit und frei ist, nicht unbedingt von Vorteil ist. Aber bei „Reggatta de Blanc“ hört sich das technisch schon besser an…

      Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.