Johnny Winter, 3rd Degree, 1986

Produzent/ Johnny Winter, Dick Shurman

Label/ Alligator Records

„I really like this record. It’s got a lot of different kinds of blues on it, more variety“, schrieb Johnny Winter über dieses Album in den Linernotes, und so rührend, solide und einfach ist auch das was auf „3rd Degree“ drauf ist: Es ist ein ruhiges, tausendfach abgehangenes sattes Werk von Johnny Winters Slidegitarre (und wie er vermerkt, hat er selbst damit erst einmal einen Monat üben müssen), begleitet von ebenfalls soliden tausendfach abgehangenen Musikern vom Feinsten (wechselweise am Piano: Ken Saydek und Dr. John, Bass: Johnny B. Gayden oder Tommy Shannon, Drums: Casey Jones oder Uncle „Red“ Turner), Leute also, die wie Johnny W. sagt, ALLES spielen können, was den Blues angeht und ausserdem alte Kumpels sind.

„3rd Degree“ ist nicht besonders spektakulär; das Album dreht sich nur angenehm von „Mojo Boogie“ zu „Tin Pan Alley“ von „I’m Good“ über „Shake Your Money Maker“ zu „Broke And Lonesome“ und ist so gemütlich und aufregend wie ein paar Wollsocken im Winter. Einmal angezogen, kommt man nicht wieder raus.

Laura Nyro, More Than A New Discovery, 1967

Produzent/ Milton Okun

Label/ Verve Folkways

Laura Nyro gehört neben Joni Mitchell und Carole King zu den etablierteren Song-Ladies Ende der 60er Jahre. Aber anders als ihre beiden Kolleginnen ist ihr selbst der Durchbruch als Sängerin und Songwriterin nicht so recht geglückt. Es ist erstaunlich, wie gut die Nummern von ihrem allerersten Album nach all den Jahren immer noch klingen (und swingen). Dabei sind alle Songs auf „More Than A New Discovery“ gleichmässig arrangiert: ein paar Bläser, ab und zu eine jammernde Harmonika und natürlich Lauras Piano. Laura Nyro verbindet Einflüsse von den Girl-Groups der frühen 60er mit denen der schwarzen Bluessängerinnen (Ma Rainey oder Bessie Smith) und Elemente der Unterhaltungsmusik zu einer Einheit.

Trotzdem war das Album (1973 unter dem Titel „First Songs“ wiederveröffentlicht) kein grösserer komerzieller Erfolg. 1967 war die Zeit für Laura Nyro noch nicht reif – und 1973 gab es schon zuviele Sängerinnen, die am Piano sitzen und ihren Weltschmerz kundtun. Der objektive Beobachter (soweit es den gibt) wird allerdings feststellen, dass Laura Nyro auf dem Gebiet der weiblichen Singer/Songwriter absolute Pionierdienste geleistet hat. Nicht umsonst wurde die Musikerin 2010 posthum in die Songwriters Hall Of Fame aufgenommen.

The Allman Brothers Band, Brothers and Sisters, 1973

Produzent/ Johnny Sandlin, The Allman Brothers Band

Label/ Capricorn

„Born Under A Bad Sign“, dieser klassische Bluesstitel von Albert King, schien wie ein böses Omen über der Allman Brothers Band zu stehen. Nachdem Duane Allman während den Aufnahmen zu „Eat A Peach“ starb und Berry Oakley nur bei zwei Stücken von diesem Album mitspielte, bevor er verunglückte, hatte dann auch der Schlagzeuger Butch Trucks einen schweren Unfall. Um so erfreulicher, dass „Brothers and Sisters“, das mehr als ein Jahr bis zur Fertigstellung brauchte, dann schon bald auf Nummer Eins der amerikanischen Charts stand.

