Neko Case, Blacklisted, 2002

Produzent/ Neko Case, Darryl Neudorf, Craig Schumacher

Label/ Anti-Records

Die Assoziationen stellen sich schnell ein: Flirrende, geisterhaft leere Highways. Ein Truckstop am Rande von Nirgendwo. Ein einäugiger Hund. Die Zukunftsaussichten so düster verhangen wie der Himmel. „The hammer clicks in place – The world is gonna pay“ heisst es im Opener „Things That Scare Me“, dazu klappert unheilvoll das Banjo.

Die stimmgewaltige Neko Case schwelgt mit „Blacklisted“ zutiefst in dunklen Klängen und Atmosphären. Mit tatkräftiger Unterstützung so ausgewiesener Könner wie Joey Burns & John Convertino (Calexico), Howie Gelb oder Mary Margret O’Hara, entstanden schimmernde Country-Noir-Soundscapes, die auch in den Albtraumwelten eines David Lynch ihren Platz hätten. Düster, spröde und mysteriös kommen die Songs daher. In deren Adern zudem das Vermächtnis alter Klassiker pulsiert. Selten lagen Schönheit und Unbehagen so nah beieinander.

„Deep Red Bells“ ist mit knapp vier Minuten schon der längste Song des Albums. Was dieser Aufnahme seine Magie verleiht, ist aber weniger undurchsichtige Exzentrik, sondern eine glasklare Stimme, wie sie das 21. Jahrhundert bis dato nicht kannte – mit seiner songdienlichen, musikalischen Untermalung jedenfalls das Highlight des Albums für mich.

Los Lobos And Various Artists, La Bamba Soundtrack Album, 1987

Produzent/ Joe Sill, Taylor Hackford

Label/ Warner Bros. Records

An jenem Nachmittag in August 1958 hing die Luft zentnerschwer über L. A. In der kleinen, stickigen Bar vermischte sich der Geruch von abgestandenem Rauch mit dem von Schweiss und Bier. Maria schob flink den Schrubber über den schmutzigen Holzboden. Ihr Neffe David guckte ihr bei der Arbeit zu. Er war eben vier Jahre alt geworden. Maria summte ein Lied, ihr Parfüm duftete schwer und süss. Vielleicht wurde Maria von dem Jungen abgelenkt; mit dem Bestenstiel stiess sie das gerahmte Foto von der Wand. Das Glas zersprang. „Ay, que susto!“, welch ein Schrecken! David griff nach dem Glas. Blut tropfte von seinen kleinen Fingern auf das Porträt des jungen Ritchie Valens, der als Richard Steven Valenzuela im mexikanischen Stadtteil von Los Angeles aufgewachsen war.

Das kleine Missgeschick in der mexikanischen Bar war die erste Begegnung des späteren Los-Lobos-Sängers David Hidalgo mit dem Teenager-Idol Ritchie Valens. Valens starb 1959 bei einem Flugzeugunglück zusammen mit Buddy Holly. Er hinterliess unter anderem eine meisterhafte Version von „La Bamba“, einem traditionellen mexikanischen Lied.

Die Jahre vergingen. David Hidalgo gründete mit Schulfreunden Los Lobos. Sie trugen schwarze Anzüge und dunkle Sonnenbrillen und entwickelten ihren eigenen Stil: ein schweisstreibende Mischung aus mexikanischem Folk und Rock. Verkannt von den grossen Massen, wurden Los Lobos zu den Vorbereitern von Musikern wie Ricky Martin und Jennifer Lopez, die später mit den hispanischen Wurzeln das grosse Geschäft machten. Latino wurde chic und beinahe allgegenwärtig, von den Pop-Greisen Buena Vista Social Club bis zu Aventura, der Boyband mit den lateinischen Wurzeln, die es vielleicht nie gegeben hätte, wäre es nicht damals, an jenem heissen Augusttag, zur schicksalhaften Begegnung in der kleinen mexikanischen Bar gekommen. Denn Los Lobos gelang nur einmal ein wirklicher Hit „La Bamba“. Im gleichnamigen Film wurde David Hidalgo 1987 zur Stimme von Ritchie Valens.

