Bruce Springsteen, Born To Run, 1975

Produzent/ Bruce Springsteen, Mike Appel, Jon Landau

Label/ Columbia Records

„Born To Run“ ist so etwas, wie „Astral Weeks“ für Van Morrison war; ein endgültiger und logischer Schritt aus einer musikalischen Vergangenheit in eine Zukunft ohne einengende Kategorien, wo die Musik aufhört, Vergleiche herauszufordern, wo er einfach jemand ist, der seine eigenen Lieder singt und die Musik einfach die Musik von diesem Typen… eh, wie heisst er noch… ach ja, Bruce Springsteen, ist.

Gleich das erste Stück „Thunderroad“ ist ein Stück bewältigte Vergangenheit: Wehmütig verlieren sich einige dylaneske Mundharmonikatakte, um Platz für Springsteens Stimme zu machen, die sich brüchig und unsicher in das Lied zu tasten scheint. Aber diese Unsicherheit dauert nicht lange. Es ist vorallem Springsteens Band, die seine Gitarre antreibt. Hervorragender Solist ist der Saxophonist Clarence Clemons, der es auf „Jungleland“ auch mit einem kompletten Streichersatz aufnimmt, der vielleicht nicht sein musste, und die Nummer davor bewahrt, der einzige Ausrutscher der Platte zu werden.

Bombastisch! Ja, das stimmt. Aber auch wenn einige Passagen dieser Platte objektiv überladen sind, wirken sie auf mich nicht so, weil diese Überfrachtung nicht mangelnde Ideen oder musikalische Schwächen mit technischen Mitteln zu übertönen versucht. Springsteen ist auf „Born To Run“ manchmal etwas übers Ziel hinausgeschossen, seine Energie ist vielleicht noch etwas zu unkontrolliert. Aber diese Energie, diese durchgehende Vibration ist es, was die Platte noch heute so lebendig und überzeugend macht.

Joy Division, Unknown Pleasures, 1979

Produzent/ Martin Hannett

Label/ Factory

Für mich bleibt „Unknown Pleasures“ stark mit der Zeit seines Erscheinens verknüpft, 1979: Punk hallte noch nach, Postpunk riss die Popmusik in alle Richtungen auf, und da tauchte diese Band aus Manchester auf, die Punksongs spielte, simpel und direkt, denen jedoch Wut, Lärm, Aufbegehren und Provokation abgingen. Joy Division das war gedrosselter, ja sedierter Punkrock; statt krachender Riffs tröpfelten dünne, einsam wirkende Klänge durch riesige verhallte Räume, die sich anfühlten wie verlassene Fabrikhallen im Winter. Und dann diese Stimme, deren Klang allein schon so viel von dem ausdrückte, was viele empfanden. Und alle diese Textfetzen, die sich festkrallten: „Guess the dream always end, they don’t rise up, just descend, but I don’t care anymore“ zum Beispiel, oder „Confusion on her eyes, that says it all – she’s lost control“. Keine Wut mehr, kein Aufbegehren, sondern Schwermut, Resignation, Perspektivlosigkeit und die existenziellen Ängste unsicherer Heranwachsenden.

Leider konnte Ian Curtis sich selbst nicht aus seinem inneren Gefängnis befreien, oder der traurige Suizid war sein Versuch der Befreiung. Nur wer sich vor Depressionen fürchtet oder sich noch nie mit den negativen Aspekten des Lebens auseinandersetzen musste, gar davor flüchtet, auf den wird diese Musik immer beängstigend wirken. Für mich ist es ein Album für die Zeit, das die Zeit überdauerte – eines der einflussreichsten Debüts überhaupt.

Tony Allen, The Source, 2017

Produzent/ Bertrand Fresel, Vincent Taurelle

Label/ Blue Note

Er war einer der nicht sehr häufigen Drummer, der mit seinem Instrument eine ganze Musikrichtung prägte. Ja, der im Grunde eine eigene Musikrichtung war. Tony Allens Spiel hört sich – für westliche Ohren jedenfalls – so an, als würde er ständig unglaublich genau und funky stolpern. Es gab und gibt hier sonst keinen, der so spielt.

