Snooks Eaglin, Down Yonder, 1983

Produzent/ Samuel B. Charters

Label/ Sonet

Obwohl seine erstes Album von 1958 ihn als blinden Strassensänger präsentierte, war der Gitarrenmeister Snooks Eaglin schon zwei Jahre später im Studio von Imperial und nahm mit seiner kleinen Band die härtesten und heissesten Rhythm and Blues Singles auf, die je auf diesem Label erschienen. Sicher, Eaglin war blind, aber er war auch ein äusserst differenzierter und sensibler Musiker mit viel Erfahrung. Er arbeitete hart und unerbittlich an seiner Musik und experimentierte mit vielen Stilen. Eaglin war ein virtuoser Gitarrist, der jazzige Akkorde mit atemberaubenden, blitzschnellen Bluesläufen von Einzeltönen mischte. Er hätte das Zeug zum Star gehabt, war jedoch ein zu zurückhaltender Mensch, um sich ganz nach vorne durchzuschlagen. So machte er im Lauf der Jahrzehnte nur eine Handvoll Platten, die jedoch alle exzellent sind.

Snooks Eaglin trat fast ausschliesslich in New Orleans auf, manchmal mit einer Funk-Band, dann wieder im traditionellen Rhythm and Blues Stil. Die Frage nach dem „echten Blues“ ist ein Klischee. Aber in jedem Klischee steckt ein Körnchen Wahrheit. Ich bin davon überzeugt, dass der Blues von Snooks Eaglin an seinem Konzert am 23. Oktober 1985 in der Storyville Jazz Hall in New Orleans unverfälscht und virtuos gespielt wurde.

Dr. John, I Walk on Guilded Splinters, 1968

Text/Musik/ Dr. John Creaux

Produzent/ Harold Battiste

Label/ Atco

Diese Aufnahme erschien 1968 auf einem Album mit dem Titel „Gris-Gris“. Der geheimnisvolle Künstler firmierte als Dr. John Creaux, The Night Tripper. Das Cover ist mehr als psychedelisch und weist auf die finsteren Gründe des Voodoo hin. Aber wer jetzt an Filme wie „King of the Zombies“ oder „Voodoo Man“ denkt, liegt falsch. „I Walk On Guilded Splinters“ braucht keinen expressionistischen Schattenwurf, sondern spielt so realistisch mit seinen archaischen Bildern und Bildern, dass es einem kalt den Rücken herunterläuft. Im flackernden imaginären Feuerschein glaubt man plötzlich Dinge zu erkennen, die man lieber nicht sehen würde. Die Trommeln erzeugen eine hypnotische Trance, und der entrückte Gospelgesang klingt wie die Anrufung einer fremden Gottheit. Eine seltsame Melancholie liegt über dieser Musik, eine feierliche Ernsthaftigkeit: „I rolled out my coffin/ Drink poison in my chalice/ Pride begins to fade/ And y’all feel my malice.“ Dr. John singt das ohne einen Hauch von Ironie. So als wäre der eigene Körper nur eine Hülle, nur ein Kleidungsstück für die unsterbliche Seele.

Tonio K. , Life In The Foodchain, 1979

Produzent/ Rob Fraboni

Label/ Full Moon

Der Sänger klang nicht nur wütender als Johnny Rotten und Elvis Costello, sondern er hatte auch sein Pseudonym im Fundus der klassischen deutschen Literatur gefunden, sich mit dadaistischen Federn geschmückt und seine Texte mit französischen, deutschen, italienischen und griechischen Sätzen durchwirkt. Solche Musiker waren damals in den USA selten, und Tonio K. (frei nach Thomas Manns „Tonio Krüger“ und Franz Kafkas Alter Ego „K.“) hatte alles, um einen jugendlichen Rebellen zu faszinieren…