The Doors, Morrison Hotel, 1970

Produzent/ Paul A. Rothchild

Label/ Elektra Records

Zuviel ist schon über Jim Morrison geschrieben worden. Nicht so sehr, weil Morrison die Mythen des Rock verkörperte wie kaum ein anderer Sänger seiner Generation. Sondern weil er sie inszenierte bis zu jenem Punkt, in dem er die Kontrolle über die Inszenierung verlor. Und dann an der Rolle und seiner Selbstkarikatur zugrunde ging. Jim Morrison verkörperte die Sehnsucht des Intellektuellen nach Sinnlichkeit und die Sehnsucht des Narzissten nach intellektueller Anerkennung. Er war als intellektueller Bluessänger grossartig und als bluessingender Intellektueller nicht auszuhalten.

Für mich ist das fünfte Doors-Album „Morrison Hotel“ ohne Zweifel ihr bestes und stärkstes. Morrisons Stimme klingt hier reifer, ruhiger und überzeugender als auf den früheren Platten. Die Mätzchen des „erotischen Politikers“ und „Königs der Eidechsen“ sind endgültig passé. Die Platte ist in zwei Seiten aufgeteilt, die sogenannte Bluesseite „Morrison Hotel“ und die Rockseite „Hard Rock Cafe“. Für „Roundhouse Blues“ und „Maggie M’Gill“ engagierte man den Gitarristen Lonnie Mack als Bassisten. Um Morrison davon abzuhalten, Mundharmonika zu spielen, was er nur schauerlich konnte, hatte Paul Rothchild, der Produzent, John Sebastian von der damals populären Folk-Rock-Band Lovin’ Spoonful verpflichtet. Alle Songtexte stammen von Jim Morrison, der sich erstaunlich nachdenklich und gefühlvoll zeigt und über Liebe, Schmerz und Verletzlichkeit singt. Das Spektrum der Songs in „Morrison Hotel“ reicht vom aggressiven „Roadhouse Blues“ bis zu „Indian Summer“, dem verhaltenen, fast minimalistischen Liebeslied aus Hippie-Zeiten. Technisch gesehen war Morrisons Bariton schon limitiert, noch bevor die Drogen seine Stimme durchschossen. Aber er war ein stimmungsvoller Bluessänger und Balladeur, der mit wenig Aufwand Atmosphäre schaffte. Er wusste zu phrasieren, er hatte eine hypnotische Sprechstimme, und was er nicht singen konnte, deutete er an, machte es zum Ausdruck des Nicht-mehr-Sagbaren.

Steve Earle, I’ll Never Get Out Of This World Alive, 2011

Produzent/ T-Bone Burnett

Label/ New West

Steve Earle hat sein 14. Studioalbum nach dem letzten Song von Hank Williams benannt. „I’ ll Never Get Out of this World Alive“ klingt eher melancholisch als verzweifelt: ein schönes, erstaunlich ruhiges Album für einen Sänger, der so wütend werden kann. Auf vielen Stücken setzt Steve Earle auf Instrumente, die auch Hank Williams gefallen hätten – etwa Fiedel und Steelgitarre. Dabei geholfen hat ihm T-Bone Burnett – als Produzent sehr gefragt, wenn es darum geht, neue Songs wie ganz alte klingen zu lassen, aber ohne Kitsch und Nostalgie.

