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Rory Gallagher, Irish Tour 1974 Live (Video), 2000

Regisseur/ Tony Palmer

Label/ Eagle Vision

Keine Frage, während dieser Tournee befand sich Rory Gallagher in Galaform. Und glücklicherweise hat der Regisseur Tony Palmer über diese Tour und ihre Protagonisten einen abendfüllenden Film gemacht, mit jeder Menge Live-Material von der Bühne, aber auch reichlich Aufnahmen, die Backstage und unterwegs gedreht wurden. Herausgekommen ist dabei eins der intensivsten und spannendsten Filmporträts der Rock-Ära, das Gallagher als bodenständigen und zugänglichen Musiker zeigt, der vom Publikum tatsächlich als einer der ihren betrachtet wird. Ein Wehmutstropfen hat die Geschichte jedoch: während Rory ständig verspricht er selbst zu bleiben und sich nicht mit dem Erfolg zu ändern, wissen wir, dass es anders gekommen ist. Vor lauter Einsamkeit trank er zu viel, erlitt einen Leberschaden und starb am 14. Juni 1995 im Alter von 47 Jahren an den Folgen einer Lebertransplantation.

Musikalisch glänzt Gallagher auf der „Irish Tour 1974“ mit dem Material seiner Soloalben „Tattoo“ und „Blueprint“, zu den Höhepunkten zählen zudem Coverversionen von Muddy Waters („I Wonder Who“) und Tony Joe White (das akustische“As The Crow Flies“). Die Tournee wurde damals auch auf dem Doppelalbum „Irish Tour 74“ dokumentiert.

21 Gedanken zu “

    1. In the early 70ths was Rory on top, along with Peter Green, Eric Clapton. The feeling that he could get out of the guitar was second to none and on stage he could rock out better than most of his contemporaries. I like many of his albums, especially „On The Boards“ with Taste, the self called debut from 1971 and „Irish Tour 74..“ Fantastic stuff to listen til early morning!

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  1. Ihn habe ich am meisten Live gesehen. In kleinen Clubs mit zweihundert Leuten und in grösseren Hallen. Taste habe ich leider verpasst, da war ich zu jung. Aber die Konzerte waren allesamt Knaller.
    Die frühen Scheiben laufen noch heute…

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    1. Rory Gallagher war ein regelmässiger Gast auf Schweizer Konzertbühnen – mit seiner Band Taste und dann unter eigenem Namen. Ich habe ihn nur einmal im Volkshaus Zürich 1976 live erlebt. Er hüpfte wie Rumpelstilzchen ständig auf der Bühne herum und liess einen Bluessturm los.

      Der Film zur „Irish Tour 74“ ist ein sehr schönes Dokument, weil man hier nicht nur mitbekommt, was Rory auf der Bühne macht, sondern auch Backstage-Szenen und Eindrücke von Irland und die Leute zu der Zeit mitbekommt. 

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    1. Natürlich ist die Bildqualität von dieser Doku ihrem Alter entsprechend, aber es macht Spass Rory beim Gitarrespielen zuzuschauen. Sein Spiel lebte ja vorallem von der Dynamik und von filigranen Läufen, die er mit grosser Leichtigkeit immer wieder zwischen die Zeilen streute. Gallagher war zwar ein aussergewöhnlicher Musiker, aber er war auch ein Blues’n’ Booze-Apostel und soff sich schlicht und ergreifend zu Tode.

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      1. I can say, that at the time when „Irish Tour 74“ was released, Rory Gallagher was the best rock/blues guitarist. Hendrix and Duane Allman were dead, Clapton just came out of a three-year heroin haze, and was doing far from his best work. Maybe Jeff Beck, another underrated guitarist was as good, but he was getting into jazz fusion at the time.

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  2. Ich mag seine Musik sehr, ganz besonders seine ersten beiden Alben. Sein menschliches Schicksal tut mir sehr leid. An „Irish Tour” stört mich allerdings der süßliche Keyboard-Sound.

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    1. Mir gefallen ganz besonders „On The Boards“ mit Taste und sein erstes Solo-Album. In dem Film „Irish Tour 74“ kann man sehen, dass Rod d’Ath ein schönes Solo am Keyboard spielt. Ansonsten war aber auch hier Rory und seine Gitarre die Message. Seine Mitmusiker hatten kaum etwas zu melden.

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  3. I will bracket some time and watch this. Since we’ve been corresponding, Rory is one of the people you reconnected me with. I stumbled on Jack Bruce and him doing a great live version of ‚Politician‘

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  4. Fox I’m going to attach a link to an internet radio show I hooked into out of NYC, ‚The Grand‘. He goes live Fridays nights 9 pm EST. He asked me if I liked Rory and it made me think of you. He plays alot of the stuff we both like. He said there might be a problem you hooking in from where you’re at. He says he’s a big fan of the Swiss skier Corinne Suter.

    https://live365.com/station/Roots-Rock-Radio-a70335

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    1. Those were different times. I really liked Rory Gallagher in the 70s. The guy was a loner, an outsider, a freak, but also one who loved society. He was a master on the Stratocaster and always sweated a lot while playing…

      Thanks for the link to the radio station, CB. I’ll gonna listen in there. What an imagination that Corinne Suter stands upon the music of Rory Gallagher…

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      1. „Too Much Alcohol“. That’s it. I’ve heard of someone who once repaired Rory’s guitar. He said, that the cavity under the pickguard has been completely filled with an undefinable mass. Everything was overgrown like a giant mushroom. That was all the sweat that always ran into the guitar.

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