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The Chiffons, One Fine Day, 1963

Text/Musik/ Gerry Goffin, Carole King

Produzenten/ The Tokens

Label/ Laurie

Sie sind in erster Linie als diejenigen bekannt, die George Harrison erfolgreich auf Tantiemen verklagten, weil sein Song „My Sweet Lord“ wesentlich Übereinstimmungen mit ihrem Hit „He’s So Fine“ hatte: The Chiffons. Die 1960 in der Bronx gegründete Girlgroup bestand zunächst aus den Schulfreundinnen Judy Craig, Patricia Bennett und Barbara Lee Jones, bis Sylvia Peterson von Little Jimmy & The Tops zu ihnen kam. Nachdem sie als Backgroundsängerinnen erste Erfahrungen gemacht hatten, nutzen sie das Songangebot im New Yorker Brill Building.

Eigentlich sollte R&B Sängerin Little Eva, die ein Jahr zuvor den Erfolgssong „The Loco-motion“ (ebenfalls von Goffin & King) herausgebracht hatte, „One Fine Day“ aufnehmen und sang ein Demo ein, aber dann schnappte sich das Produzententeam The Tokens den Track. Sie erkannten wohl die Gelegenheit, damit auf den Erfolg ihrer Lieblinge mit „He’s So Fine“ aufzubauen. Einige Quellen behaupteten, das Originaldemo sei, bis auf die von den Chiffons neu aufgenommen Vocals, intakt geblieben, mit Carole King persönlich am Klavier.

„One Fine Day“erreichte zwar Platz 5 der US-Charts, aber es gelang den Chiffons nicht, in der sich wandelnden musikalischen Landschaft ihre Erfolgsserie fortzusetzen. „One Fine Day“ ist ihr einziger Song mit nachhaltiger Wirkung, der,  wie so viele Goffin & King-Originale, auch eine Reihe Coverversionen angeregt hat. Die Botschaft „One fine day we’ll meet once more/ And then you’ll want the love you threw away before“ bleibt gültig.