Deep Purple, Smoke On The Water, 1973

Text/ Musik/ Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Roger Glover, Jon Lord, Ian Paice

Produzent/ Deep Purple

Label/ Warner Bros.

1971 nahmen Deep Purple gerade im Casino von Montreux ihr Album „Machine Head“ auf, als Frank Zappa & The Mothers Of Invention im selben Gebäude ein Konzert gaben. Vor Begeisterung feuert ein Zappa-Fan eine Leuchtrakete ab, die den Dachstuhl in Brand setzte. Verletzt wurde niemand, aber das Casino brannte samt Studio bis auf die Grundmauern ab. Deep Purple mussten in ein Hotel umziehen und ein paar Tage warten, bis ein mobiles Studio der Rolling Stones in Montreux eintraf, um die Aufnahmen zu beenden.

Wie man heute weiss, hat die Band die Zeit genutzt –  der Brand des Casinos in Montreux am 4. Dezember 1971 ist so etwas wie das 1.-August-Feuer der Rockmusik in der Schweiz. Mit  „Smoke On The Water» von Deep Purple schaffte es unser Land auf die Weltkarte des Rock.

To Tulsa And Back – On Tour With J. J. Cale, 2005

Regie/ Jörg Bundschuh

Label/ Kick Film GmbH

Am 26. Juli 2013, mit 74 Jahren, erlag J. J. Cale einem Herz­infarkt. Bei Stars aus der Mythen-Liga dauert es in der Regel wenige Wochen, bis die schubladenfertige Biografie im Handel erscheint – bei J. J. Cale herrschte jahrelang Stille. Es wird seine Grabesruhe kaum gestört haben, denn um den grossen Erfolg hatte sich der kauzige Einzelgänger nie gekümmert. „Schick einfach das Geld und lass die Jungen berühmt werden“, soll er seinem Produzenten Audie Ashworth gesagt haben, als dieser ihn zu stark pushen wollte. Das Geld kam; vor allem durch Stars wie Eric Clapton oder Lynyrd Skynyrd, die seine Songs aufnahmen, aber auch durch 17 eigene Alben, die ihm eine treue Fangemeinde bescherten. Genug, um entspannt leben zu können – während Jahren in einem Wohnwagen, wo der Mann ohne Bankkonto seine Ersparnisse versteckte, später in einem bescheidenen Haus im Süden Kaliforniens. Noch mehr als Geld hagelte es Lob. „Es gibt schlicht niemanden, der über J. J. Cale jemals etwas Schlechtes erzählt hätte“, meint sein langjähriger Agent und Manager Mike Kappus. Einer der Guten, den man einfach lieben musste – auch wenn er als Interviewpartner schon mal ziemlich wortkarg sein konnte.

In der Spannung zwischen dem tendenziell Absurden und der Alltäglichkeit entsteht eine leise Ironie. Sie ist das Markenzeichen jedes J. J.-Cale-Songs. In der fantastischen Dokumentation „To Tulsa And Back“, in der Jörg Bundschuh Cale 2005 auf einer Tour begleitete, erzählt Cale allen Ernstes, von wegen laid back, er sei eigentlich eher der nervöse Typ. Seine Musik sei laid back, „’Because that’s the way I like it“.

Weil man sich wirklich keinen entspannteren und selbstgenügsameren Menschen vorstellen kann als den, den Bundschuh da im Tourbus und auf irgendwelchen Veranden in der Pampa zeigt, glaubt man vielleicht nur den zweiten Teil des Satzes. J. J. Cale hat von seinem ersten Album an unbeirrt einzig gemacht, was er wollte und was ihm gefiel.

