The Trashmen, Surfin’ Bird, 1964

Produzent/ George Garrett

Label/ Garrett Records

Die Trashmen kamen nie gross raus, aber ich habe eine Menge Spass an ihnen. Mit ihren dunklen, pomadisierten Haaren und grauen, schlankgeschnittenen Anzügen sahen sie eher aus wie Kreuzungen aus italienischen Schnulzensänger und Aushilfs-Buddy-Hollys; nicht gerade der Typ des kalifornischen Frischluftjünglings mit sauberen Ohren. Waren sie auch gar nicht; sie kamen aus Minnesota, fast 2500 Kilometer entfernt von jenen goldenen Stränden.

Viele Leute kennen wohl „Surfin’ Bird“, wenn auch eher von den Ramones oder den Cramps. Nun, das Original ist von den Trashmen, und es ist eigentlich die beste Version. Sie waren ihrer Zeit voraus. Sie liessen sich fotografieren, mit Anzug und Krawatte, aber eben auf einem Müllwagen mit alten Autoreifen, verbeulten Blechfässern, lauter Gerümpel. Damals war das noch nicht Mode. Mitte der 60er Jahre schossen im Westen der USA Garagebands aus dem Boden. Von ihrer Herkunftsgeschichte gehören die Trashmen auch dazu. Aber während die meisten der anderen Gruppen die Beatles oder die Stones kopierten, waren sie etwas Besonderes: Atombombenexplosionen zum Beispiel bei „New Generation“ und bei „Birth Bath“ – was sonst – das Geräusch eines Vogels unter der Dusche. Die Trashmen brachten es auf ein Album und ein paar Singles, aber das breitere Publikum nahm keinerlei Notiz von ihnen.

Johnny Dowd, Is Heaven Real? How Should I Know, 2023

Produzent/ Johnny Dowd

Label/ Brightspark Records

Johnny Dowd war bereits über fünfzig als er mit der Musik begann. Vorher war er Möbelspediteur in Ithaca, New York. Da lernt man wohl, dass der Zuckerguss des Lebens dünn ist und ausserdem nicht satt macht. Wenn so einer zur Gitarre greift, sind weichzeichnende Harmonien nicht zu erwarten, haben Schönklang und Assonanz gemeinhin ausgespielt. Und wenn so einer auch noch dilettantisch genug ist – die Stimme eiert wie ein besoffener Seemann und sich um das gitarristische Können keinen Kopf macht – dann bekonnt die Bricolage aus Country, Blues und Rock einen ziemlichen Drive ins nerventreibend Psychotische. So geschehen auf „Is Heaven Real? How Should I Know“.

Dowds Humor ist skurril und im Grunde auch Selbstkarikatur und Persilage. So muss man es zum Beispiel erst mal fertig bringen, den liebeskranken Protagonisten von „Ice Pick“ zu Trotzki in seinem letzten Moment werden zu lassen. „Pillow“, das mit Zirkusmusik gemachte Geständnis, Sartre nie verstanden zu haben, und „LSD“, die Antwort auf die philosophische Misere, bilden eine Klammer. „Is Heaven Real? How Would I Know“ schliesst mit einem achtminütigen Finale: „Black and Shiny Crow“ und zitiert „Preachin’ the Blues “ von Son House. Zehnmal habe ich das Album durchgehört – und immer noch nichts verstanden. Was wir wissen: Johnny Dowd ist ein ehemaliger Möbelspediteur aus Ithaca, New York. Und er ist auf der Suche nach einer Kirche.

Jim Kweskin & The Jug Band, See Reverse Side For Title, 1966

Produzent/ John Court

Label/ Vanguard

Als dieses Album 1966 erschien, kannte hierzulande kaum jemand die Mississippi Sheiks, die Memphis Jug Band oder John Hurt. Heute ist das alles mit einem Mausklick verfügbar. Damals war die Musik Lichtjahre entfernt. Im fernen Amerika wurden gerade die überlebenden Country-Blues-Musiker der 20er und 30er Jahre entdeckt und junge Musiker konnten von ihnen lernen, wie man diese primitiv scheinende, seltsame und in Wirklichkeit hoch organisierte Musik spielt. Diese Faszination spiegelt die Tatsache wider, dass es im Repertoire der Jim Kweskin & The Jug Band kaum Eigenkompositionen gibt. Es gab so viele alte Jugband- und Blues-Songs zu entdecken, da brauchte man kaum ein eigenes Repertoire.

