
The Lovin’ Spoonful, Summer in the City, 1966
Text/Musik/ John Sebastian, Mark Sebastian, Steve Boone
Produzent/ Erik Jacobsen
Label/ Kama Sutra
Daaa Bammm, Daaa Bammm, Daaa Bammm, mit drei gnadenlosen Schlägen begann der Sommer 1966. Die Lovin’ Spoonful hatten Platz 1 der Charts in den USA und eroberten nun England. Mit „Do You Believe in Magic“, „Daydream Believer“ oder „Nashville Cats“ waren sie 1965 in den Phalanx der englischen Bands eingedrungen mit ihrer Mischung aus Rock’n’Roll, Folk Music und Country. Für Gesang und Mundharmonika war der nickelbebrillte John Sebastian zuständig, der seine Karriere in Greenwich Village in New York, dem Ostküsten-Flower-Power-Mekka, begann. „Summer in the City“ war harter, guter Beat und hatte mit dem Flower-Power-Gesülze nichts zu tun.
Mitte der 1960er hörte ich regelmässig Radio Caroline, denn die spielten die Musik, die ich hören wollte, brachten die neusten Scheiben, dazu Gespräche mit den Bands. Die Lovin’ Spoonful hatten sich in der englischen Hitparade etabliert. „Summer in the City“ war der Sommerhit 1966. Es passte alles. Noch heute verkörpert der Song für mich das Lebensgefühl einer bestimmten Zeit und vermittelt die Stimmung und den Klang der Stadt im Sommer.
