Jo-Ann Kelly, 1969

Produzent/ Nick Perls

Label/ CBS

Jo-Ann Kelly war eine britische Blues-Sängerin und Gitarristin. Sie wurde als „die unbestrittene Königin der britischen Country-Blues-Sänger“ bezeichnet. Diesen ehrenvollen Titel hätte sie stolz vor sich hertragen können. Doch der freundlichen Engländerin mit dem unprätentiösen Auftreten lag jeder Anflug von Selbstgefälligkeit fern. Auch grossspurige Promotion in eigener Sache entsprach nicht ihrer Art.

Die musikalische Laufbahn von Jo-Ann Kelly begann in der britischen Blues-Szene der frühen 1960er. Mit ihrer ausserordentlichen Stimme und dem von Memphis Minnie und Charley Patton beeinflussten Gitarrenstil beeindruckte sie 1964 das Publikum in den Londoner Clubs. Mit dem späteren Groundhogs-Kopf Tony McPhee machte sie erste Aufnahmen. Meist trat sie alleine auf, gelegentlich jedoch auch mit anderen Musikern wie der John Dummer Blues Band. 1969 erschien ihr erstes Album. Sie trat mit Canned Heat auf, die ihr eine längerfristige Zusammenarbeit anboten, ebenso wie später Johnny Winter. Beide Angebote lehnte Jo-Ann Kelly ab.

In den 1970ern trat sie weiterhin solo auf, ab und zu auch mit befreundeten Bands, wie etwa Tramp. 1979 half sie bei der Gründung der Blues Band, mit der sie Anfang der 1980er die Show „Ladies and the Blues“ aufführte, einen Tribut an die grossen Sängerinnen des Blues. 1988 wurde bei ihr ein Hirntumor diagnostiziert und entfernt. An den Folgen starb Jo-Ann Kelly am 21. Oktober 1990 im Alter von 46 Jahren.

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John Lee Hooker, Tupelo Blues, 1993

Text/Musik/ John Lee Hooker

Produzent/ Roy Rogers

Label/ Point Blank

In dem Song „Tupelo“ deutet John Lee Hooker an, wie die Bevölkerung auf die Katastrophe reagiert. Was die Menschen dabei empfinden, erfährt man nicht, der Blick gleitet aussen ab. Die Katastrophe wird nicht inszeniert, nur zur Kenntnis genommen. Die Handlung scheint von Ergebenheit geprägt; der Erzähler schickt sich ins Unabänderliche. Nur an einer Stelle begehrt er auf, als er die Schreie der Frauen und Kinder hört und Gott um Hilfe ruft. Aber auch hier deutet die Wiederholung an, dass der Sänger sich wieder in der Musik hat fallen lassen. Der Rythmus bedroht ihn nicht; er ist genauso unabwendbar, wie die Ereignisse, die beschrieben werden. Der Blues ist Trost für das, wovon er berichten muss.

Und da ist da noch etwas anderes. In einer Live-Version von „Tupelo“ weist Hooker auf Elvis Presley hin; beschwört die Geburt des Rock’n’Roll, symbolisiert in der Geburt Elvis Presleys, der die Verbindung von Blues und Country nicht nur vollzog, sondern auch damit berühmt wurde.

Hooker zelebriert diese Geburt als Offenbarung; gegen Ende des Songs sagt er mit nachlässiger, aber klar abgehobener Sprechstimme: „There Elvis was born. Elvis Presley. One of the greatest people ever born. The Rock’n’Roll king. That was my home too. Right down in Clarksdale. Dann folgen die letzen Zeilen, wie um den Verweis zu kaschieren: „Tupelo is gone/ Tupelo is gone/ Got destroyed. By the rain and the wind and water“.