Jim Kweskin selbst, der Jug-Spieler Fritz Richmond und der Harper Mel Lyman kamen aus Boston, Bill Keith hatte Hochgeschwindigkeits-Bluegrass gelernt und Jeff Muldaur hatte in New Orleans studiert, wo er Maria – damals noch D’Amanto, sehr bald Muldaur, kennenlernte. Maria war Geigerin, hatte aber vor allem eine Stimme, die sehr gut zu den alten Songs passte und das Gezupfe und Getröte der jungen Männer entschieden veredelte. Das Leben war einfach und billig. Musik gab es überall und meist zum Nulltarif. Dass Musiker mit Musik das grosse Geld machen konnten, war eine spätere Entwicklung, nachdem sich die Plattenindustrie eingeschaltet hatte.

Dave Alvin & Phil Alvin, Lost Time, 2015

Produzent/ Craig Parker Adams, Dave Alvin

Label/ Yep Roc Records

Der Titel des Albums klingt zärtlich bitter. Seit Dave Alvin die Blasters 1987 verliess, um eine Solokarriere einzuschlagen, fanden die kalifornischen Brüder nur noch selten zusammen. Nach dem gelungenen Reunion-Projekt „Common Ground“ (einer Hommage an Big Bill Broonzy) haben Phil und Dave tief gegraben, um weitere Blues- und R & B-Schätze zu heben und mit neuem Leben zu füllen.

„Lost Time“ ist ein Tribut an die Blues-Shouter der Fifties, die Rückseite des Covers ziert ein Foto von Big Joe Turner. Von ihm stammen vier der zwölf Songs. Die Alvins hatten viel Spass bei den Aufnahmen. Man höre sich nur einmal das dämonische „Mr. Kicks“ an oder die beschwingten Takte von Otis Rushs „Sit Down Baby“ oder „World’s In A Bad Condition“, eine Tampa-Red-Nummer, welche die Brüder schon als Teenager in ihren Bann zog. Im akustischen Gospel „If You See My Savior“ singen die Alvins gemeinsam. Meistens übernimmt das Phil. Er klingt vibrierend und teils, wie in James Browns „Please Please Please“, kraftvoller den je. Der frühere Blasters-Pianist Gene Taylor gastiert im zotigen „Rattlesnakin‘ Daddy“. Das ist ein frisch rockendes Bluesalbum mit einer Vielfalt von Stilen – vom Ragtime zum Jump-Blues, mit Abstechern nach Chicago, Texas und Piedmont.

Robert Forster, Strawberries, 2025

Produzent/ Peter Moren

Label/ Tapete Records

Wie die Zeit vergeht. Sein alter Freund und Co-Songwriter bei den wunderbaren australischen Go-Betweens, Grant McLennan, ist nun auch schon fast zwei Jahrzehnte tot. Robert Forster, der Überlebende, präsentiert hier das neunte Soloalbum seiner Karriere. Einige dieser Platten sind schon vor dem Ende der Go-Betweens entstanden.

Das Album „Strawberries“ wurde mit schwedischen Musikern und Musikerinnen rund um Peter Morén in Stockholm eingespielt – und ist eine runde Sache. Ob nun die achtminütige Romanze „Breakfast On a Train“, der augenzwinkernde Titelsong als Duett mit Ehefrau Karin Bäumler oder das flott groovende „All of the Time“ mit rollenden Gitarren und Sax. „Story Songs“ nennt Forster die acht Geschichten hier selbst. Wobei man nicht so genau weiss, ob nun ein Song wie „Such a Shame“ nicht auch etwas Autobiografisches hat. Ist das doch ein Stück über einen jungen erschöpften Rockstar, dem der Manager rät: „Gib doch den Leuten einfach den Scheiss und spiel die Hits, wie die anderen auch.“ Ein Wink Richtung der verpassten grossen Rockstar-Karriere der Go-Betweens, die eine der grossen unbekannten Bands der Geschichte sind? Es ist anzunehmen.

Joan Osborne, Bring It On Home, 2012

Produzent/ Jack Petruzzelli, Joan Osborne

Label/ Saguaro Red

Natürlich ist Joan Osborne grossartig. Warum das die Welt nicht im ganzen Ausmass erkannt hat, liegt vielleicht daran, dass die Frau aus Lousvile, Kentucky, nie richtig zu fassen ist. Sie leistet sich viel, kann zu viel, will viel. Ihr Spektrum reichte in der Vergangenheit von Folk bis Pop, Rock und Soul, und 2012 erhielt sie mit „Bring It On Home“ eine Grammy-Nominierung in der Kategorie Blues. Das Album ist eine Kollektion klassischer Blues-, R&B- und Soulnummern von Allen Toussaint, Muddy Waters, Ray Charles, Otis Redding und Al Green. Mit sinnlich angerauter Stimme interpretiert Osborne Stücke, von denen sie sich im Laufe ihrer Karriere inspirieren liess.