Sinéad O’Connor, Nothing Compares 2 U, 1990

Text/Musik/ Prince

Produzent/ Sinéad O’Connor, Nellee Hooper

Label/ Chrysalis

Der erste Ausbruch von vielen, die noch kommen sollten, zog alle Aufmerksamkeit auf sich: „Nothing Compares 2 U“. Prince hatte ihn für eine namenlose Irin geschrieben, deren fast glatzköpfige Physiognomie bildfüllend auch das Video beherrschte, und, ja, während ihrer Performance weinte sie. Das war krass, und das vorallem, weil es etwas Nicht-Simulierbares war, etwas Nicht-Gefälschtes, Ungeschütztes, und fast hätte man mit dem Blick auf die umliegende Popmusik gesagt: Moment, so war das nicht gemeint.

Sinéad O’Connors Erscheinung hatte etwas Widersprüchliches. Ein paar Bekannte redeten dann immer von „PR“ und „Marketing“. Ich kannte eine Frau, die hielt Sinéad O’Connors Verzweiflung für künstlich reproduziert und fand, eigentlich gehöre so ein Song nicht in die Welt des Pop. Die Frau ist heute Unternehmensberaterin und hat nie etwas entfernt hervorgebracht, das nur von Ferne an den Auftritt von Sinéad O’ Connor erinnerte, bezeichnenderweise will sie auch nicht, dass es existiert.

Die Sängerin wiederum hat in ihrem Leben fast alles getan, um sich in der Öffentlichkeit zu verzehren und zu zerstören, und das nicht in der Absicht, sich besser zu verkaufen, sondern weil sie zwischen Anliegen, Einfällen, Selbstentblössungen, fixen Ideen, sprituellen Ahnungen, Innigkeiten, Provokationen, lauter unfesten Formen einerseits und einer gigantischen Industrie anderseits keine Übersetzung fand.

The Rolling Stones, T.A.M.I. Show, 1964

Produzent/ Lee Savin, Bill Sargent

Label/ American International Pictures

Am 26. Juli 2023 wird Mick Jagger achtzig Jahre alt. Der Sänger der Rolling Stones wurde geboren, als während des zweiten Weltkriegs Popmusik, wie wir sie heute kennen, Gestalt annahm. Als das amerikanische Radio auf der ganzen Welt zu hören war. Als die Musik für den amerikanischen Körper, den Körper der Freien und Reichen, ganz selbstverständlich die Musik des europäischen Geistes der Befreiten und Besiegten, zu einem obsoleten und toten Phänomen degradierte. Zur Musik Beethovens und Wagners war während des Faschismus gefeiert, in den Konzentrationslagern gemordet worden. Die neue Musik erstrahlte im Licht der Atombombe, Siegermusik, unbeschwert und lärmend, die nie vorgab, mehr als nur dem Augenblick zu huldigen. Daher ist Popmusik für jeden zu verstehen, von jedem zu machen, ihre Geschichte zu jener Zeit noch eine ungeschriebene Möglichkeit, ihr weltweiter Erfolg nicht mehr aufzuhalten.

Der Popchronist Nik Cohn schrieb über sein erstes Zusammentreffen mit den Rolling Stones im Jahr 1965: „ Eine grosse, protzige Limousine kam um die Ecke. Ihr folgten Polizeiwagen, Polizisten zu Fuss, Polizisten auf Motorrädern, und denen wiederum folgten mehrere hundert weibliche Teenager. Diese Mädchen machten einen nicht abbrechenden, schrillen und durchdringenden Lärm, und ihre Schuhe klapperten auf den Steinen. Sie rannten wie wahnsinnig, die Haare fielen ihnen über die Augen, und sie streckten flehentlich die Arme aus beim Laufen. Sie waren verzweifelt… Die Rolling Stones stiegen aus der Limousine. Sie hatten Haare bis über die Schultern, und sie trugen Sachen in unvorstellbaren Farben, und sie sahen gemein aus, sie sahen einfach unwahrscheinlich böse aus. In dieser grauen Strasse strahlten sie wie die Sonnengötter. Sie schienen nicht menschlich. Sie waren wie Geschöpfe von einem anderen Stern, unmöglich zu erreichen oder zu verstehen, unglaublich exotisch, ungeheuer schön in ihrer Hässlichkeit.“