Little Walter, The Essential, 1993

Produzent/ Leonard & Phil Chess, Willie Dixon

Label/ MCA Records

Neulich hat mich ein jüngerer Bekannter gefragt, was für Musik ich höre, und als ich gesagt habe, dass ich gerne Blues höre, verzerrte sich sein Gesicht, als hätte er in eine Zitrone gebissen. Mag sein, dass der Blues heute dieses Image aus Bierwerbung, gähnenden Gitarrensoli, angestrengten Gesichtern und abgegriffenem Zwölftaktschema hat. An Blueskonzerten trifft man meisten nur Leute mit grauen Haaren, und gute Künstler wie Alvin Youngblood Hart oder der kürzlich verstorbene Reverend John Lee Wilkins erreichen kein jüngeres Publikum, wie es vor einigen Jahren R.L. Burnside und seinen Label-Gefährten noch gelungen ist. Wer aber bisher noch keine Platten von Slim Harpo, Howlin’ Wolf, Skip James oder Jimmy Reed kennt, dem stehen freudige Entdeckungen bevor, welche Tür öffnen in ein schier unendliches Parallel-Blues-Universum, wo auch kleine Sterne wie Honeyboy Edwards, Jessie Mae Hemphill oder Louisiana Red hell strahlen.

In letzter Zeit habe ich „The Essential“ von Little Walter oft gehört. Er war dabei, als man die Mundharmonika elektrisch verstärkt zu spielen begann und einer der ersten, die absichtlich Verzerrung in ihr Spiel einbrachten. Aus Louisiana in Chicago angekommen, spielte er auf den Aufnahmen von Muddy Waters, Jimmy Rogers, Bo Diddley und „Baby Face“ Leroy Foster. 1952 startete Little Walter als Solist mit dem Instrumental „Juke“ eine Serie von Top-Ten-Chart-Hits, was keiner seiner Chess-Labelkollegen je erreichte. Aber der musikalische Erfolg hatte für Walter nicht nur positive Seiten; er bekam Probleme mit Alkohol, wurde streitsüchtig und arrogant und versuchte andere zu übervorteilen. Zwar gelang ihm mit dem von Willie Dixon geschriebenen Stück „My Babe“ nochmals ein Hit, aber das war der Anfang vom Ende. Bei einem Streit ging die Pistole, die er immer mit sich herumtrug, in seiner Hosentasche los und er schoss sich ins Knie. Quälende Schmerzen und noch mehr Drogen. Magere Zeiten brachen an. Little Walter war nur noch ein Schatten seines früheren Selbst, lebte aber weiter ohne Rücksicht auf Verluste, wirkte unnahbar und introvertiert. Er starb am 15. Februar 1968 im Alter von 37 Jahren in Chicago. 

Muddy Waters, Hard Again, 1977

Produzent/ Johnny Winter

Label/ Blue Sky

Es ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit ein Album aus der klassischen Rhythm & Blues-Ära als Meilenstein zu bezeichnen. Schon allein die beschämende Aufnahmetechnik verbietet es mir, das Wort „Meilenstein“ in den Mund zu nehmen. Schallplatten wurden gemacht um Geld zu verdienen und in Ermangelung finanzieller Möglichkeiten in wenigen Stunden auf Tonkonserve gepresst. Mit viel Pech wäre uns der Rhythm & Blues der 40er Jahre nur noch als verrauschtes Zeitdokument für die Archivkeller der kunsthistorischen Bibliothek in Erinnerung.

Muddy Waters hatte 1977 seine kreative Blütezeit schon lange hinter sich. Doch der texanische Blues-Albino Johnny Winter nahm den bei seiner alten Plattenfirma nicht mehr erwünschten 71-Jährigen für das Label Blue Sky unter Vertrag und zeigte wie Karriere-Revitalisierung richtig funktioniert. Als leidenschaftlicher Blues-Fanatiker kommt Winter erst gar nicht in Versuchung, die archaische Musik Muddys für den Mainstream zu verwässern oder gar dem Zeitgeist zu genügen. So werden alte Klassiker wie „Mannish Boy“ oder Willie Dixons‘ „I Want To Be Loved By You“ zu neuem Leben erweckt, mit einem unerschöpflichen Eifer und Engagement vorgetragen und von einem regelrecht aufblühenden Muddy Waters, dessen Gesang seit fast 10 Jahren nicht mehr so durchdringend klang.