Das Album immer klar konturiert und in warmen, natürlichen Klängen gehalten, hat Nashville, Tennessee, ebenso viel zu verdanken wie New Orleans, Louisiana, oder Clarksdale, Mississippi. Es kombiniert die Sehnsucht der Country-Musik mit der Trauer des Blues und verbindet beide immer wieder mit New Orleans. Gleich drei der elf Songs beziehen sich auf die Stadt, darunter das bewegende „The City“, in dem Earle singend verspricht, dass „diese Stadt nicht weggespült werden wird“. In einfachen, starken Bildern evoziert er die Musik von New Orleans, das Wasser, die Marmorgräber, die Quartiere, die Menschen. Das Schlimmste sei nicht, was New Orleans passiert sei, sagt er in Anspielung auf den Hurrikan „Katrina“ 2005 und der Ölpest von 2010: „Das Schlimmste ist, wie Amerika darauf reagiert hat“: Es habe die Stadt vergessen, der es so viel verdanke.

Amy Winehouse, Lioness: Hidden Treasures, 2011

Produzent/ Mark Ronson, Salaam Remi

Label/ Island Records

Mit jeder Flasche, jeder Pille, jeder Spritze, mit jedem torkelnden Verlassen eines Nachtclubs im Blitzlicht der Fotografen, mit jedem Einrücken in die Entzugsklinik, mit jedem Ausbrechen aus derselben entglitt ihr die Kontrolle mehr. Am Samstagnachmittag, dem 23. Juli 2011 wurde die Londoner Ambulanz in das Stadtviertel Camden gerufen; man fand die 27-jährige Soul-Sängerin Amy Winehouse tot in ihrer Wohnung. Als Ursache wurde eine Kombination von Alkohol und Drogen festgestellt. Verschiedentlich war zu lesen, Winehouse habe sich am Vortag mit diversen Substanzen eingedeckt. Die Umstände sprechen aber eher für einen Unfalltod als für Selbstmord.

Als Musikerin muss man Amy Winehouse als begabte Epigonin bezeichnen. Sie war als Sängerin auch deshalb so gut, weil sie das selber wusste, weil sie ihre Vorbilder nie geleugnet hat. Zu einem elegant britischen, von Mark Ronson brillant produzierten Mix aus Rhythm’n’Blues, Soul und Swing personalisierte sie den Gesang von Vorbildern wie Aretha Franklin, Sarah Vaughan, Dinah Washington oder Billie Holiday. Der Gesang von Amy Winehouses war in der Phrasierung unverkennbar und in eine perfekte Tanzmusik eingebettet. „Du gehst zurück zu ihr“ sang sie in „Back To Black“, dem Titelsong ihres zweiten, mit fünf Grammys und 10 Millionen verkauften Albums, „und ich versinke in Dunkelheit.

Mit ihrem Tod ist Amy Winehouse nicht allein, sondern Mitglied des Club 27. Eine makabre Vereinigung all jener Musikerinnen und Musiker, die in diesem Alter gestorben sind: Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison und Kurt Cobain. Jeder von ihnen, mit Ausnahme von Hendrix, hatte schon früh mit dem Aufhören angefangen, und der Abgang war nur noch eine Frage der Zeit. Ihnen hatte sich am 23. Juli 2011 eine Künstlerin angeschlossen, die für ihr Sterben viel bekannter war als für ihre Musik.

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Talking Heads, Fear Of Music, 1979

Produzent/ Brian Eno

Label/ Sire Records

Was der Rolling Stone in seiner Rezension der zweiten Talking-Heads-Platte formulierte, könnte eine Definition ihrer dritten sein: „Although Rock’n’Roll usually celebrates release, the Talking Heads dramatize repression“. Die neurotische Bipolarität von „Fear Of Music“ findet im Sound der Platte ihren Ausdruck. Der Sound klingt abgehackt, die Musik hart, atemlos eingepresst in die afrikanisierten Rhythmen, mit denen Byrne und Brian Eno zu arbeiten begonnen haben. Die Texte haben einen paranoischen Unterton. Ein „Life During Wartime“ wird beschrieben, ein Leben im Untergrund und der Erzähler auf der Flucht.