Als Mick Jagger in den 90er Jahren in seinem von Fans umlagerten Hotel von einem Journalisten gefragt wurde, ob er wisse, warum die da draussen stehen, hatte er mit „Nein“ geantwortet. Denn keiner der Stars, der die meist kurze Phase der kreischenden Mädchen übersteht, um danach einen eigenständigen Beitrag zu Pophistorie zu liefern, wird später gerne daran erinnert, dass er seinen Erfolg eigentlich einer Art vorbewusster Kinderhysterie verdankt. Das veträgt sich schlecht mit einem Selbstverständnis als abgebrühter Musikmanager oder sensibler Popkünstler.

Nico, All Tomorrow’s Parties (Alternative Version), 1982

Text/Musik/ Lou Reed

Produzent/ Unbekannt

Label/ Cleopatra Records

Christa Pfäffgen kam aus Köln. Sie war Model in London und wurde Sängerin, „Chanteuse“, später zeitweilig sich selbst mit Harmonium begleitend auf kleinen Bühnen Europas. Davor war sie eine fantastische, strenge Abart von Pop, Nico auf der Bananenplatte der Velvet Underground. Nico kannte sie alle. Sie kannte Alain Delon, mit dem sie einen Sohn hatte, sie kannte Brian Jones, in Amerika kannte sie Bob Dylan, Iggy Pop, Lou Reed, John Cale, Jim Morrison – und viele schrieben Lieder für sie. Nico war die ideale Mischung aus Sängerin, Groupie und weiblichem deutschem Schlachtschiff. Sie wurde 1939 nach Ausbruch des Krieges geboren, und nachdem sie weggegangen war, hatte sie Deutschland lange nicht mehr betreten.

Nicos Tod am 22. Juli 1988, auf Ibiza während einer Fahrradfahrt, kam unerwartet und war so wenig Nico-haft, so wenig monströs oder ausladend-symbolisch, dass man es kaum glauben konnte. Nicos Art war eine harte Tour, um mit dem Pop-Business fertigzuwerden. Sie war chaotisch bis zur Unzurechnungsfähigkeit, beharrlich, penetrant, autoritär in ihrer Show.

Das Lied, das ich am stärksten mit ihrem Namen verbinde, ist „All Tomorrow’s Parties“. Der Song handelt von einer jungen Frau und von der Angst und der Verletzlichkeit des Unbekannten sowie von der Traurigkeit, das alte Leben, das sie einst kannte, hinter sich zu lassen. Es geht darum, dass zwar neue Erfahrungen und Abenteuer bevorstehen, diese aber nicht ohne Schwierigkeiten sein werden und die junge Frau immer noch Kummer und Sehnsucht erleben wird. Ich weiss noch, als ich den Song irgendwann Ende der 60 Jahre das erste Mal hörte, dachte ich: „Was für ein sinnloses Geschepper und die Frau kann nicht mal singen.“ Trotzdem hat mich das Geschepper und der schiefe Gesang irgendwie fasziniert. Die Faszination hat sich bis heute gehalten.

Roxy Music, Virginia Plain, 1972

Text/Musik/ Brian Ferry

Produzent/ Peter Sinfield

Label/ EG

Roxy Musik waren auf so natürliche Weise unnatürlich, dass von Anfang klar war: Hier kommt die Zukunft im Glitzerkostüm. Die Musik setzte sich aus postmodernen Rock’n’Roll-Bausteinen zusammen, die nur als zitathaftes Festmachdings dienten, als eklektische Walls of Sound, in die man nach Belieben burleske Elemente von Jazz bis Disco, von elektronischer Avantgarde bis Gospel als verdübeln konnte. Man assoziierte Roxy Musik mit Überfluss, Dekadenz, Luxus und Subversion – Begrifflichkeiten, die auf den überstilisierten Covern der ersten Platten durch glamouröse Models getriggert wurden und gleichzeitig eine ironische-transsexuelle Brechung hatten.

