Peter Gabriel, Sledgehammer, 1986

Text/Musik/ Peter Gabriel

Produzent/ Peter Gabriel, Daniel Lanois

Label/ Geffen

„Sledgehammer“ ist Peter Gabriels bekanntester Song. Nicht sein bester, aber sein bekanntester. „Sledgehammer“ schlug 1986 vor allem beim Fernsehpublikum ein. MTV war noch jung, aufregend, wurde dem M für Musik noch gerecht – und zeigte die tanzenden Poulets und wandernden Rüebli Tag und Nacht. Was der Popularität dieser weissen Soulnummer nur zuträglich war.

Peter Gabriel war schon als Sänger von Genesis der Visualisierung von Musik zugeneigt wie kaum ein anderer Rockmusiker. Seinen Sinn für Theatralik transportierte er von der Bühne in die neue, aufregende Kunstform Videoclip. 1986 arbeitete er mit dem amerikanischen Filmemacher und Animator Stephen Johnson zusammen, der ein Jahr zuvor mit seinem Clip zum Talking-Heads-Lied „Road to Nowhere“ Aufsehen erregt hatte. Gabriel lud Johnson nach London ein und stand acht Tage lang vor der Kamera. Für jede Sekunde des Clips zu „Sledgehammer“ musste er 25 Mal den Gesichtsausdruck verändern. Das erklärt, warum die Dreharbeiten satte 100 Stunden dauerten. Allein für die zehn Sekunden, in denen eine Modelleisenbahn um seinen Kopf kreist, musste er sechs Stunden lang in derselben Position ausharren. Dann war da noch das Beigemüse im Scheinwerferlicht. „Die Früchte rochen ja noch ganz okay nach einigen Stunden, der Fisch hingegen begann im Studiolicht ganz unangenehm zu stinken“, sagte Gabriel.

Sein Durchhaltevermögen, sein Mut zum Experiment wurden belohnt: Das Fernsehpublikum liebte das surreale Filmchen. Heute noch gilt „Sledgehammer“ als einer der meistgespielten Videoclips. „Es war grossartig damals“, erinnert sich Gabriel in einem Interview: „Es gab Leute, die Videos schauen wollten, es gab auch noch Budgets dafür – und es gab keine Regeln. Niemand schrieb dir vor, wie das Video auszusehen hatte.“

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Elvis Presley, Tomorrow Is A Long Time, 1966

Text/Musik/ Bob Dylan

Label/ RCA Victor

1966 erwarteten nur noch eingefleischte Elvis-Fans Grosses von ihrem Idol. Dennoch machte Presley im Mai und im Juni jenes Jahres einige seiner bedeutendsten Aufnahmen seit seiner Glanzzeit. Bei diesen Sessions – aus denen das Gospel-Album „How Great Thou Art“ hervorging, das dem King einen Grammy und sein musikalisches Comeback einbrachte – wurde auch eine Version von Bob Dylans „Tommorrow Is A Long Time“ aufgenommen, die Dylan als sein Lieblingscover bezeichnete.

Das war nicht Presleys einziger Ausflug in Dylans Diskographie. Etwa zu gleichen Zeit nahm er zu Hause „Blowin‘ in the Wind“ auf und coverte „I Shall Be Released“. Sein „Tomorrow Is A Long Time“ orientierte sich jedoch an einer gewissen sparsamen, bluesigen Version der Folksängerin Odetta, die ihrerseits Dylan beeeinflusst hatte. Völlig im Gegensatz zu dem, was Presley damals sonst lieferte, war dieser Track gespenstisch und mit über fünf Minuten ungewöhnlich lang.

Dylans eigene Version (ursprünglich gedacht für „The Freewheelin‘ Bob Dylan“, 1963) erschien lediglich als Live-Take auf seinem 1970er Album „Greatist Hits Vol.II“. Gecovert wurde der Song u.a. von Rod Steward, Nick Drake und Sandy Denny, aber keine Version reicht an die von Elvis Presley heran.