„Hard Again“ spiegelt den urbanen Blues so, wie er geklungen haben muss, als die Musiker in den 40er Jahren, aus dem Süden an die South- und Westside zogen und begannen ihre Instrumente über Verstärker laufen zu lassen – derb, laut, dissonant; es dröhnt und scheppert. Aber – das hier ist keine Pop-Musik, das ist Blues. Genau so ist das gemeint.

Big Joe Turner & His Blues Kings, Shake, Rattle and Roll, 1954

Text/Musik/ Charles E. Calhoun

Produzenten/ Ahmet Ertegun, Jerry Wexler

Label/ Atlantic

Die bemerkenswerte Karriere von Big Joe Turner reichte von den 1930er Jahren bis in die 80er. Mitten im Boogie-Woogie-Fieber kam er als Blues-Shouter von Kansas City nach New York. Während eines katastrophalen Auftritts mit der Band von Count Basie brachten ihn boshafte Zwischenrufe aus dem Konzept. Der Boss von Atlantic Records, Ahmet Ertegun, wollte ihn trotzdem unter Vertrag nehmen und machte R&B-Aufnahmen mit ihm.

Zwischen 1951 und 1956 hatte Turner 14 Hits in den R&B-Ten. „Shake, Rattle and Roll“ führte nicht nur die R&B-Liste an, sondern erreichte auch Platz zwei der Pop-Charts. Jazz-Veteran Jesse Stone aus Kansas City schrieb den Song unter dem Pseudonym Charles E. Calhoun. Der treibende Rhythmus von „Shake, Rattle and Roll“ ermöglichte es Turner, die Rolle des Liebhabers voll auszukosten. Bill Haley und Elvis Presley coverten den Song, wenn auch textlich abgeschwächt, ohne sexuelle Anspielungen („Way you wear those dressses, the sun comes shinin‘ through/ I can’t believe my eyes, all that mess belongs to you“).

Turner war 43, als er mit „Shake, Rattle and Roll“ den grössten Hit seiner Karriere landete und überraschend vom Phänomen Rock‘ n‘ Roll profitierte. Nach 1958 blieben die Hits aus, aber Turner war bis zu seinem Tod im Alter von 74 Jahren hinter dem Mikrophon.

Muddy Waters, Folk Singer, 1964

Produzent/ Muddy Waters, Ralph Bass, Willie Dixon

Label/ Chess

Im September 1963 bemühte sich Chess Records mit diesem akustischen Folk-Blues Album um ein Stück vom wachsenden Kuchen der akustischen Aufnahmen. McKinley Morganfield, besser bekannt als Muddy Waters hatte da bereits Jahrzehnte in der Blues- und Jazz-Szene von Chicago gespielt und bevorzugte eigentlich die elektrische Gitarre und moderne Blues Interpretationen und hatte damit in den 50er Jahren schon einige Hits gelandet, doch seit 1958 sah es recht düster aus. Die 1964er Veröffentlichung wurde zum Erfolg und definiert bis heute das Genre des akustischen Blues und ist unter audiophilen heiss begehrt.

Zweifellos ist „Folk Singer“ eine faszinierende Bluesscheibe, die auch nach wiederholtem Hören keine Langeweile aufkommen lässt. Die langsamen, beinahe intimen Folkblues-Nummern bestechen durch den intensiven und emotional unglaublich fesselnden Gesang von Muddy Waters sowie durch die brillante Instrumentenabbildung und letztendlich die nicht minder erstklassige Spielweise der Musiker. Begleitet wird Waters von Willie Dixon am Zupfbass, Clifton James am Drumset und Buddy Guy an einer zweiten akustischen Gitarre.