Am besten gefällt mir dieser Song „Virginia Plain“ von dem Debütalbum. Die Aufnahme ist so aufgepumpt mit Adrenalin, so überdreht stilwütig, dass einem jedesmal der Atem wegbleibt. Auch 50 Jahre danach, bin ich noch fasziniert von dieser Raserei aus Synth-Plasma, einem improvisierten Gitarren-Solo und Brian Ferrys herrlich dekadentem Chic: „Baby Jane’s in Acapulco, we are flying down to Rio.“

Captain Beefheart & The Magic Band, Clear Spot, 1972

Produzent/ Ted Templeman, Don Van Vliet

Label/ Reprise

Captains Beefhearts 1970 entstandenes Album „Trout Mask Replica“ mag ein Grundlagenwerk der Gitarrenmusik gewesen sein, aber ich habe es nie geschafft alle vier Seiten von „Trout Mask Replica“ am Stück anzuhören, stattdessen habe ich lieber zu „Clear Spot“ gegriffen. Hier versucht der Capitain alias Don van Vliet, seine Grundlagenforschung wieder in kommerzielle Nutzanwendungen zu überführen, den „Blues für das neue Jahrtausend“ mit den Pop-Bedürfnissen des Alltags zu vereinen. Jeder der zwölf Songs führt einerseits in eine formal vertraute, im Sound und in den Texten aber bizarre Welt der Magic Band – eine sehr gute Platte, aber von menschlichem Mass, aufgenommen vor einem zwar unterschätzten, aber eher doch unglücklichen Abstecher des Capitans in die kommerzielle Gefälligkeit, bevor er Anfang der 80er Jahre die Musik aufgab und Maler wurde.

Wie gesagt, „Clear Spot“ ist eine sehr gute Platte, was man schon an Songtiteln „Her Eyes Are a Blue Million Miles“ oder „My Head is my Only House Unless it Rains“ ermessen kann. Das Highlight kommt kurz vor Schluss. Angetrieben durch die geballte Gitarrenkraft von Rockette Morton und Zoot Horn Rollo auf dem Fundament von Ed Marimbas komplexem Schlagzeug präsentiert sich „Big Eyed Beans from Venus“ als die erfolgreichste Fusion von Beefhearts Avantgarde-Wurzeln mit seinen Mainstream-Anwandlungen.

Lucinda Williams, Stories from a Rock n Roll Heart, 2023

Produzent/ Lucinda Williams, Tom Overby

Label/ Thirty Tigers

Die Musik von Lucinda Williams ist nicht darauf aus, das Rad neu zu erfinden, sondern etwas Tiefes und Essenzielles aus dem Geläufigen zu destillieren. Das hat im Verlauf einer beeindruckend konsistenten Karriere Experimente nicht ausgeschlossen, aber in ihren besten Momenten punktet Williams mit der zähen, direkten Kultivierung ihrer Stärken. Den Country-Blues ihrer frühen Jahre hat sie dabei mit Rock-Elementen verbunden, ihrer hellen Stimme hat sie eine rechtschaffene Schnoddrigkeit zugestanden, und damit ihren Sound der letzten 20 Jahre gefunden: Kantig, wach, erdig und warm.

„Stories from a Rock n Roll Heart“ ist Williams erstes Album nach einem schweren Schlaganfall. Unterstützt wird sie von bekannten Hintergrundsängerinnen und – sängern wie Angel Olson, Margo Price und, nota bene, Bruce Springsteen, aber William’s eigene Stimme klingt so stark wie lange nicht. Es sind eindringliche Lieder voller Einsamkeit und Wehmut, trocken und bodenständig bei aller Leidensfähigkeit, lebensoffen und gradlinig.