Monkey Man with Charlie Watts (1941 – 2021)

Er hatte ein Gesicht wie Buster Keaton und liess sich schwer beeindrucken. Er hiess Charlie Watts, spielte Schlagzeug bei den Rolling Stones. Ohne Mick Jagger gäbe es keine Show, ohne Keith Richards gäbe es keine gute Show, aber ohne Charlie Watts gäbe es die Stones schon lange nicht mehr. Er hatte oft das letzte Wort, entwarf mit Mick die Bühnenbauten, entschied sich für den Jazz-Bassisten Darryl Jones als Nachfolger für Bill Wyman, wurde von Keith verehrt und nicht nur von ihm; alle in der Band wollten sein wie er. „Charlie Is My Darling“ heisst ein früher Dokumentarfilm über die Band, auf der Hülle von „Get Yer Ya-Ya’s Out“, dem Livealbum der Stones auf der Höhe ihres Könnens, sieht man nur ihn, und wenn der Sänger an den Konzerten die Band vorstellte, bekam der Schlagzeuger die längste Ovation.

Er blieb bescheiden. Sechzig Jahren beschränkte sich Charlie Watts auf ein minimales Aufgebot: Basspauke, Snare, Hi-Hat, zwei Toms, drei Becken. Sein Spiel klingt trocken, aber federnd, stilbewusst und elegant: harte Linke, swingende Rechte. Obwohl er sich, der Autodidakt, als Techniker nicht hoch bewertete, wurde er von vielen Schlagzeugern für seine Effizienz und seinen Ausdruck bewundert. Wirbel machte er selten, und es gibt kein einziges Schlagzeugsolo von ihm. Jeder Schlag zählt, weil keiner zu viel ist. Auch heute noch suchen junge Bands in Inseraten Schlagzeuger mit einem einzigen Satz: „Must play like Charlie Watts“.

Calexico, Ballad Of Cable Hogue, 2000

Text/Musik/ Joey Burns

Produzent/ Joey Burns

Label/ City Slang

Der Kern von Calexico – Sänger Joey Burns und Drummer John Convertino – war ursprünglich die Rhythmussektion der Rockband Giant Sand um Howe Gelb. Mitte der Neunziger gründeten die beiden Musiker aus Tucson, Arizona dann ihre eigene Band. Mit einem eindrucksvollen Arsenal an Instrumenten, von Vibraphon über Akkordeon bis hin zu Mandoline und Steel-Gitarre, suchten sich Calexico ihre eigene Ecke im grossen Americana-Universum: einen Sound zwischen Country, Post-Rock und mexikanischer Folklore. Bei mir erscheinen immer schemenhafte Bilder vor der inneren Leinwand, wenn ich diese Musik höre. Die Wüste und die Sonne, imaginäre weite, leere Landschaften und staubige Strassen, irgendwo zwischen den USA und Mexico.

Calexico-Lieder sind Lieder im Schwebezustand, die den Traum vom Glück spazieren fahren, aber immer auch die Ahnung eines Schattens mit sich tragen. Kein Wunder, dass ihre Lieder auch schon für zahlreiche Filme verwendet wurden. So haben Calexico Taylor Hackfords Film „The Love Ranch“ vertont. Auf dem Soundtrack des Bob-Dylan-Films „I’m Not There“ war die Band gleich fünf Mal vertreten. Doch der Transfer verläuft auch umgekehrt: „ Ballad Of Cable Hogue“ heisst ein Calexico-Stück in Anlehnung an den gleichnamigen Western von Sam Peckinpah aus dem Jahr 1970. Es geht darin um einen Goldgräber, der von seinen Kumpanen ausgeraubt und ohne Nahrung und Wasser in der Wüste zurückgelassen wird. Kurz vor dem Erschöpfungstod stösst er auf eine Quelle, die ihn rettet. Dann plant er seine Rache. Der Song von Calexico ist eine Spielerei zu dem Film; ein musikalisches Klischee, das dazu dient, das Hybride zu erforschen und in Sound umzusetzen. Der Klang von „Ballad Of Cable Hogue“ machte Calexico weltberühmt. Das Lied wurde zusammen mit der US-amerikanisch-französischen Sängerin Marianne Dissard aufgenommen.

