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Paolo Conte, Via Con Me, 1981

Text/Musik/ Paolo Conte

Produzent/ Italo „Lilli“ Greco

Label/ RCA

Der ehemalige Marimba-Spieler Paolo Conte, der sich Anfang der 60er Jahre durch einige italienische Jazzbands gespielt hatte, arbeitete die meiste Zeit seiner frühen Karriere als Anwalt in seiner Heimatstadt Asti, nicht weit von Genua. Als er dann, zusammen mit seinem Bruder, zu komponieren begann, kam so mancher Hit für andere Künstler heraus. Erst 1974, auf Anregung des renommierten italienischen Produzenten Italo „Lilli“ Greco, brachte Conte sein Solo-Debüt heraus.

„Via Con Me“ ist sein bekanntestes Lied und stammt aus seinem vierten Album, das Conte auf dem Höhepunkt seines Könnens zeigt. Er etablierte sich als einer der führenden italienischen Liedermacher. Contes Liebe zum amerikanischen Jazz der Vorkriegszeit schimmert in der leicht swingenden Begleitung von „Via Con Me“ durch, die er aber mit Anklängen an französische Chansonniers und einer Prise Django reinhardt erfolgreich europäisierte. „Via Con Me“ zeigt auch Contes spielerischen Umgang mit der Sprache: eine Mischung aus Italienisch und dem für ihn typischen Englisch mit Scat-Anleihen. Der Satz „It’s wonderful, it’s wonderful“ geht gleich ins Ohr, und ja, danach singt Conte wirklich: „Chips, chips, chips, dat ti du, tschi bum, tschi bumbum.“

19 Gedanken zu “

      1. I know some music from Italy through a friend. Paolo Conte is undoubtedly one of the really big ones. He is a music poet, an entertainer, a comedian and you can feel how he lives the music. For me are also Lucio Dalla and Edoardo Bennato great Italian „cantautore“. It’s a pleasure for me to hear their music even if I don’t understand much the language.

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