Gemeinsam mit ihrer Band hat die Sängerin Stücke ausgewählt, die nicht wirklich zu den bekannten Stücken zählen und ihnen einen persönlichen Stempel aufgedrückt. Wenn sie etwa „Shake Your Hips“ von Slim Harpo singt, dann ist sie ganz nahe dran am spartanischen Boogie aus Louisiana und nicht an der Interpretation der Stones. Begleitet von Alain Toussaint am Piano wird aus dessen „Shoorah Shoorah“ ein eleganter Rhythm & Blues-Pop. Und Otis Reddings „Champagne And Wine“ wird zu einer melancholischen Ballade mit Folk-Anklängen. Was in der Sammlung von „amerikanischem“ Blues und Soul auffällt, ist „Broken Wing“ von dem britischen Musiker John Mayall. Auf jeden Fall: Tolles Album, grossartige Sängerin! Wer Freude an eleganten und meist unaufdringlichen Interpretationen hat, der sollte sich Joan Osbornes Album „Bring It On Home“ anhören.

Various, Cracking The Cosimo Code (60s New Orleans R&B And Soul), 2014

Produzent/ Cosimo Matassa

Label/ Ace Records

Kaum eine andere Stadt hat zur Entwicklung der Populärmusik des 20. Jahrhunderts mehr beigetragen wie New Orleans, die Wiege von Jazz, R&B und Rock’n’Roll. Seit Mitte der Vierzigerjahre machte Cosimo Matassa die Musik seiner Heimatstadt berühmt. Während der klassischen R&B-Ära nahm der Studiobetreiber nahezu jede wichtige R&B-Platte auf, die damals aus der Crescent City kam – von Roy Browns „Good Rocking Tonight“ (1948) bis zu den frühen Hits von Fats Domino und Little Richard. Diverse auswärtige Plattenfirmen schickten ihre Künstler nach New Orleans, um den Cosimo-Hit-Sound einzufangen.

In den Sechzigern wurden die Hits spärlicher, doch sie versiegten nicht. Jüngere Produzenten wie Allen Toussaint oder Harold Battiste verpassten der Musik mehr Soul und funky Rhythmen. Zum Kreis der Studiomusiker zählten neben Toussaint auch Dr. John, Alvin Red Tyler sowie John Boudreaux. Das Album versammelt die Highlights des Studio-Outputs der Sechziger: Jessie Hills Proto-Funk-Stampfer „Ooh Poo Pah Doo“, Earl Kings „Trick Bag“, nationale Hits wie Robert Palmers „Barefootin’“, Barbara Lynns „Second Fiddle Girl“ und Aaron Nevilles „Tell It Like It Is“. Die Schliessung des Studios markierte 1968 das Ende des klassischen New-Orleans-R&B.

Bob Dylan, Series of Dreams, 1989 (1991)

Text/Musik/ Bob Dylan

Produzent/ Daniel Lanois

Label/ Columbia

Zuerst hiess er kurz Robert Zimmerman, dann Bob Dylan, lebenslang. Weshalb Dylan, sagte er nie genau. Konnte sich auch keiner vorstellen, was es hiess, lebenslang Bob Dylan zu sein. Ein Mann, der sich jedem Bild entzog. Alle möglichen Spiegel hielt man ihm vor, darin er nur unkenntlicher wurde. Ein Chamäleon, hiess es. Das freilich seine Eigenart weniger nach äusseren Gegebenheiten, sondern von innen nach aussen färbte. Ob darunter wirklich auch viel Wandel stattfand, bleibt ungewiss.

Zeichnet man also ein Bild von „Bob The Zim“, kann man mit Leichtigkeit in Spiegelfallen treten, worunter er eher verschwindet, als zum Vorschein kommt. Zwei Fallen sind fast unausweichlich: Deutung und Erinnerung. Das erste befördert Geschwätz, das zweite Sentimentalität. Mit beidem konfrontiert, reagiert Dylan meist konsterniert-blasiert; es endet konfus, bestenfalls in Slapstick. Man führe sich wieder mal die Videos seiner Pressekonferenzen zu Gemüte! Aus der Zeit der Schwarz-Weiss-Kameras, als der spindeldürre hypernervöse Pop-Pierrot sich gelegentlich noch dazu überschnorren liess. Nach jeder Schublade, die einer aufzog, um ihn reinzustopfen – „Protestsänger“, „Folkrocker“, „Troubadour des Beat“ – schluckte Dylan tiefer den Rauch aus seiner Zigarette.

Ja, wo war er denn nicht dabei? Immer präsent im Kassettengerät, auf Achse zwischen überall und nirgendwo. „Bobby will be back“, sagte Joan Baez jeweils vor der Pause im gemeinsamen Wanderzirkus „Rolling Thunder Revue“. Und tatsächlich: In jedem Jahrzehnt, wenn das Popbusiness eine weitere flüchtige Modeseite aufschlug, kam Bobby zurück. Mochte er zeitweise verwirren, namentlich als christlicher Chorknabe, so verband sich doch jede Zeit wieder mit seinen Liedern, Herz und Schmerz stets altvertraut mit neuem Text. Damals hätte niemand geglaubt, dass jener „blue-eyed Son“ mit Mundharmonika und Pfadilager-Klampfe, jung schon mit einer ganzen „Series of Dreams“ unterwegs, kühner als wir alle, spät damit auch noch besser altert. Und das bis heute.Bei einem Musiker, der nicht mit 27 Jahren mythisch starb, sondern ein Künstlerleben lang, gegen die eigene, wilde Jugend ansingen musste, ist das eine beachtliche Leistung.