Auf dem Album bewegen sich die Allman Brothers immer mehr vom klassischen Blues fort und in Richtung von The Band und der Grateful Dead, deren Essenz ein weisser Country Rock ist. Bestes Beispiel dafür ist „Ramblin‘ Man“, dessen Rhythmus wie der Motor eines „Rigs“ , einer dieser riesigen amerikanischen Überlandlasters, klingt. Darüber legen Les Dudek und Richard Betts klare fliessende Melodielinien. Der zweite Höhepunkt des Albums ist die Instrumentalnummer „Jessica“, deren singendes Riff ein Gefühl der Freude und Leichtigkeit vermittelt. Wieder ist es das Zusammenspiel von Dudek und Betts, das dieses Stück so heraushebt. „Southbound“, ein Blues im Stil von Junior Wells, mit harter aufbauender Bassfigur, geben Betts und dem mit viel Einfühlungsmöglichkeiten spielenden Pianisten Chuck Leavell Möglichkeiten für gute Soli. „Jelly Jelly“ erinnert sehr an „Stormy Monday Blues“.

Die Vorderseite des Covers von dem kleinen Jungen mit dem rostbraunen Pulli und der Cordhose, versunken in die Untersuchung des frühherbstlichen Laubes auf einem Spiel- oder Sportplatz in der Provinz, zeigt ein Foto von Valor Trucks, dem Sohn vom Schlagzeuger Butch Trucks, während auf der Rückseite ein Foto von Brittany Oakley zu sehen ist, der Tochter des Bassisten Berry Oakley.

Dexy’s Midnight Runners, Too-Rye-Ay, 1982

Produzent/ Kevin Rowland, Clive langer, Alan Winstanley

Label/ Mercury

Wer sich so im Folk-Künstler-Latzhosen-Lederwesten-Outfit, trist kauernd, für das Cover porträtieren lässt, fordert es geradezu heraus, dass die Umwelt ihn an den eigenen Ansprüchen ersticken sehen will. Kevin Rowland benötigt dieses Gefühl ständiger Bedrohtheit und Anfeindung und jeder Song auf „Too-Rye-Ay“ ist das Postulat eigener Würde und eigenen Stolzes in einer Welt, die ihn fertigmachen will. Angefangen von „The Celtic Soul Brothers“ bis zum „Come On Eileen“, das nicht zu Unrecht Nummer 1 in England wurde, gibt es z.B. auch „I’ll Show You“, das sich mit all jenen befasst, die es als Jugendliche schwer hatten und im Erwachsenenleben die Kurve nicht hinbekommen haben und ihr Dasein als „Alcoholics, child molesters, nervous wrecks…“ fristen müssen.

Wenn Kevin Rowland  auf „Too-Rye-Ay“ sein keltisches Erbe gefunden hat, so hat das nichts mit Dubliners Saufballaden u.ä. zu tun, sondern mit jenem Irland-Mythos vom Land aus dunkler Vorzeit das sich ins Heute entwickelt hat und wo am ehesten noch Mythen aus den Anfängen der Menschheit zu spüren sind. Kein Wunder, dass er Van Morrisons „Jackie Wilson Said“ gecovert hat, der in Irland auch immer einen Bezugspunkt sah. Aber „Too-Rye-Ay“ macht sich nicht allein auf die Suche nach kulturellen Ursprüngen, in „Until I Believe In My Soul“ geht es auch um den Kern der eigenen Identität: „What’s going on here, this is just the difference between… it’s the battle between the body and the soul, the spirit…“

„Too-Rye-Ay“ ist eine zeitgemässe Antwort auf Selbstzweifel, Verlorenheit und auf die Angst vor aggressiven Images. Dexy’s Midnight Runners geizen nicht mit Übertreibungen. Immer dick aufgetragen, immer völlig hingegeben an süsse Melodien und aggressive Bläsersätze und immer furchtbar traurig oder himmlisch-besoffen-glücklich.

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Tom Petty, Full Moon Fever, 1989

Produzent/ Jeff Lynne

Label/ MCA

„Full Moon Fever“ war Tom Pettys erstes Soloalbum und gleichzeitig sein grösster Erfolg. Ohne den Einfluss von Jeff Lynne von Electric Light Orchestra würde es wohl ganz anders klingen. Er war als Produzent und Co-Songwriter dabei, verfeinerte den Roots-Rock von Pettys früherer Band The Heartbreakers.