In den 70ern war Allen der wichtigste Mann in Fela Kutis Band Africa ’70. Er verliess später die Band, weil er fand, dass Kuti seine Dringlichkeit verlor und sich auf Tour mit einer Horde mitgenommener Freunde zerstreute, statt Musik zu machen. Danach spielte Allen mit Manu Dibango und arbeitete am Afrofunk, sozusagen der um Hip-Hop erweiterten, modernisierten Version des Afrobeat. Dass Tony Allen heute auch bei vielen Pop- und Rock-Hörer bekannt ist, geht auf Damon Albarn zurück, der 2006 eine Band mit Allen, Paul Simonon von The Clash und Simon Tong von The Verve gründete: The Good, The Bad & The Queen. Tony Allen spielte später auch auf Soloplatten von Albran und der Cosmic-Dance-Supergroup Rocket Juice and the Moon. Exellent stilvoll gekleidet und musikalisch insistent trat Allen praktisch bis zuletzt an World-Music, Funk- und Rock-Festivals auf.

Seine womöglich allertollstes Vermächtnis ist aber die Schallplatte „The Source“: 2017 hatte der in Paris lebende Drummer aus Nigeria mit Musikern der französischen Jazzszene auf rein analogem Wege elf Titel eingespielt, die er zusammen mit dem Sopransaxofonisten Yann Jankielewicz komponiert hatte. Diese bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus Jazz und Afrobeat, wobei mal diese Spielart dominiert, mal jene. Es kommt nicht häufig vor, dass man bei einem Album durchgängig am mitgrooven ist. Bei jedem einzelnen Stück lohnt es sich insbesondere auf das Schlagzeugspiel zu achten. 77 Jahre alt war Tony Allen als das Album aufgenommen wurde, und er verkörperte noch einmal die Zukunft der Musik. Mit knappen, trocken rausgehauenen und dabei extrem variablen Mustern aus Snare-, Hihat- und Bassdrum-Schlägen treibt er die Groovemusik voran und verspricht eine unerbittliche, aber bessere und grössere Welt.

 

 

Ein später Dezemberabend in Bern. Keine versöhnlichen Verszeilen zum Jahresende, kaum erbauliche Lyrik in Zeiten der Pandemie, stattdessen bloss die täglich kommunizierten Fallzahlen und die Angst in den Gesichtern, die hinter den Masken verschwunden sind. Am Eingang zum nächsten Jahr stehen Milliarden von Impfdosen bereit – ein globales Heilsversprechen, das sich hoffentlich für möglichst viele Menschen bald einlöst. Mehr bleibt uns nicht. Nicht ganz. Immerhin haben wir die Musik, und die bringt uns auch durch düstere Zeiten. Alben wie „The Neighborhood“ (Los Lobos), „Naturally“ ( J. J. Cale), „Innervisions“ (Stevie Wonder) oder „Boots No.2“ (Gillian Welch) versetzen uns in einen Zustand der Zeitlosigkeit, in dem Träume in jede Richtung der Zeitachse möglich sind. Dazu ein Glas Rioja und ein Teller Risotto Milanese – und alles wird wieder erträglich.

Ich bedanke mich bei allen, die diesen kleinen Musikblog abonniert haben, besonders aber bei den Leuten, die den einzelnen Beiträgen Ihre Aufmerksamkeit in Form von Kommentaren entgegenbringen, und die sich auch von persönlichen Geschmacksaussagen nicht schrecken und manchmal sogar überzeugen lassen. Was mich fesselt und was der Musik ihre menschliche Wärme und Bedeutung gibt, sind auch die Geschichten, die sich um sie ranken. Diese fehlen bei vielen seelenlosen und im Algorithmus entworfenen Produkten der Musikindustrie, und sie werden naturgemäss auch den künstlich erzeugten Liedern fehlen. Denn der Mensch ist und bleibt ein Wesen, das von Geschichten lebt, egal ob sie in Bildern oder in Worten erzählt werden.