M/A/R/R/S, Pump Up The Volume, 1987

Produzent/ John Fryer, Martyn Young

Label/ 4-AD

„This has to be the greatest record of the year“ verkündet eine Stimme zu Beginn des Stücks und das ist als Mengenangabe zu verstehen. „Pump Up The Volume“ setzt sich aus dreissig gesampelten Song-Fetzen zusammen. Dass diese kaum mehr zu erkennen sind, gehört zur kreativen Leistung des Stücks. Auch die Gruppe verschwindet hinter einem Namenskürzel, bleibt anonym wie ein Studiotechniker. M/A/R/R/S ist eine Zweckkombination aus den Gruppen A.R. Kane und Colourbox. Das Stück erschien auf dem 4-AD-Label; eine elitäre Kleinfirma hatte den ersten vollrezyklierten Hit lanciert, Musik gewordenes Sampling. Hier sind Soundpartikel zum „sound effect“ verfremdet, verstückelt und serialisiert worden.

„Pump Up The Volume“: Die Attacke auf die Musik ist schon im Titel angelegt, der die Lautstärke zum Thema macht. Die Musik besteht aus Tanzgrooves aus drei Jahrzehnten und darübergemischt die Sprachkürzel – „Put the needle on the record“, „the drumbeat goes like this“, „we’re gonna git you“, „keep this frequenzy clear“. Die Botschaft von „Pump Up The Volume“ ist das Medium. Es ist ein Meta-Song, der die Gesetze der Hitparade kommentiert und anwendet, Handlung und Handlungsanweisungen in einem.

The Jimi Hendrix Experience, Burning Of The Midnight Lamp, 1967

Text/Musik/ Jimi Hendrix

Produzent/ Chas Chandler

Lebel/ Track Records

Der einsame Lyriker um Mitternacht, der am Leben verzweifelt, wenn der Blick auf die Freundin im Bilderrahmen fällt, die, die nicht mehr da ist, die, die nie mehr kommt, der Moment, in dem die Welt gewichen ist und die Hand aufs Papier schreibt: „And I continue to burn the midnight lamp alone“; vielleicht Hendrix’ persönlichster Text, ein Mondgedicht. Der einsam Leidende in Zwiesprache mit dem Samtmond; Eremit mit der Lampe.

„Burning Of The Midnight Lamp“ wurde zuerst 1967 als Single in Grossbritannien, mit der speziell dafür aufgenommenen B-Seite „ The Stars That Play With Laughing Sam’s Dice“ veröffentlicht. Hendrix hatte den Song auch ein paar Mal live gespielt. Die Musik ist am klarsten in der posthum publizierten Live-Aufnahme für Londons „Radio One“, dort nur das Trio, die reine Experience, ohne den Background-Chor von „Electric Ladyland“. Das Stück erreichte – „enttäuschend“ – nur Platz achtzehn der englischen Charts; nicht so enttäuschend für Hendrix: „Von allen Sachen ist dies mein Lieblingssong. Ich bin ganz froh, dass er nicht so erfolgreich ist und überall herumgereicht wird“. Jimi war nicht hier, um einen Nummer-eins-Hit nach dem andern zu kreieren. Mit „Hey Joe“ hatte er genug davon an der Hacke. Genug vom unersättlichen Kannibalismus unbefriedigbarer Auditorien.