„Runnnin` Down A Dream“ hat am ehesten noch das Band-Feeling, aber Jeff Lynne’s Einfluss ist einfach viel zu stark für ein Heartbreakers Album. Natürlich muss man hier Vergleiche mit den Travelling Wilbury’s ziehen und da gewinnt „Full Moon Fever“ eindeutig, weil es zwingender klingt – trotz des relaxten Sounds, der dem der Wilbury’s ähnlich ist und trotz des Mitwirkens von George Harrison, Roy Orbison und Jim Keltner. Eigentlich hätte man das Album aber unter Tom Petty & Jeff Lynne veröffentlichen müssen.

Die Songs sind allesamt überzeugend. Tom Petty zeigt hier, dass er lyrisch zu der Oberliga des Rock’n’Roll gehört. Er schreibt Textpassagen, die teilweise so unerwartet und absurd daherkommen, dass sie sogar seinem alten Freund Bob Dylan ein Lächeln abringen können. Petty schafft es mit wenigen Worten viel zu erzählen. Da gibt es Erinnerungen an eine unbeschwerte Jugend, an Freiheit, an vergangene Liebschaften ( „She’s a good girl, loves her mama/ Loves Jesus and America too/ She’s a good girl, is crazy ‚bout Elvis/ Loves horses and her boyfriend too/ And I’m a bad boy cos I don’t even miss her/ I’m a bad boy for breakin‘ her heart“- „Free Fallin“)

Das Album klingt beim ersten Mal vielleicht nicht bahnbrechend oder innovativ. Aber darum geht es gar nicht. Es ist eine Hommage an Tom Pettys alte Helden wie die Byrds, Del Shannon oder die Beatles. Und es ist rundum gut. Nehmen Sie sich eine Auszeit im Sessel oder auf dem Sofa mit dieser entspannten Musik.

Family, It’s Only a Movie, 1973

Produzent/ Family

Label/ Raft Records

Family aus Leicester waren von 1966 bis 1973 aktiv, und seit 2013 gibt es sie wieder. Die Band klingt schon wegen der Reibeisenstimme ihres Sängers Roger Chapman anders als die anderen. Auch das Instrumentarium war ungewöhnlich. So gehörten den verschiedenen Besetzungen unter anderem Cello, Geige, Akkordeon, Saxophon, Sitar und Vibraphon an. Die Band war keineswegs obskur. Dann und wann waren sie sogar in der englischen Hitparade anzutreffen. Im Vergleich zu anderen „progressiv“ angehauchten 70s-Bands wie Yes oder Emerson, Lake and Palmer waren Family meine Favoriten. Wenn ich mir ihre Alben heute anhöre, habe ich nie das Gefühl, ich tue dies nur wegen der Nostalgie.

So habe ich gerade für mich das letzte erschienene Family-Album „It’s Only A Movie“ von 1973 wieder entdeckt. Die Songs sind hier insgesamt etwas zugänglicher als auf früheren Platten. Dennoch ist das alles andere als Massengeschmack. Es gibt ziemlich originelle Songideen mit recht schrägen Einfällen, wobei sich das Geschick der beiden Komponisten Roger Chapman und Charlie Whitney darin zeigt, dass sie das Aussergewöhnliche in einem funktionierenden und kompakten Song zusammenzubringen. Mit seinen Parodien auf die musikalische Untermalung zu Stummfilmen, dem virtuosen Spiel mit Persepektivwechseln, den harten musikalischen Schnitten und ironischen Geräuschzitaten ist „It’s Only A Movie“ ein überaus gelungenes Album und mithin ein Beweis für die kreative und innovative Kraft der Band Family.