Bleiben wir antizyklisch und beenden das Jahr, wie es sich gehört. Mit Austern und Champagner. Oder eben mit Dosenbier. Knack. Zisch.

 

A late December evening in Bern. No conciliatory verses at the end of the year, hardly any uplifting poetry in times of pandemic, just the daily communicated case numbers and fear in the faces behind the masks. For next year are billions of vaccination doses ready – a global promise of salvation and we hope it will be for so many people as possible. We don’t have more. Not quite. After all, we have the music, she gets us through dark times. Albums like “The Neighborhood” (Los Lobos), “Naurally” ( J. J. Cale), “Innervisions” (Stevie Wonder) or “Boots No.2” (Gillian Welch) can put us in a timelessness state where dreams in every direction are possible. Add a glass of redwine and a good meal – and everything becomes bearable again.

I say thanks to everyone who follows this little music blog, especially the people who pay attention to the individual posts in form of comments, and who are not frightened by personal statements of taste. What fascinates me and what gives the music its warmth and meaning are also the stories that surround it. These are missing in many soulless and algorithm-designed products of the music industry, and they will naturally also be missing in artificially produced songs. Because man is and remains a being that lives from stories, regardless of whether they are told in pictures or in words.

Let’s stay counter-cyclical and end the year the way as it should be. With oysters and champagne. Or with a can of beer. Crack. Hiss.

Little Richard, The Very Best Of, 2008

Producer/ Chris Clough

Label/ Specialty Records

Keiner konnte schreien wie Little Richard, keiner trat greller auf, keiner war auf der Bühne so wild, so flamboyant, so exaltiert wie er. Er hämmerte auf sein Klavier ein, wiegte sich, rannte, tanzte, versetzte das Publikum in Aufregung und legte mit jedem Stück, jedem Tanzschritt, jedem Hecheln, Jauchzen, Keuchen, Rufen, jeder Anfeuerungsparole und jedem Schrei noch einen drauf. „Ich mag es schnell“, sagte er anzüglich „rauf und runter, rein und raus.“ Ein Orgiastiker ohne Vorspiel. Sein grösster Stolz sei, sagte er einmal, dass er im schwarzen Süden schwarze und weisse Kids zusammengebracht habe.

Als Little Richard 1955 im J&M Aufnahme-Studio von New Orleans „Tutti Frutti“ vorspielte mit dem unvergesslichen Refrain „a-wop-boba-loo-bop-a-wop-bam-bom“, hörte der Produzent hinter dem Mischpult einen Hit heraus. Das Problem bestand darin, dass der Song von schwulem, analem Sex handelte. Auch „Long Tall Sally“, sein nächster Hit handelte von schwarzen Dragqueens, ihren Künstlernamen, der Länge ihres Glieds und ihren bevorzugten Sexpraktiken. Der Sänger musste also seine Texte kastrieren oder codieren, damit keines der seligen weissen Kids im Publikum wusste, was „duck back in the alley“ wirklich meinte.

Little Richard war Camp, bevor das Wort erfunden war: Er trug die Haare hochtoupiert, hatte die Augen stark geschminkt, zog sich grell an, in allen Farben, war behängt mit Schmuck.  „If Elvis was the king of Rock’n’Roll“, sagte er einmal, „then I was the queen.“ God save the Queen.

