
Jimi Hendrix signing the hand of a fan, 1967

Jimi Hendrix signing the hand of a fan, 1967

Rainer Ptacek

Memphis Minnie and Kansas Joe McCoy

Iggy Pop, Back Bend, 1972

Frank Zappa with his Parents & Cat, 1971

B.B. King, Live At The Regal, 1965
Produzent/ Johnny Pate
Label/ ABC
Es war wohl nicht einfach, das Spiel auf der elektrischen Gitarre in einer Stadt ohne Elektrizität zu lernen, doch als B.B. King im November 1964 Chicago erreichte, um im Regal Theater zu spielen, hatte er 39 Jahre geübt. An diesem Abend kam er strahlend auf die Bühne, inzwischen hatte er mehr als 30 Hit-Singles veröffentlicht, auf dem Rücken trug er die berühmte Gibson-Gitarre namens Lucille, und von den Rängen begrüsste ihn eine Vielzahl weiblicher Fans.
Lucille sprach zuerst: Mit ein paar tanzenden Riffs, vor Bläsern und Schlagzeug stellte sie sich und ihren Mann dem verzückten Publikum vor. Schnell kam B.B. Kings Antwort – die charakteristisch galante Klage: „Everyday I Have The Blues!“ Dieser unsterbliche Dialog hatte beide in zehn Jahren zu Stars gemacht.
King beherrschte den Raum wie ein Prediger aus dem Mississippi-Delta: Er liess die Gemeinde schluchzen und wimmern und lockte jeden einzelnen Zuhörer in den Dialog mit ihm und Lucille. Nach der Erföffnung kam das schmachtende „Sweet Little Angel“ und wie es liebte „ihre Flügel zu spreizen“.
Doch das war kein Sex, es war der Blues, und B.B. King war derjenige, der vor Verlangen und Herzschmerz delinierte. Brennende Vorträge von „It’s My Own Fault“, „How Blue Can You Get“ und „You Upset Me Baby“ unterstrichen von Kings gefühlvollen Zärtlichkeiten an Lucilles Hals, wurden zum Standard für Live Blues und halfen dabei, den King zum grössten Gitarristen in der Geschichte des Genres zu krönen.

Janis Joplin, 1967

Lou Reed photographed by Mick Rock, 1980s

The Yardbirds with Eric Clapton, 1964

Big Mama Thornton and Muddy Waters Blues Band, 1965