Martha & The Vandellas, Dancing In The Street, 1964

Text/Musik/ Marvin Gaye, William Stevenson, Ivy Jo Hunter

Produzent/ William Stevenson

Label/Gordy

Wann ich zum letzten Mal auf der Strasse getanzt habe? Um ehrlich zu sein, bezweifle ich, es je getan zu haben. Vielleicht etwas mit den Hüften gewackelt, wenn an einem Strassenfest in den 80ern eine Band aufspielte. Und doch ist „Dancing in the Street“ von Martha & The Vandellas für mich ein Song, der mich aus der winterlichen Klause holt und euphorische Gefühle von grenzenloser Freiheit und der verbindenden Kraft der Musik auslöst, auch 57 Jahre nach seiner Veröffentlichung. Vorspiel gibt es keins, und nach dem Drum Roll zum Anfang setzen fanfarenhafte Bläser ein. Der Frühling wird von diesem Fast-Forward-Groove überrollt, und schon ist es sommerlich heiss. Natürlich ziehe ich das rauere Original aus der Motown-Hitfabrik der gestylten Coverversion der Herren Jagger/Bowie in den Eighties vor.

Martha Reeves war die kraftvollste Sängerin aus der Girlgroup-Riege der Motor City, und ihre Vandellas liessen nichts anbrennen. Einige Jahre später, als es in den USA zu den „Race Riots“ kam, wurde „Dancing in the Street“ die Hymne des Aufstands und der Unterdrückten. Doch dieser Song lässt sich nicht vereinnahmen. Auch heute noch gibt er das Signal zum Aufbruch und will nicht mehr sein als „just an invitation across the nation a chance for folks to meet“. Ein schon fast unverschämter Aufruf in diesen isolierten Zeiten. Doch er wird gehört werden. Are you ready for a brand new beat?

The Beatles, Here Comes The Sun, 1969

Text/Musik/ George Harrison

Produzent/ George Martin

Label/ Apple Records

1969 knarzt es schon ordentlich im Beatles-Gebälk. Es gibt immer wieder Streit, und die Musik wird immer häufiger zur Nebensache. George Harrison erinnert sich später: „‚Here Comes The Sun“ entstand zu einer Zeit, als sich das Beatles-Label Apple wie eine Businessschule anfühlte, vor der es kein Entrinnen gab“. Und auch privat läuft nicht immer alles glatt. George Harrison müssen die Mandeln entfernt werden, dann wird er wegen des Besitzes von Marihuana verhaftet. Kurzerhand nimmt er sich eine Auszeit und fährt zu seinem Freund und Musikerkollegen Eric Clapton raus aufs Land. Die beiden setzen sich in den Garten. „Es war ein sonniger Tag und zum ersten Mal seit Wochen hatte ich wieder die Ruhe, eine Gitarre in die Hand zu nehmen. Und das erste, was mir einfiel, war dieses Lied. Ich habe es dann später im Urlaub auf Sardinien fertig komponiert“, erinnert sich George Harrison.

Das trotz Moog-Synthesizer akustisch anmutende Stück wirkt nicht nur wie der erste ersehnte warme Sonnenstrahl nach anhaltender Kälte, sondern vor allem auch wie ein Versprechen für eine bessere Zukunft. Und das vielleicht Schönste am Lied – zu finden auf „Abbey Road“ – ist jedoch, dass es dem 2001 verstorbenen Harrison mit diesem gelungen ist, das Frühlingsgefühl perfekt einzufangen: Und wer wie ich glücklicher Besitzer einer kurbelbetriebenen Mini-Drehorgel ist, die „Here Comes the Sun“ spielt, hat längst erkannt: Ein paar Drehungen genügen, und sogleich bessert sich die Laune – im Wissen, dass der Lenz naht.