Tom Waits, Swordfishtrombones, 1983

Produzent/ Tom Waits

Label/ Island Records

Es gab Zeiten, da man, wenn man von Tom Waits sprach, oder gar wagte, ein Stück von ihm vorzuspielen, mit einem mitleidigen Achselzucken bedacht wurde, das besagte: „Du findest diese besoffene Stimme, die in verrauchten Spelunken Balladen singt, doch nicht wirklich gut?“… und schon gehörte man zur Abteilung „verrostetes Eisen“.

Doch mit jeder Platte, die Tom Waits herausbrachte, und mit vielen Geschichten, die er erzählte, wuchs die Widerstandskraft gegen hartnäckige Ignoranten. Als dann 1983 „Swordfishtrombones“ erschien, war der Vorwurf, Tom Waits sei ein Fossil, das keine moderne Musik machen würde, endgültig vom Tisch. Erstens hatte er hier endlich sein Album selber produziert und damit sein „Image“ selbst gestalten und ändern können. Zweitens hatte seine Beschäftigung mit Filmmusik Spuren hinterlassen. Wenn seine früheren Balladen und Songs durch Barroom-Flair und Loser-Stimmung geprägt waren, so stellt sich auf „Swordfishtrombones“ sein Zynismus weniger romantisch als vielmehr exotisch dar. Auch die Instrumentierung ist üppiger als auf früheren Alben. Prägend ist der Einsatz der Hammondorgel, die besonders bei einem Instrumentalstück wie „Dave The Butcher“ gleich einer kaputten Kilbiorgel atonale Klänge erzeugt. Tom Waits unverkennbare, Rauch- und Whisky-geschwängerte Stimme schafft es auf „Swordfishtrombones“ jeden Song anders zu singen.

Bei der von Barmusik unterlegten Erzählung „Frank’s Wild Years“ klingt sie so breit und amerikanisch, als wäre es Burroughs, der spricht. „In The Neighbourhood“ bietet einen hymnischen Gesang à la Springsteen, und „Gin Soaked Boy“ könnte auch von Dr. Feelgood gesungen sein, aber es ist eben Tom Waits Stimme, die genauso einzigartig ist wie dieses Album.

Stevie Ray Vaughan, Texas Flood, 1983

Produzent/ Stevie Ray Vaughan and Double Trouble, John Hammond

Label/ Epic

Texas verfügt anscheinend über ein unerschöpfliches Reservoir an musikalischen Einflüssen, die auch von solch traditionsreichen Musikern wie Doug Sham, Johnny Winter, ZZ Top, etc. – aufgenommen und verarbeitet wurden.

Der im August 1990 bei einem Hubschrauberabsturz tödlich verunglückte Stevie Ray Vaughan und seine Band Double Trouble spielen auf ihrem Debüt-Album so ziemlich den aufregendsten Blues den ich seit Johnny Winter’s klassischem „Nothing But The Blues“ gehört habe. Der jüngere Bruder von Jimmy Vaughan (Fabulous Thunderbirds) hatte bereits der Bowie-LP „Let’s Dance“ mit seinen fliessenden, an B.B. King orientierten Soli ein starkes Rhythm & Blues-Feeling verliehen. Doch was wirklich in diesem herausragenden jungen Gitarristen steckte, wenn er seine Fähigkeiten voll ausspielen konnte, demonstriert diese Platte eindrücklich.

Vaughan’s beseeltes Spiel liegt irgendwo zwischen Chicago-Blues, Johnny Winter und Hendrix, der im Instrumental „Testify“ verblüffend zitiert wird. Die sparsame Instrumentierung (Triobesetzung) und Stevie Ray Vaughan’s rauchiger Gesang verleihen der Musik starke Authentizität. Als “executive Producer“ amtete übrigens kein Geringer als John Hammond (Entdecker von Billie Holiday, Aretha Franklin und Dylan). Ohne Abstriche eine grossartige, abwechslungsreiche LP!

