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Frank Zappa, Joe’s Garage Act I, II & III, 1979

Produzent/ Frank Zappa

Label/ Barking Pumpkin Records

„Joes Garage“ erzählte die Geschichte des Gitarristen Joe, der in einer nicht allzufernen Zukunft in einer Gesellschaft, in der totales Musikverbot herrscht, gegen den allmächtigen Zensor und Big Brother, der bei Zappa „The Central Scrutinizer“ heisst, ankämpfte.

Das wunderbar paranoide Werk enthielt auch einige Titel, die den Zensor der Gegenwart am Schwanz packten. Keineswegs eingeschüchtert von den Protesten einer jüdischen Kulturorganisation gegen den Song von der „Jewish Princess“ auf „Sheik Yerbouti“ waren diesmal im ökumenischen Rundschlag die „Catholic Girls“ an der Reihe. Neben den Katholiken traf es auch die Scientologen, die Zappa in der Figur des L. Ron Hoover verspottete, der seine „Appliantology“ propagierte. Publikumslieblinge wurden freilich „Wet-T-Shirt-Night“ und „Why Does It Hurt When I Pee?“

Freunde und Mitmusiker wollen in diesen Jahren bemerkt haben, dass Zappas Witz gemeiner, verbiesteter geworden war. Schärfer und zielgenauer stimmt eher. Zappa war ohnehin nie unpolitisch gewesen. Er verachtete Politiker jeder Art und drückte sich lieber mit musikalischen Mitteln aus, war aber immer bereit, in gesellschaftlichen Fragen Stellung zu beziehen. „Joe’s Garage“ war alles andere als optimistisch und nahm in jeder Hinsicht totalitäre Tendenzen der aufziehenden Reagan-Ära vorweg.

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Amy Winehouse, At The BBC, 2012

Produzent/ Sasha Duncan

Label/ Universal

Es ist schon erstaunlich, wie viel Ruhm sich ein Mensch mit einem einzigen Album aufbauen kann. „Back To Black“ verkaufte sich weltweit über 20 Millionen Mal, eine eigentlich unfassbare Zahl zu heutigen Zeiten. Die Debütplatte „Frank“, von der sich vier Stücke auf „At The BBC“ wiederfinden, hat ja nur als kleines Vorspiel zum grossen Durchbruch zu gelten. Von „Back To Black“ haben es gleich fünf Songs aus dem Reigen an Hits auf dieses Album geschafft. Insgesamt zeigt „At The BBC“, dass mit Amy Winehouse tatsächlich viel mehr als nur ein Bienenkorbpüppchen gegangen ist. Hier ist, unabhängig von den perfekt produzierten Studioplatten, eine wirkliche Künstlerin am Werk, die im Grunde nicht viel Trara brauchte, um hinreissende Musik zu machen. Umso tragischer, dass es Winehouse in den Jahren nach „Back To Black“ so unfassbar entglitten ist, so dass kaum noch trennbar war, was nun die öffentliche Amy ist, die sich vor der Presse schützen und ein bisschen Privatsphäre aufrecht erhalten wollte.

Auf „At The BBC“ finden sich viele zurückgenommene, sehr spielfreudige Lounge- und Jazz-Versionen der Songs der beiden Alben. Einzig „You Know I’m No Good“ funktioniert nicht ganz so gut wie in der Studioversion. Mit „I Should Care“, „Lullaby Of Birdland“ und „To Know Him Is To Love Him“ sind zudem noch drei Klassiker aus den 1950ern sowie der Hit „Valerie“, im Original von The Zutons, auf dem Album. Als kleinen Bonus enthält „At the BBC“ die einstündige Documentary „Arena: Amy Winehouse – The Day She Came To Dingle“, auf der Winehouse im kleineren Rahmen sechs Songs von „Back To Black“ zum Besten gibt und mittels Interviews viel darüber zu erfahren ist, wer die Britin beeinflusste. Zu einer Zeit als sie selbst noch mehr Vor- als Warnbild war. Auf „At The BBC“ verblasst nur das Drama

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Joan Osborne, Relish, 1995

Produzent/ Rick Chertoff

Label/ Mercury

Die meisten werden „One Of Us“ kennen, manch einer auch noch „St. Theresa“ aber das komplette Album dürfte dann doch an einigen vorbeigegangen sein. „Relish“ war für mich – und ist es immer noch – ein Klasse Album, das wesentlich mehr als diese beiden Songs zu bieten hat.