Chuck Berry, Johnny B. Goode, 1958

Text/Musik/ Chuck Berry

Produzent/ Leonard Chess, Phil Chess

Label/ Chess

Seit Aufkommen des Rock ’n’ Roll ist die Gitarre das unangefochtene Instrument Nr: 1der musikalischen und persönlichen Selbstfindung, die Streitaxt jugendlicher Rebellion, die sich gleichzeitig ideal zur Begleitung adoleszenter Liebesseufzer eignet. Zwar wurde der „Tod der Gitarre“ mindestens so oft eingeläutet wie das „Ende der Geschichte“ – zur Hochzeit des Synthiepops in den 80er ebenso wie mit dem Aufkommen der Techno, DJ- und Clubkultur in den 90er -, doch die Klampfe behauptete stets hartnäckig ihr Terrain und schaffte immer wieder ein Comeback. Wer mal schon mal gesehen hat, wie zwei Nerds bei einem Elektro-Konzert lustlos auf ihren Notebooks herumdaddeln, weiss warum.

Kurzum: die Gitarre ist immer noch das Instrument mit dem grössten Sexappeal. Die Musikgeschichte ist voll von Liebeserklärungen an das Instrument. Eine der ersten und einflussreichsten ist sicher von Chuck Berry. In seiner epochalen Rock ’n’ Roll-Nummer „Johnny B. Goode“ geht es um einen Hillbilly-Boy, der sich durch sein phantastisches Gitarrenspiel den Weg aus ärmlichen Verhältnissen bahnt. Eine Geschichte, die auch auf Berry selbst zutrifft. Zudem gilt „Johnny B. Goode“ heute als das Stück, das der Gitarre den Status als Hauptinstrument des Rock’n’Roll verschaffte. Das sieht man auch in der mitreissenden Live-Version von Chuck Berry mit Bruce Springsteen und der E Street Band von 1995.

The Who, My Generation, 1965

Text/Musik/ Pete Townshend

Produzent/ Shel Talmy

Label/ Brunswick

Am 19. Mai 2025 feiert Pete Townshend seinen 80. Geburtstag. Mit dem Älterwerden setzt sich der Gitarrist und Songwriter von The Who schon lange auseinander. Bereits in seiner Jugend hatte er schon Bonmots drauf. Eines von ihnen sollte seine Band The Who berühmt machen. 1965, da war der schüchterne Gitarrist knapp 20 Jahre alt, schrieb Townshend die schockierende Zeile „hope I die before I get old“ – und formulierte seine Komposition „My Generation“ als Kampfansage einer selbstzerstörerischen Jugend.

Obwohl The Who damals mit der britischen Jugendkultur der Mods assoziiert wurden – Parka tragende und Motorroller fahrende Kids, die den tristen Arbeiteralltag mit offensivem Hedonismus kompensierten – berührte der Song junge Menschen auf der ganzen Welt. Herablassende Erwachsene und ihr mangelndes Verständnis für den Erlebnisdrang der Jugend, das entsprach dem Lebensgefühl einer „Erste-Welt“-Generation im Aufbruch. „’My Generation‘ war als Schrei nach einem Leben ohne Militarismus, Hierarchiegläubigkeit und religiöse Konformität gedacht“, sagte Townshend 1994 in einem Interview. „Als ich schrieb, dass ich lieber sterben als alt werden wollte, meinte ich damit, dass ich nie so werden wollte wie die Menschen, die so grauenvolle Dinge wie den zweiten Weltkrieg zu verantworten hatten.“

Die Presse hatte Townshwend schon früher an „My Generation“ aufgehängt. Zu Unrecht. Der Humanist, Kolumnist, Buchautor und Polit-Aktivist mit einem geschätzten Vermögen von 150 Millionen Dollar mag 80 Jahre alt geworden sein, und man sieht ihm seinen langjährigen Alkohol- und Drogenkonsum deutlich an. Dennoch wirkt er geistig nicht alt, eher erwachsen. Denn Townshend ist ein kluger, wacher Zeitzeuge geblieben.

„Heute leben wir wie zu Zeiten der Kuba-Krise 1963 wieder mit der an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit, durch einen russischen Atomangriff ausgelöscht zu werden“, sagte Townshend jüngst an der University of West London, wo er zwischen 1961 und 1964 bildende Kunst studiert hatte.