Auf „Life in the Foodchain“ entfesselte Tonio K. eine geballte Ladung sarkastischer Gesellschaftskritik, die am amerikanischen Traum keine guten Federn liess. Das servierte er mit einem so eiskalten Humor, dass man nie so recht wusste, ob er ein Moralist war oder ein Terrorist – vermutlich war er beides. Die Musik: Energetisch und kraftvoll; „Funky Western Civilisation“ ist ein Punksong, der eigentlich kein Punksong ist, und Tonio K.s Wut verlieh jedem Stück eine hysterische Intensität, nicht nur Rock-Songs wie dem knapp 9 Minuten langen „The Ballad of the Night the Clocks All Quit“ und „H-A-T-R-E-D“, sondern auch Balladen, Country-Songs und seinen Ausflügen in Rhythm’n’Blues.

Tonio K. nahm nach „Life In The Foodchain“ weitere Platten auf, doch keine war annähernd so stark wie sein Debüt. Irgendwann verschwand er, wie man in internetlosen Zeiten noch verschwinden konnte. Heute könnte ich mit einem Klick herausfinden, was Tonio K. die letzten Jahrzehnte getrieben hat. Aber will ich das wissen, oder will ich mir die Bedeutung, die Tonio K. für mich als Jugendlicher hatte, bewahren? Wie auch immer. Hört Euch das (wieder mal) an!

Bee Gees and Various Artists , Saturday Night Fever, 1977

Produzent/ Bill Oakes

Label/ RSO

Wer erinnert sich noch an die Bee Gees? Sie waren die Könige des Petting-Sounds. Schmusemusik in der Sekundarschule, wo Uschi Glas und Oswald Kolle die Nase vorne, Che Guevara und Rudi Dutschke aber das Nachsehen hatten: „New York Mining Desaster 1941“, „Massachusetts“, „World“. Dem Schlager näher als der Rockmusik. Die Stimmen der dreifachen Gibb Brüder öffneten die Herzen und fest verhakten Sport-BHs bei den Hobbyraum-Tanzfesten der sechziger Jahre, und eine Dekade später, als sich die zunehmend selbstbewusster werdenden Provinzjugend nicht länger vom Oberschülergeschmack der ewigen Pink-Floyd-Fans diktieren lassen wollte, wie ein ordentlicher Wochenendschwoof auszusehen hat, kam ihr „You Should Be Dancing“ gerade richtig.

40 Millionen Stück gingen vom Soundtrack zu dem bis heute von Kultursnobs unterschätzten Film „Saturday Night Fever“ über die Ladentheken dieser Welt. Das Drehbuch für den Film, der für die Disco ebenso wichtig war wie „Blackboard Jungle“ für den Rock’n’Roll, war von Nick Cohn. Ja, der gleiche Nick Cohn, der mit „A Wop Bop A Loo Bop A Lop Bam Boom“ eines der besten Bücher über Pop geschrieben hat, hat diese Apologie an das ewige Hopsen „auf dem Gewissen“. Man sollte hier aber keine falschen Schlüsse ziehen, denn Cohn hat die Gassen-Connection beibehalten. Er war nicht einer sterbenden Musik treu geblieben, sondern dem Volk, für das eine lebende Musik wichtig ist. „Staying Alive“ entstand in einer Zeit der beginnenden Gleichschaltung der Jugendkultur und schliesslich endgültigen Wiedervereinnahmung der Popmusik durch die Unterhaltungsindustrie.

Die Bee Gees liessen John Travolta vortanzen, wie man durch gekonnte Travestie die gute, alte Kuh mit Namen Black Maria ein weiteres Mal mit neuem Rekordergebnis melken konnte. Und so ganz nebenbei leistete „Saturday Night Fever“ wichtige Vorarbeit für die Erfolge von Michael Jackson oder Prince in den 80er Jahren.