Frank Zappa, Zoot Allures, 1976

Produzent/ Frank Zappa

Label/ Warner Bros. Records

Ich bin heute noch ein Anhänger seines beissenden Humors, seiner schnippischen Kommentare des „American Way Of Death“. Und hätte ich beim Unterfangen die besten Zappa-Scheiben herauszufinden Punkte zu vergeben, würde ich für seine „Zoot Allures“ eine Höchstpunktzahl geben. Und zwar in der Kategorie Rock, was was immer das auch heissen mag. Aber für die musikalische Komplexität von Frank Zappa gibt es eigentlich keine Kategorie.

Auf „Zoot Allures“ ist mal wieder alles in seiner Hand: Er ist Produzent, Re-Mix-Engineer, Songschreiber, auf zwei Stücken spielt er bis auf Schlagzeug alles, Gitarre, Bass, Tasteninstrumente und Gesang (auf „The Torture Never Stops“ ist er zudem noch „Direktor für erfrischende Aktivitäten“, doch wird nicht gesagt, wie die Dame heisst, die sich von Frank erfrischen und zu orgastischem Geschrei hinreissen lässt). Seine Assistenten sind u.a.: Donnie Vliet (Harmonika; da ist Captain Beefheart gemeint), Roy Estrada (Bass), Napoleon Murphy Brock (Saxophon), Ruth Underwood (Marimba, Synth) und Terry Bozzie (Schlagzeug).

Und wer es noch nicht gemerkt hat, Zappa war ein aussergewöhnlicher Gitarrist, dafür ist dieses Album der beste Beweis. Er weist ein ungeheures Spektrum auf, man höre sich nur einmal das lyrische „Black Napkins“ (live in Osaka aufgenommen), das orientalische „Friendly Little Finger“ oder meinen Favoriten „Zoot Allures“ (alles Instrumentalnummern) an. Frank Zappa wirkt zur Zeit auf mich wie Medizin, sie bläst meine Kopfschmerzen davon und lässt mich gut in den Tag. Also, morgens zwei bis drei Stücke von Zappa, und der Tag ist gerettet.

Pink Floyd, Animals, 1977

Produzent/ Pink Floyd

Label/ Harvest

Ich habe Pink Floyd-Alben lange nur als Musik mit Texteinlagen betrachtet. Musik, die mich einlud zum Träumen und sich Treibenlassen oder mich ganz einfach Abstand gewinnen liess zu den Dingen, die verhärten. Deshalb hatte ich lange auch kein Zugang zu „Animals“, weil hier die musikalische Aussage in erster Linie eine unterstützende Funktion zur textlichen Aussage hat.

Jeder der Songs enthält eine Spiegelung typischer menschlicher Charakterzüge, die jedem von uns nur allzugut vertraut sind. Es geht los mit „Drei verschiedene Schweine“. Schweine-Menschen sind die, die ihre Gefühle unterdrücken, das „Gefühl von Stahl“ lieben oder sich um die Moral anderer (zu viel) sorgen.

Die zweite Kategorie sind die Schafsmenschen: Sheeps. Wer kennt sie nicht, die Menschen, die den Schafen gleich harmlos auf einer Wiese ihr Leben fristen und ohne rechtes Bewusstsein und auf alten, ausgetrampelten Wegen sanftmütig und gehorsam dem Leittier folgen? Das „Fliegende Schwein“ ist ein geteilter (Part 1&2), kurzer, eindringlicher Song. Hier geht es um die so oft vernachlässigte, belächelte oder aus falscher Selbstüberschätzung heraus ignorierte Nächstenliebe.

Hunde – Dogs ist der von der Aussage her aggressivste Song. Ein Song über Arschkriecher, Punktesammler, die nach „oben“ strebenden Karrieremenschen, die mit „dem gewissen Blick in den Augen und dem gewinnenden Lächeln“, und über jene, die glauben „dass jeder austauschbar ist und keinen wirklichen Freund hat“. Diesen wünschen Pink Floyd ein gutes Ertrinken, heruntergezogen vom Stein, an den sie sich selbst angebunden haben.