Selbst Drogen helfen nicht weiter, wobei das Stück „Drugs“ nicht von Psychedelika handelt, diese Träume sind längst verdampft. Die Drogen der Achtziger sind Kokain und Amphetaminderivate, Aufputscher – Leistungskatalysatoren. Bei den Aufnahmen zu „Drugs“ läuft Byrne im Studio zwischen zwei Mikrophonen hin und her, um den Eindruck von Atemlosigkeit zu erzeugen. Im Begleitheft der Talking-Heads-Kompilation „Sand In The Vaseline“ (1992) gesteht Byrne: „I couldn’t handle marijuana. It made me paranoid“. Und über Kokain schreibt er: „A problem waiting to happen. Too many late nights (it was usually accompanied by drinking) and spaced out days and soon I decided to stop.“

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The Rolling Stones, Exile On Main Street, 1972

Produzent/ Jimmy Miller

Label/ Rolling Stones Records

Das Album „Exile On Main Street“ ist für mich das beste Stones-Album überhaupt. Es ist eine politische Platte, auch wenn Politik nicht darin vorkommt. Stattdessen reden die Stones von Sex und Speed, Spiel, Rausch, Tod, von Verzweiflung, Trotz und Vitalität, spielen dazu Rock’n’Roll und schwarzen R’n’B, herbe Countrymelodien und Second-Line-Funk. Die Aufnahmen in der Villa Nellcote an der französischen Riviera verliefen chaotisch. Das Album hat das Chaos packend vertont.
Nie zuvor und nachher spielten die Stones und Musiker-Freunde so innig zusammen. Es geht hier um das Vergnügen. „Exile On The Main Street“ wurde beim Erscheinen von Musiker wie Fans als Meisterwerk gefeiert; vielleicht gerade deswegen, weil sie zu wissen schienen, dass die gesellschaftliche Wirkung von Musik weniger im Was zu suchen ist als im Wie.

Das Cover des Albums stammt von dem Schweizer Fotografen Robert Frank, der auch den lange „verbotenen“ Film „Cocksucker Blues“ drehte, der die Stones in einer ihrer wichtigsten Phase zeigt.

Frank Zappa, Apostrophe‘, 1974

Producer/ Frank Zappa

Label/ DiscReet Records

Frank der Zyniker schlägt wieder zu. Mir sind seine Platten mit Gesang lieber als die Varese-Nachfolger. Aber das ist eine Frage, die eine Nation spaltet. Ist nun der gesellschaftskritische Zappa besser als der musikexplodierende? Eins lässt sich wohl kaum vom anderen trennen, und doch sind die Unterschiede manchmal beträchtlich.

This was my first exposure to Zappa’s music and I was introduced to his musical world. What a world it was. His vocals caught my ear right away, the humor and then his unique guitar licks which was the cream on top of all this new well put together tight music I was hearing for the first time. I wanted to hear more Frank Zappa.

Ich bin froh, dass es auf „Apostrophe“ genug Worte gibt, genug Lieder. So wird Zappa nämlich zum Spass, zum Ereignis. Man kann nicht nur schmunzeln, wenn er dem Jungen „next door“ oder dem lieben alten Trottel eins auf den Sack gibt. Doch Freude wird hier nicht zur Schadenfreude, denn vielleicht meint Onkel Frank ja auch dich! Auch deine Schweissfüsse oder meine.

Franks vocals (spoken word at times) and his humor were a draw. You knew he was having fun and not taking things to serious which appealed to a teenage CB off the bat. I wasn’t hearing songs about „Nanook“ or „Alphonso“ any where else… So many of the lyrics on the album have stuck with me over the years. „The crux of the biscuit is the apostrophe …  Ain’t this boogie a mess“.