Gillian Welch and David Rawlings, Woodland Studios, 2024

Produzent/ David Rawlings

Label/ Acony Records

Zwar gelten Gillian Welch und ihr langjähriger Partner David Rawlings als essenzielle Player der Americana-Szene, dennoch gehen sie zu dieser stets auf Abstand. Die beiden gehen beharrlich ihren eigenen Weg, abseits jeglicher Trends. Wozu auch passt, dass ihr letztes Album „All the Good Times“ (2020) Traditionals und Covers artverwandter Künstler wie John Prine bot.

Mit „Woodlands“, ihrem aktuellen Album, veröffentlichen Welch und Rawlings nun erstmals seit 2011 auch wieder neue Songs. Aus rund hundert Stücken, die ursprünglich für zwei Alben geplant waren, wählten sie – unter dem Eindruck eines Tornados, der 2020 ihr Studio und ihr Dasein zu zerstören drohte – zehn Favoriten aus. Während sich „Hashtag“ mit dem Hinschied von Outlaw-Ikone Guy Clark auseinandersetzt, widmet sich „The Day The Mississippi Died“ den bröckelnden Politverhältnissen in den USA. Auffällig, dass sich die Lieder bisweilen erstmals etwas üppiger arrangiert zeigen. Trotz heimatlicher Tristesse, der die zwei mit Emphatie zu begegnen versuchen, planen sie dem abschliessenden und freundlichen „Howdy Howdy“ zufolge, einfach weiterzumachen – „We’ve been together since I don’t know when/ And the best part’s where one starts and the other ends.“

Tom Russell, Hotwalker, 2005

Produzent/ Tom Russell

Label/ Hightone Records

Nein, für einmal nicht. Keine knackigen Songs. Sondern viele Worte. „Hotwalker“ heisst das Album des kalifornisch-texanischen Songwriters Tom Russell. „Hotwalker“ ist eine musikalische Collage mit deutlicher politischer Message. Russell beklagt, in seiner Heimat gehe alles schief. Ob nun die Rechten oder Linken die Wahlen gewonnen haben – in Wirklichkeit regierten doch McDonalds, BurgerKing, Angst und falsche politische und religiöse Korrektheit.

Verpackt ist diese happige Aussage ins literarische und musikalische Umfeld der kalifornischen Fünfziger- und Sechzigerjahre, einer Zeit, zu der Amerika noch Schriftsteller hatte, die das Schreiben nicht in Kursen an der Uni gelernt hatten. Und Musiker, die sich nicht montags um zehn für Co-Writing-Sessions in den Büros der Plattenfirmen trafen. All diese Leute sind auf „Hotwalker“ zu hören, allen voran Charles Bukowski, mit dem Russell bis zu dessen Tod einen Briefwechsel pflegte, aus dem die Idee zum Album entstand. Aber auch Jack Kerouac, Lenny Bruce, die Musiker Dave Van Ronk und Ramblin’ Jack Elliot. Und natürlich der Protagonist Little Jack Horton, der mit Bukowski zu trinken pflegte, und dessen Erinnerungen und Anekdoten den roten Faden des Albums bilden. „My God’ s better than your God? That’s a bunch of bullshit!“, ruft Little Jack Horton. Kein Album also, das so nebenbei für gute Laune sorgt – sondern eines, dessen Anliegen, Nuancen und Pointen jedes Wiederhören zu einer Expedition ins „verlorene Amerika“ macht.

Alice Cooper, Elected, 1972

Text/Musik/ A. Cooper, M. Bruce, G. Buxton, D. Dunaway, N. Smith

Produzent/ Bob Ezrin

Label/ Warner Bros.

November 1972. Wahlen in den USA: An der Wiederwahl des Republikanes Richard Nixon gibt es keine Zweifel: Aussenpolitische Entspannung zu China, Rückzug aus Vietnam, stabile Wirtschaftslage – all dies sind Faktoren, die für den demokratischen Gegenkandidaten George McGovern keinen Spielraum bieten, mit alternativen Themen zu punkten. Entsprechend verheerend ist das Ergebnis für ihn: 60,7 % der abgegebenen Stimmen gehen an Nixon.