„I’m never gonna fade away“ singt sie auf dem stolzen Closer des Albums. Sie will, singt Williams, da sein, wo sie einen Song finden kann. Es ist ein Loblied auf das eigene Durchhaltevermögen, allen widrigen Umständen zum Trotz, und in diesem Moment glaubt man fest an Lucinda William’s Unbesiegbarkeit.

The Who, Won’t Get Fooled Again, 1971

Text/Musik/ Pete Townshend

Produzent/ Glyn Johns

Label/ Track

1971 war ich mir gerade mal knapp ein Jahr lang sicher, welches die beste Rockband der Welt sei: The Who. Sie hatten „Tommy“ und „Live At Leeds“ veröffentlicht und näherten sich dem Zenit ihres Schaffens mit ihrem Album „Who’s Next“. Der Produzent Glyn Johns hat hier ein für alle Mal eingefangen, wie eine Viermannband zu klingen hat: ein Sänger, der sich nicht nur das Hemd, sondern die Brust aufreisst, Gitarren wie Ziegelsteine, die man dir auf die Ohren schmettert, glitzernde, geheimnisvolle Keyboards, ein monumentaler, aber nie dröhnender Bass und ein Schlagzeug, in dessen Beckenlänge man sich wie in Meeresgischt hineinwerfen wollte und dessen Trommeln Hyperventilation wie eine sehr erstrebenswerte Normalkörperspannung erscheinen liessen.

Eigentlich müsste ich mehrere Songs von dem Album „ Who’s Next“ nennen („Baba O’ Riley“, „Bargain“, „Song Is Over“, „Behind Blues Eyes“), aber möchte ich mich hier auf diesen Song beschränken, der für mich damals die Apothese des Rocksongs war: „Won’t Get Fooled Again“, dieser enttäuschte, trotzige, nicht unterzukriegende Aufschrei aller Unzufriedenen, Beleidigten, Betrogenen – und so fühlt man sich ja mit achtzehn Jahren geradezu prinzipiell. Nach dem ersten Hören von dieser Platte habe ich lange aus dem Fenster geschaut, glücklich, unglücklich, ratlos, fassungslos. Ja, 1971 waren The Who für mich die beste Rockband der Welt.

The Doors, Riders on the Storm, 1971

Text/Musik/ John Densmore, Robby Krieger, Ray Manzarek, Jim Morrison

Produzent/ Bruce Botnick, The Doors

Label/ Elektra

Der Mörder war in der Rockmusik der 60er Jahre eine Metapher. Er stand für die Bedrohlichkeit der Zeit, für die Schlechtigkeit der Menschen und namentlich für die Selbstsucht, die Ungerechtigkeit, die Grausamkeit, die Gier und die Brutalität der Menschen, die damals politische und ökonomische Macht ausübten. Wenn es sich um Serienmörder handelte, die unschuldige Menschen abschlachteten, war das ein Bild dafür, wie die Welt zugrunde ging. Dieser Subtext war auch bei „Riders on the Storm“ offensichtlich, weil hier gleich mehrere Themen, die die Jugend beschäftigten, miteinander verknüpft wurden: der Serienmörder, der unschuldige Familien abschlachtet; die Suche nach Sinn in einer Welt, in die man geworfen wurde und die einem ganz und gar nicht gefällt; sowie die Liebe zu einer jungen Frau, die niemals enden wird.

Ein einsamer Reiter, ein Mörder, Regen und Donner. Jim Morrison singt so voll, so schön. Es war fast so, als hätte er bereits eine Vorahnung, dass er nach Paris gehen würde. Er sang über seine Liebe zu Pamela Courson und versuchte in seinem Bewusstsein, und auf diesem Planeten, jenen Mörder von der Strassen wegzuwischen: „ Girl, you gotta love your man, take him by the hand, make him understand, the world on you depends, our life will never end.“ Ich meine, ist das nicht ein grossartiger Vers? Die unsterbliche Liebe, die Suche nach Sinn und ein Serienmörder – alles in einem geisterhaft klingenden Blues, sowas konnte nur das Zeitalter der Rockmusik hervorbringen.