John Prine, The Tree Of Forgiveness, 2018

Produzent/ Dave Cobb

Label/ Oh Boy

John Prine war ein Storyteller mit literarischer Distanz, Ironie und unpathetischem Mitgefühl. Seine Lieder „Sam Stone“, „Angel From Montgomery“, „Paradise“ und „Hello In There“ sind alles Americana-Klassiker und Hits von Johnny Cash bis Bonnie Raitt. Aussergewöhnlich ist Prines Stoffwahl für seine Stücke. In „Paradise“ (1971) zum Beispiel, geht es um die Auswirkungen der Kohlenindustrie auf die Natur – jahrelang bevor Umweltschutz zum Thema wurde. Auffallend auch seine Emphatie. In „Angel From Montgomery“ singt er aus der Sicht der Frau, in „Hello In There“ über alte Menschen, die man laut grüssen soll, damit sie nicht vereinsamen. In dem Song „Lake Marie“ geht es um Mord, Liebe, einen Fischerausflug und italienischen Grillwürsten: „Man, they were sssizzeling!“

Tatsächlich geht es von Anfang an auch lustig zu bei Prine. Da ist dieser Mann, der von seiner Frau erwischt wird, wie er an ihrer Unterwäsche schnüffelt. Die Frau, die ihre Beine enthaart und laut dabei flucht. Das Personal in In Spite Of Ourselves“ (1998) könnte aus einem Jarmusch-Film sein. In „Jesus – The Missing Years“ erforscht er die in der Bibel nicht dokumentierte Zeit Christi. Dessen Leben verläuft so durchschnittlich, dass er im Refrain gar nicht mehr auftaucht.

John Prine kämpfte seit Ende der 90er Jahre mit Krebs. Eine Operation machte seine Stimme tiefer und rauher – und sein Songwriting erreichte neue Höhen. Sein letztes Album „The Tree Of Forgiveness“ offenbart nochmals seine Stärken: der einfühlsame Blick auf die Schwachen, der trockene Humor angesichts des Todes. Seit seiner Krebsdiagnose Nichtraucher, stellt sich Prine vor, wie es dereinst sein würde „When I Get To Heaven“: Er schüttelt Gott die Hand, bestellt einen Cocktail – „and I’m gonna smoke a cigarette that’s nine miles long“.

The Pretty Things, Get the Picture?, 1965

Produzent/ Bobby Graham, Glyn Johns

Label/ Fontana

In den frühen Sixties waren The Pretty Things die wildeste aller britischen Rhythm & Blues-Bands – laut, rüde, wild. Als die von dem Sänger Phil May angeführte Horde enthusiastischer R&B-Freaks 1964 ihre erste Hit-Single „Rosalyn“ veröffentlichten, schien ihr Weg zum Starruhm vorgezeichnet. Doch die grosse Kohle machten schliesslich andere aus derselben Londoner Szene von Kunststudenten – The Who oder die Rolling Stones.

Neben dem Gitarristen Dick Taylor war der mit seiner Mischung aus Aggression und androgyner Zügellosigkeit und für damalige Verhältnisse extrem langhaarige May der perfekte Frontmann für den R&B, den die Pretty Things zelebrierten. Dass es bei den Liveauftritten regelmässig zu Tumulten kam, festigte ihren Ruf als Bad Boys. Nach dem sehr traditionellen, wenn auch umwerfenden Debütalbum, machten die Pretty Things, auf ihrem zweiten Album „Get The Picture?“ gleich mal ein ganz anderes Fass auf. Zum einen stürzten sie sich in kraftvolle Eigenkompositionen, die trotz Beat und Blues wirklich schon garagenrockmässig daherkamen und zugleich psychedelische Elemente mit ins Repertoire brachten. Was man auch an manchem Titel sofort erkennt („L.S.D.“).

Dieses Statement dürfte auch ein wesentlicher Bestandteil des aufkeimenden Swinging London gewesen sein. Hier ist der Beginn einer kulturellen Revolution mitverankert, die dann hemmungslos stilistische Zutaten verschmolzen hat und zu einem eigenen Ausdruck fand. Und diese Aufbruchstimmung hört man deutlich heraus. Sicherlich wurde dies später noch verfeinert, aber „Get The Picture?“ ist und bleibt ein wichtiges Album in der Entwicklung der Rockmusik in den 60ern.