Die Alice Cooper Band hat zu diesem Zeitpunkt grossen Erfolg. Nach dem Album „School’s Out“, das ihnen ausverkaufte Konzerthallen und sprudelnde Einnahmen durch unzählige Plattenverkäufe beschert, steigen sie mit „Billion Dollar Babies“ in die oberste Liga der zeitgenössischen Rockgruppen auf. Und nicht nur das, die Bühnenshows sind legendär: satanistische Schockorgien mit Blut und Hinrichtungen begeistern die Massen. Tugendwächter erzürnen sich an den skandalträchtigen Auftritten.

Der Song „Elected“ ist sicher nicht der beste Song auf dem Album, aber es ist eine wunderschöne Verballhornung von amerikanischem Wahlkampfgebaren. Wie Alice Cooper da seinen fiktiven Wahltriumph ins Werk setzt, zunächst aggressiv mit E-Gitarren-Feuerwerk, das zum Schluss hin durch Bläsersätze ergänzt und schliesslich sogar durch einen Reporter in einem News-Flash als „gewählt“ bestätigt wird – das ist ein heftiges Gegengewitter zu dem Starrummel, der sonst den Präsidenten zuteil wird.

Die Jugend hätte wohl keinen Zweifel daran gehabt, dass Alice Cooper im Weissen Haus einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hätte. Stattdessen nimmt dort erneut Richard Milhous Nixon Platz und er darf noch knapp zwei Jahre amtieren – bis er infolge eines winzigen zufällig entdeckten Klebebandes und der im Weiteren folgenden Watergate-Affäre als erster Präsident der USA 1974 zurücktreten muss.

Bob Dylan, Oh Mercy, 1989

Produzent/ Daniel Lanois

Label/ Columbia

Dylans Kniff, zunehmender Vorhersehbarkeit zu entgehen, bestand darin, für das nächste Album einen Neuling in den Kreis zu nehmen, der sich woanders gerade bewährt hatte und dem dann zu ermöglichen, der neuen Platte von vorn bis hinten  seinen Stempel aufzudrücken. Erinnert sei an „Infidels“, das unverkennbar die Handschrift Mark Knopflers als Produzent und Gitarrist trug. Auf „Oh Mercy“ ist es Daniel Lanois, der produziert und fast auf jedem Stück mitspielt (Dobro, Lapsteel und Gitarre). 

Je sparsamer in Szene gesetzt, desto besser: Und mit dem „Man in the Long Black Coat“ erreicht Dylan hier einen der vielen einsamen Gipfel in seinem Gesamtwerk. Eine düstere Ballade, die die Geschichte der Frau, die mit dem geheimnisumwitterten Mann im schwarzen Mantel davonging, in poetischen Genrebildern erzählt. Man könnte sogar den Eindruck gewinnen, dass Dylan seine besten Songs geschrieben hat, wenn ihn die Frauen verliessen oder verlassen wollten. In diesem Song geht es allerdings ums ultimative Verlassen.

Mindestens ebenso eindringlich ist „Most Of The Time“, ein Liebeslied allererster Güte, mit dem Dylan all seine zuvorigen Liebeslieder nicht nur übertrifft, sondern ein Zeichen setzt, wie man Liebe, Abschied und – zum Beispiel – Seelenschmerz auf eine musikalisch tragende, hingegen niemals schnulzige Art und Weise behandeln kann.

Auch sonst beweist Dylan hier, dass er derjenige welcher unter den Songwritern ist. „Oh Mercy“ gehört zu den Dylan-Alben, bei denen von Anfang bis Ende so ziemlich alles stimmt, hinzu kommt diese dichte Atmosphäre, die gekonnte Instrumentierung, die musikalischen Anleihen bei den unwahrscheinlichsten Genres: „Where Teardrops Fall“ zum Beispiel, eine edle Tanznummer mit melancholischem Saxophon am Ende.