Natürlich ist das Album gut. Zappa hat einige Musiker versammelt, mit denen er „gern Platten macht“, wie es in Cover-Text heisst. Das sind zum Beispiel Jack Bruce, George Duke, Sugar Cane Harris, Jean-Luc Ponty, Jim Gordon, Ainsley Dunbar usw. usw. Meine einzige Kritik an der Platte ist in Bezug auf die Länge. Es ist eigentlich eine Frechheit, ein Album herauszubringen, dass nur 32 Minuten lang ist. Auch bei Zappa!

Frank hooking up with Bruce and Gordon on the title track just did it for me. Power trio, hard rock instrumental. It has become a favorite tune for me. I could have spent 32 minutes in this jam but Zappa cut it short making me want some more of not just this cut but of all the music I heard on the record. 

Dieser Beitrag entstand im Dialog mit Cincinnati Babyhead

Deep Purple, Made In Japan, 1972

Produzent/ Deep Purple

Label/ Purple Records

Auf Deep Purple war ich im Frühling 1969 bei der Abschlussfeier in der Sekundarschule gestossen. Während ich still eine Cola trank, übten sich ein paar coole Mitschüler im Ausdruckstanz. Dazu lief ein Song mit einem prägnanten „Na Na Na“ im Refrain. Ein paar Tage später kaufte ich mir bei Musik Hug das Purple-Album „The Book Of Taliesyn“. Zu Hause war ich etwas enttäuscht, irgendwie klang das alles nicht schlecht, aber doch völlig anders als das, was ich bei der Abschlussfeier gehört hatte. Beim nächsten Album hatte ich mehr Glück. „Deep Purple In Rock“ war ein wegweisendes Album. Wahrscheinlich kann sich meine Mutter noch daran erinnern, wie ich die Platte immer wieder aufgelegt habe, vorallem „Child In Time“ war hier das absolute Masterpiece. Und ziemlich genau am Ende meiner Lehrzeit kaufte ich mir das goldene Doppelalbum „Made In Japan“ mit den Live-Aufnahmen aus Osaka und Tokio. Gegenüber den Studioeinspielungen legen Deep Purple hier noch einen Zacken zu. Sie befinden sich sozusagen auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Besonders „Smoke On The Water“ beeindruckt, das in der Live-Version von Blackmore variiert wird. Auch den Übersong „Child In Time“ kann die Band in „Made In Japan“ mit Leichtigkeit bewältigen.

Creedence Clearwater Revival, Bayou Country, 1969

Produzent/ John Fogerty

Label/ Fantasy

Creedence Clearwater Revival waren eine phantastische Band, die mit vier Mann Besetzung so hart klingt wie eine Band mit grösserer Besetzung. Drei von CCR John Fogerty (Gesang, Lead-Gitarre), Stu Cook (Bass) und Doug Clifford (Drums) waren gerade mal 23 Jahre jung, als ihr erstes Album erschien und spielten schon seit 1958 zusammen. 1965 kam John’s älterer Bruder Tom Fogerty (Gesang, Rhythmusgitarre) hinzu, und ab 1967 nannten sie sich Creedence Clearwater Revival. Ihre Single „Proud Mary“ war damals auch hierzulande in den Hitparaden vertreten, doch man musste schon die beiden ersten LP’s hören, um die Band richtig kennenzulernen.

Die Musik von CCR ist mit den Jahren in mir gewachsen: es eine sehr einfache, unkomplizierte Musik, die einem zunächst einmal aufspringen und tanzen lässt. Doch beim öfteren Hören gewinnen die unglaublich präzisen und gekonnt ausgetüftelten Rhythmusänderungen, Background-Riffs und schliesslich John Fogerty’s Art, einen Song wie beispielsweise „Born On The Bayou“, „Graveyyard Train“, ,Proud Mary“ oder ,,Keep On Chooglin“ frenetisch hinauszusingen, immer mehr an Bedeutung. Die vier San Francisco-Musiker verstanden es wie kaum eine andere Band in den späten 60er und in den frühen 70er Jahren, mit einfachen, aber interessanten musikalischen Mitteln dem Zuhörer puren Spass zu bereiten.