Klanglich wurde hier der Fokus auf die Emotionalität gelegt, die räumliche Abbildung inklusive der Hallanteile ist einwandfrei! Klanglich ist die Platte absolut gelungen. Es kommen zwar nicht die Musiker in den Hörraum, man selbst jedoch ganz eindeutig in das Aufnahmestudio nach Chicago.

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John Lee Hooker, The Healer, 1989

Produzent/ Jim Gaines, Roy Rogers, Carlos Santana

Label/ Chameleon

John Lee Hooker war einer der grössten in Blues und R&B vom Ende der Vierziger bis Ende der Sechziger; danach blieb es recht lang still um ihn. Doch mit ein wenig Hilfe von seinen Freunden gelang John Lee Hooker 1989 ein grandioses Comeback mit „The Healer“.

Der Titel des Albums bezieht sich auf die heilenden Kräfte des Blues; für Hookers kränkelnde Karriere kam die Heilung überraschend schnell. Die LP wurde mit einem Grammy ausgezeichnet und entfachte neues Interesse an ihm und seinem Werk, das über seinen Tod im Jahre 2001 hinausging. Zum Teil ist dies wohl auf die Liste der Gäste zurückzuführen (wie Carlos Santana und Bonnie Raitt), aber niemand spielte hier den Boogie wie John Lee.

„The Healer“ ist auf wahrlich inspirierten Gitarrenarbeiten aufgebaut. Gleich zu Beginn spielt Santana die Leadgitarre auf dem Latin Titelsong. Santana kann manchmal fad klingen, doch hier ist sein Sound fliessend – bestens geeignet zur Begleitung von Hookers leise klagenden Lyrics. Bonnie Raitt ist die perfekte Partnerin auf dem grobkörnigen „I’m In The Mood“; ihre sexy Slide Gitarre gibt der typischen rhythmischen Note Hookers den besonderen Touch. Robert Cray durchbricht die Oberfläche so überzeugend auf „Baby Lee“, dass man wünscht, er würde stets nur mit der Legende persönlich aufnehmen. Mit Canned Heat feiert Hooker ein Wiedersehen auf „Cuttin Out“. Die Aufnahmen mit der Band hatten 1970 das Wahnsinnsalbum „Hooker ’n‘ Heat“ hervorgebracht.

Zum Schluss spielt Hooker drei Mississippi-Lieder allein. Das schmerzlich schöne Finale „No Substitute“ dient als Erinnerung, dass es nur den einen echten Boogie Man gab.

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Maria Muldaur, Richland Woman Blues, 2001

Produzent/ Holger Peterson

Label/ Grooveland

Maria Muldaur ist am besten bekannt für ihren Song  „Midnight At The Oasis“ aus dem Jahre 1973. Seither hat sie sich als eine der besten Folk/ Country/ Jazz/ Blues/ Gospel-Interpretinnen etabliert, die je eine Top-Five-Single platzieren konnte. Nach 27 Jahren und 24 Soloalben ist Muldaur – inspiriert durch einen Trip zur Beale Street in Memphis – weit zurückgegangen zu ihren Wurzeln und zollt den Klassikerinnen des Blues der Zwanziger- und Dreissigerjahre ihren Tribut.

Gefördert von ähnlichen Beweggründen wie Bonnie Raitt, Taj Mahal oder Alvin „Youngblood“ Hart, bewegt sich Maria Muldaur auf „Richland Woman Blues“ munter durch vierzehn Stücke von Ikonen wie Bessie Smith und Memphis Minnie oder auch von Reverend Gary Davis, Mississippi John Hurt und Blind Willie Johnson. Indem sie die Instrumentalbegleitung auf eine einzelne Gitarre oder Klavier und einen gelegentlichen Bass beschränkt, hat Muldaur genügend Raum, sie lotet die gesamte Bandbreite ihres bewegenden Gesang von erdigen Stöhnern hin zu hohen nervösen Trillern aus.