The Ramsey Lewis Trio, The In Crowd, 1965

Produzent/ Esmond Edwards

Label/ Argo

„The In Crowd“ war eine bahnbrechendes Album des Soul Jazz, der Mitte der 60er Jahre populär wurde. Mit ihm meldete sich ein tänzerisches Element in den Jazz zurück, das mit dem Verklingen des Swing fast völlig untergegangen war. Ein funkiger Sound mit repetitiven Rhythmen, der oft zeitgenössische Pophits aufgriff.

Ramsey Lewis wurde 1935 in Chicago geboren. Mit vier Jahren bekam er Klavierunterricht, mit sieben trat er in Kirchen auf, mit 15 gründete er eine Band und mit 21 veröffentlichte er sein erstes Album. Bis zum grossen Durchbruch brauchte es dann allerdings noch neun Jahre und 18 Alben.

„The In Crowd“ wurde live im Bohemian Caverns Club in Washington D.C. aufgenommen. Eine damals mondäne Nachtclubszenerie zeigt auch das Cover. Doch anfangs liess das Publikum keine Stimmung aufkommen. Erst gegen ein Uhr morgens, als die Nachtschwärmer hereinkamen, wurde es lockerer. Das Trio spielte „The In Crowd“ und sofort begann das Publikum zu klatschen. Es wirkt alles sehr einfach und lässig, was Ramsey Lewis macht, aber er ist ein fabelhaft effektsicherer Pianist. Sein gedämpftes Spiel wird durch Glissandi dynamisch aufgelockert, wobei er das vergleichsweise simple Basismotiv ständig variiert und erweitert, ohne die harmonische Korrektheit zu vernachlässigen.

Tony Joe White, Polk Salad Annie, 1969

Text/Musik/ Tony Joe White

Produzent/ Billy Swan

Label/ Monument

Bereits die ersten dreissig Sekunden von „Polk Salad Annie“ führen uns geradewegs in den Süden der Staaten. Hier wurde 1943 der Swamp Rock Gitarrist und Sänger Tony Joe White geboren. Er wuchs zusammen mit sechs Geschwistern unter bescheidenen Verhältnissen auf einer Baumwollplantage in der Nähe von Oak Grove, einem kleinen Dorf in Louisiana auf. In den frühen Sechzigerjahren hatte er zunächst wenig Erfolg, weder mit seinen Bands, noch mit seiner Solokarriere. Erst Ende des Jahrzehnts wurde er populär, erstaunlicherweise erstmal in Frankreich. „Polk Salad Annie“ wurde ein globaler Hit, nicht zuletzt durch die Version von Elvis Presley. In dem Lied geht es um Arme-Leute-Essen, und Annie kann sich und ihre Familie nur ernähren, indem sie auf die Wiese geht und ein bisschen Polk Salad pflückt. Das sind die jungen Blätter der Kermesbeere (Phytolacca americana). Man muss sie drei Mal im Wasser kochen, damit sie geniessbar sind, und, laut Tony Joe White schmecken sie ein bisschen wie Steckrübengrün oder Spinat.

Trotz der Bekanntheit von „Polk Salad Annie“ und „Rainy Night In Georgia“ (zu dem auch das Cover von Ray Charles beitrug), war Tony Joe Whites Erfolg bescheiden und er fokussierte sich auf das Songwriting. Dank der Zusammenarbeit mit Tina Turner besserte sich das in den Neunzigerjahren. Seither war er wieder vermehrt unterwegs und veröffentlichte etliche Alben. Das Album „Hoodoo“ aus dem Jahr 2013 zeigt Tony Joe White nochmals in Hochform: Phlegmatisch, über seine Gitarre gebeugt, den Hut tief in Stirn gezogen, mit seinen Kumpels jammend, dann und wann ins Mikrophon nuschelnd oder in die Mundharmonika pustend. Tony Joe White starb am 24. Oktober 2018