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Jefferson Airplane, Volunteers, 1969

Produzent/ Al Schmitt

Label/ RCA

Kaum eine Band der Hippie-Zeit verkörpert so sehr den Idealismus und den Hedonismus der späten 60er-Jahre wie Jefferson Airplane. Zwei Jahre nach ihrem bahnbrechenden Psychedelic-Rock-Album „Surrealistic Pillow“ veröffentlichten die Musiker aus San Francisco 1969 mit „Volunteers“ so etwas wie ein Manifest der Gegenkultur. Tief verwurzelt in dem Glauben, dass Musik die Welt verändern könne, thematisierten die Lieder auf „Volunteers“ den Vietnam-Krieg, Politik, Gier und Umweltzerstörung und riefen zur Revolution auf.

Die Texte sorgten für Kontroversen und Jefferson Airplanes Plattenfirma RCA wollte das Album zensieren. Doch sorgte sich RCA nicht wegen der politischen Inhalte, sondern befürchtete vielmehr wegen einiger obszöner Stellen einen Boykott. Die Band setzte sich letztendlich vor Gericht durch und das Album konnte erscheinen. Musikalisch bewegt sich „Volunteers“ das eines der ersten Alben war, die mit einem 16-Spur-Gerät aufgenommen wurden, zwischen psychedelischem Acid- und rustikalem Country-Rock. Dabei zeigt sich die Gruppe um Sängerin Grace Slick ebenso wie die namhaften Gastmusiker Stephen Stills, David Crosby, Nicky Hopkins sowie Jerry García in Bestform.