
Rubin from the Andy Warhol factory and Lou Reed in a diner, 1967

Rubin from the Andy Warhol factory and Lou Reed in a diner, 1967

Maggie Roche ( 26 October 1951 – 21 January 2017 ) of The Roches on stage at Waagtheater, Delft, Netherlands, 30 May 1980

Bianca Jagger with Angie Bowie at the Ziggy Stardust retirement party 1973

Paul McCartney and wife Linda, who have been living the life of country gentlefolk on a farm near Nashville, offer a toast to other „down home folks“ as they prepare to end their five-week stay 1974

Bob Dylan, Donovan and Mary Travers of Peter, Paul and Mary backstage at the Newport Folk Festival, 1965

Bonnie Raitt and Buddy Guy share a laugh as they embrace backstage at the Vic Theater, Chicago, Illinois, May 12, 1989

Yank Rachel, Mississippi John Hurt, Skip James, Elizabeth Cotton, Doc Reese and Sleepy John Estes pose for a portrait at the Newport Folk Festival in July, 1964 in New Port, Rhode Island

Brian Eno 1974 in Luzern an einer Ausstellung über Travestie. Eno hatte eben Roxy Music verlassen und sein erstes Solo Album „Here Come The Warm Jets“ veröffentlicht.

Neko Case

Otis Rush, Right Place, Wrong Time, 1976
Produzent/ Nick Gravenites, Otis Rush
Label/ Bullfrog Records
1971 nahm Otis Rush in den Capitol-Studios die Titel von „Right Place, Wrong Time“ auf. Es ist bis heute eines der frischesten und packendsten Alben in seiner Blues-Diskografie. Capitol, berüchtigt wegen gelegentlicher Fehlurteile enormen Ausmasses, muss wohl der Meinung gewesen sein, das sei alles nicht der Rede wert und steckte es kurzerhand ins Archiv. 1976 hatte Rush soviel angespart, das er die Mastertapes freikaufen und anderswo veröffentlichen konnte. Für den grossen Erfolg am Mainstream-Markt war es da allerdings schon zu spät.
Otis Rush war in seinen besten Zeiten einer der einflussreichsten Gitarristen des „West-Side-Chicago-Blues“, und gemessen daran ist sein Bekanntheitsgrad beschämend niedrig. Rush hatte ausser den üblichen rassenbedingten Schikanen in seiner Jugend auch handfeste familiäre Misshandlungen durchzustehen und zu bewältigen. Seinen Songs fehlt aber die Larmoyanz, die man dem Blues schon mal ankreiden möchte; er war immer ein eher zorniger Mann, der auch über einige renommierte Kollegen eine eher dezidierte Meinung hatte, über das Geschäftsgebaren der Plattenlabels sowieso.
„Right Place, Wrong Time“ gehört in die Reihe der schönsten Aufnahmen des elektrischen Chicago-Blues um 1970. Vielleicht fehlt die ganz grosse Virtuosität eines Buddy Guy, trotzdem ist das Gitarrenspiel ein Erlebnis, es hat durch Rush’s typische „bended strings“ eine unverkennbare und sehr individuelle Note.