
Record Shoppers, London, 1981

Record Shoppers, London, 1981

John Lee Hooker, Arlington Park Race Track, 1998

Marianne Faithfull, 1967

Patti Smith after a Poetry Reading in the Subway, New York, 1971

Jordan and Johnny Rotten, 1977

Sid Vicious, Airport Bus, Baton Rouge, USA, 1978

The Spencer Davis Group on the central divider of Smallbrook Queensway, 1964

Bob Dylan and Graham Parker at Blackbushe, 1978

The Supremes, You Keep Me Hangin On, 1966
Text/Musik/ B.& E. Holland, L. Dozier
Produzenten/ B. Holland, L. Dozier
Label/ Motown
Motown war zwar Soul und Pop durch und durch, hatte aber auch ein Auge auf den Rock. „You Keep Me Hangin On“ war Wegbereiter für Norman Whitfields härtere Psychedelic-Soul-Produktionen mit den Temptations Ende der 1960er Jahre.
Das Produzententeam Holland/Dozier schuf ein dramatisches Gitarrenintro, das den Zuhörer in seinen Bann zieht, bevor The Funk Brothers mit einem straffen Groove hereinplatzen. Das Riff im Morsezeichenstil bricht herein wie ein Hilferuf an den Gefühlsnotdienst. Diana Ross‘ leidenschaftlicher Gesang dominiert den Song eine volle Minute lang, bis die anderen beiden Supremes einstimmen – vielleicht ein Anzeichen dafür, dass Ross für die Solokarriere ausersehen war. Begleitet von einer massiven Orgel, synkopischem Tamburin, pulsierendem Bass, krachenden Drums und diesem tückischen Gitarrenriff, klangen die Supremes so verzweifelt wie nie zuvor. Die Zeile „And there ain’t nothin‘ I can do about it!“ stösst Ross wie eine Blues-Sängerin hervor, während Florence Ballard und Mary Wilson mitreissende, gospelige Backgroundvocals dazu liefern.

Johnny Cash for Life-Magazine, 1969