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Mark Knopfler, Sailing To Philadelphia, 2000

Produzent/ Mark Knopfler

Label/ Mercury Records

Bin gestern Abend nach langer Bahnfahrt endlich nach Hause gekommen, habe gut gegessen, mich ausgeruht und bin dann musikalisch nach Philadelphia gesegelt. Spätestens nach dem Hören dieses grandiosen Albums bin ich endgültig zu Hause angekommen.

Man könnte „Sailing To Philadelphia“ auch die Wiedergeburt aller Dire-Straits-Tugenden aus dem Geist eines Solisten nennen. Leichtfüssig demonstriert hier Mark Knopfler eine derartige stilistische Bandbreite, dass niemand mehr die Dire Straits vermisst. Sanft schwebende Jazzgitarrenlicks erinnern entfernt an Pat Metheny. James Taylor grundiert mit Knopfler den hymnischen Titelsong. Titel wie „Wanderlust“ oder „The Last Laugh“ mit Van Morrison sind atmosphärische Verdichtungen voll subtiler Klangverwandlungen. Das ganze Album hat eine seltene Abgeklärtheit und Souveränität. Das signalisiert überdeutlich auch schon das Eröffnungsstück „What It Is“ – ein raffinierter Ohrwurm, der die melodische Magie von „Sultans Of Swing“ besitzt. Allerdings ist für mich der absolute Höhepunkt „Silvertown Blues“. Allein für die perlenden Licks auf seiner „Fender“-Stratocaster, die Knopfler hier lässig aus dem Handgelenk schüttelt, muss man das Album lieben.

John Mayall, Blues From Laurel Canyon, 1968

Produzent/ Mike Vernon, John Mayall

Label/ Decca Records

Auf diesem Album verarbeitete der damals 35 jährige John Mayall seinen mehrmonatigen Aufenthalt in den Staaten, genauer gesagt in der Gegend oberhalb von LA, den Laurel Canyon’s. Die Platte funktioniert wie ein musikalisches Tagebuch. Es beginnt mit „Vacation“. Der Düsen-Flieger hebt ab und Mayall landet kurz vor Sonnenuntergang in L.A. „Walkig On Sunset“. Dann geht es zu seinem kurzfristigen „Laurel Canyon Home“. Nach „Ready To Ride“ trifft er den „Medicine Man“. Damals war die Gegend dort bei Hippies beliebt und im Klapp-Cover der LP sieht man Mayall dort im Lendenschurz rumlaufen. Ein kleiner Streit mit seiner Partnerin erinnert ihn daran das sich einer von ihnen wie ein Kind benimmt. So ist ein kleiner Ausflug fällig…

Interessant wird es wieder mit “The Bear“. Damit ist der kurz darauf verstorbene Sänger und Mundharmonika-Spieler Bob Hite von Canned Heat gemeint. Die Musik fliesst, swingt und klingt wie locker aus dem Handgelenk geschüttelt. John Mayall’s etwas dünne Stimme passt gut mit den filigranen Lead-Fills von Mick Taylor zusammen, der durch diese Platte erste grössere Beachtung fand.

Im nächsten Track trifft Mayall auf „Miss James“. Die beiden kommen sich näher : „There was nothing like that first time, I was alone with you..“ Zur zeitlupenartigen sparsamen Lead Guitar erzählt Mayall von dieser erotischen Nacht , die ersten Berührungen. Adäquat vertont er die prickelnde Atmosphäre, den Zauber dieser Begegnung. „Long Gone Midnight“ erzählt vom weiteren Verlauf dieser Nacht. Ergreifend und erotisch. Langsam nimmt die gesamte Band wieder Fahrt auf. Und bald darauf ist es Zeit Goodbye zu sagen. „Fly Tomorrow“ mit seinem geschickt verschlepptem Rhythmus und Percussions ist der würdige Abschluss dieses Albums und mit 9 Minuten keine Sekunde zu lang.