Weit davon entfernt, wie eine Geschichtsunterrichtsstunde zu wirken, werden diese Songs mit der gleichen Stärke und Hartnäckigkeit vorgetragen wie von den Frauen, die sie ursprünglich gesungen haben. Ob es sich um saftige doppeldeutige Texte handelt wie in „Me And My Chauffeur Blues“ („the way you ride so easy, I can’t turn you down“) oder, in Bessie Smiths „Far Away Blues“, die Sehnsucht nach der Heimat in den Südstaaten, nachdem sie wegen der grossen Depression in den Norden gezogen war – die Sängerin bleibt stets kräftig und inspiriert.

Indem sie zurückkehrt zu den Kaffeehaustagen mit der Jim Kweskin Jug Band in den späten Sechzigerjahren, hat Maria Muldaur die Oase ihrer mittleren Jahre entdeckt mit „Richland Woman Blues“.

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Howlin‘ Wolf, Moanin‘ In The Moonlight, 1959

Produzenten/ Chess Brothers, Willie Dixon, Sam Phillips

Label/ Chess Records

Howlin‘ Wolf wuchs auf einer Baumwollplantage in Mississippi auf, eigentlich sogar auf mehreren. Als Teenager zog er nach Ruteville im Delta um, wo seine Eltern auf Young und Maras Plantage arbeiteten. Der Country-Blues-Mann Charlie Patton lebte auf einer Plantage in der Nähe von Young und Maras. „Er hat mir viel beigebracht“, sagte Howlin‘ Wolf. „Er zeigte mir Sachen auf der Gitarre… abends nach der Arbeit ging ich hin und hing da rum… das meiste habe ich von Charlie Patton und von den Platten von Blind Lemon Jefferson.“

Howlin‘ Wolf fungiert als sehr wesentliches Bindeglied zwischen den ursprünglichen Einflüssen des Country Blues und des städtischen R & B, zu dessen Hauptexponenten er zusammen mit Muddy Waters im Nachkriegs-Chicago wurde. Lange bevor er seine erste Platte machte (1951) spielte er schon (neben seiner Farmarbeit) mit Robert Johnson und dem zweiten Sonny Boy Williamson, von dem er das Mundharmonikaspielen lernte.

Wolf lebte in Memphis, als er 1951 „Moanin‘ At Midnight“ und „How Many More Years“ aufnahm. Ike Turner, der als Talentsucher für RPM Records in Los Angeles und Sun in Memphis arbeitete, arrangierte die Aufnahmesession und Sam Phillips von Sun sorgte dafür, dass Chess Records aus Chicago, die beiden Plattenseiten veröffentlichte. Sie hören sich ziemlich primitiv an, so primitiv, dass man leicht versteht, warum Chester Burnett alias Howlin‘ Wolf bekannt wurde. Über einem ein- oder zweitaktigen Riff, das wie hypnotisch vom Anfang bis zum Ende der Aufnahme wiederholt wird, heult und stöhnt der Wolf eher unfertige Textzeilen.

„How Many More Years“ kam 1951 in die R & B Charts. Mit diesem Titel und mit „Smokestack Lightning“, „Killing Floor“ und „Sittin On Top Of The World“ kreierte Howlin‘ Wolf einen Sound und einen Beat, der auf die Chicago-Musiker ungemein Einfluss hatte – er spielte in vielen Clubs, wo auch Muddy Waters auftrat – sowie auf die erste Welle der britischen Rockmusiker, einschliesslich der Beatles und der Stones. Junge Leute, die den schlaffen Sound der Popmusik langweilig fanden, begeisterten sich an der ungeschlifffenen Vitalität und Ausdruckskraft, die Howlin‘ Wolf hatte.