The Rolling Stones, Salt Of The Earth, 1968

Text/Musik/ Jagger/Richards

Produzent/ Jimmy Miller

Label/ Decca

Es ist der erste bedeutende Auftritt des Stones-Gitarristen Keith Richards als Sänger, und es ist sein schönster. Mit rauchig-zerbrechlicher Stimme singt, haucht, flüstert er: „Lets drink to the hard working people / Lets drink to the lowly of birth / Raise your glass to the good and the evil / Lets drink to the salt of the earth.“  Und dann übernimmt Jagger befremdet und nachdenklich den Gesang: „Say a prayer for the common foot soldier/ Spare a thought for his back breaking work/ Say a prayer for his wife and his children/ Who burn the fires and who still till the earth.“

Tatsächlich mögen den Jet-Setter die „hard working people“ fremd gewesen sein, und doch schwingt in Richards Text, wie er später in einem Interview sagte, eigentlich „zynisch“ gemeinten Text und vor allem in seinem Gesang auch eine sehnsuchtsvolle Wärme mit – als wären sie diesem „Salz der Erde“ (das auf ein Bibelzitat zurückgeht) unter anderem Umständen gern etwas näher gewesen – oder als wüssten sie um ihr Privileg, nicht dazu gehören zu müssen.

Joni Mitchell, Amelia, 1976

Text/Musik/ Joni Mitchell

Produzent/ Joni Mitchell

Label/ Asylum Records

Amelia Mary Earheart, geboren in Atchison in Kansas, Jahrgang 1898, Lehrerin, Krankenschwester während des 1. Weltkriegs, 1918 als Zwanzigjährige gegen den Willen ihrer Familie zur Pilotin brevetiert, überquert am 20. Mai 1932 als erste Frau alleine den Atlantik. Unternimmt weitere Alleinflüge über die USA und den Pazifik. Arbeitet in den dreissiger Jahren als Linienpilotin zwischen New York und Washington. Im März 1937 setzt sie zur Weltumquerung an. Ein erster Versuch scheitert wegen Flugzeugbrandes in Hawaii. Der zweite beginnt am 20. Mai in Miami und führt über Brasilien, Westafrika, Kalkutta und Rangoon nach Neuguinea. Am 2. Juli 1937 startet die zweimotorige Lookhead mit vollen Tanks zur gefährlichsten Etappe, einem Nonstop-Flug nach der kleinen Insel Howland nördlich von Samoa. Zwanzig Stunden später fangen britische und amerikanische Schiffe SOS-Signale auf, in denen von Treibstoffmangel die Rede ist. Kurz danach verschwindet das Flugzeug über dem Südpazifik. Trotz wochenlanger Grossfahndung mit 64 Flugzeugen und 8 Kriegsschiffen in den Gewässern des Stillen Ozeans bleiben Flugzeug und Besatzung verschwunden. Amelia Earheart ist 39 Jahre alt geworden.

Im November 1976 erscheint „Hejira“, Joni Mitchells neuntes Album, und bis heute eines ihrer besten. Kernstück der Platte, die selbst das Reisen zum Thema hat und mythisch überhöht, ist der Song „Amelia“, der den Flug der Pilotin mit einer Autofahrt der Sängerin durch die Wüste Nevadas gleichschaltet. Über der Wüste sieht Joni Mitchell Düsenflugzeuge am Himmel, sie hinterlassen sechs Kondensstreifen, lang und schmal wie die Saiten einer Gitarre. Sie denkt an Amelia, ihren Traum vom Fliegen und überlegt, was das mit ihr zu tun hat.

Mitchells Gitarrenspiel rankt sich um die gedehnten Bassläufe von Jaco Pastorius. Statt eines Schlagzeugs spielt Victor Feldman sein verhülltes Vibraphon, Larry Carlton dekoriert das Stück mit seinen Gitarrenfiguren. Auch die Stimme klingt entrückt. Von der ersten Strophe an hängt das Stück zwischen Himmel und Erde, in der zweiten wird das Dröhnen der Fluzeuge von den Arpeggien der Gitarre kommentiert. Die Musik hat etwas Flächiges und Mobiles zugleich. Die Sängerin im Himmel über der Wüste, die Fliegerin zwischen Himmel und Meer, vom Horizont verschluckt, spurlos und verschwunden.