Es ist eine jener Platten, die mit einfachen Mitteln eine intime Atmosphäre schaffen, die einen auch dann nicht mehr loslässt wenn der letzte Ton verklungen ist. Unspektakulär vielleicht, aber keineswegs langweilig. Diese Musik lebt, sie atmet und zeugt von unaufdringlicher Grösse. Hier regiert eher Bescheidenheit als Protz, denn weniger ist manchmal tatsächlich mehr. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob „Dracula Moon“ ein bisschen zu lang geraten ist, aber ich würde es einfach sein lassen und zuhören! Da hat man nämlich mehr von! Über allem trohnt die unvergleichliche Stimme von Joan Osborne, die dem ganzen diese besondere Note gibt und die man wirklich überall raushören kann. Eine Charakterstimme mit Gefühl und Blues, mit Wärme und Tiefe.

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Taste, On The Boards, 1970

Produzent/ Tony Colton

Label/ Polydor

Zu Zeiten als Jimi Hendrix und Eric Clapton die Gitarrenszene dominierten, war es sicher nicht einfach, sich quasi als Nobody in der Musikwelt eine derartige Reputation zu verschaffen, so wie es Rory Gallagher mit Taste gelang. Gallagher als der totale Antistar setzte bewusst auf völlige Bodenständigkeit und besass überbordende Leidenschaft, sobald er seine Uralt-Stratocaster in die Finger nahm. Nicht selten musste man ihn später „mit Gewalt“ von der Bühne zerren, weil dieser Kerl einfach nicht mehr aufhörte zu spielen.

Diese aufrichtige, volksverbundene Art schaffte Ihm unzählige treue Fans und Freunde. Umso überraschender, die musikalische Vielfalt und Souveränität, mit der dieser junge Mann damals auf  „On The Boards“ aufwartete! Vom virtuosen Rock-Stampfer, über himmlische Folksongs und beinhartem Blues/Boogie bis zu unfassbar atmosphärischen Balladen oder aber auch Jazz-Blues Elegien.

Ab und an sind sogar Bläser zu hören wie bei „If I Don’t Sing I’ll Cry“. Solchermassen gelang es Gallagher, ohne die Fans der ersten Stunde zu verprellen, das Spektrum seiner Musik erheblich in Richtung Pop zu verbreitern. Ein Ansatz, der bewies, dass mehr in ihm steckte als der Blues-Prolet, den er für die schlichteren Gemüter unter seinen Hörern häufig gab.

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Gillian Welch, Hell Among The Yearlings, 1998

Produzent/ T Bone Burnett

Label/ Acony

Schlechte Platten zu machen, ist Gillian Welch nicht möglich. Allerdings geizt die Amerikanerin mit neuen Songs: Inklusive „Revival“ ihrem Debüt von 1996, hat sie bis dato bloss fünf Studioalben veröffentlicht. Der 1998 erschienene Zweitling „Hell Among The Yearlings“ präsentiert eine Künstlerin, die zwar in Südkalifornien aufgewachsen ist, aber eher nach Kentucky und Appalachen klingt. Zusammen mit ihrem Partner Dave Rawlings kreiert Gillian Welch Musik, bei der das Rad der Zeit so lange zurückgedreht wird, bis das Grauen und die Einsamkeit früherer Tage unter der Quilt-Decke hervorkriechen.

Im Opener „Caleb Meyer“, der stoisch vor sich hinfliesst, erzählt die mittlerweile über 50-Jährige vom gewaltsamen Ende eines Möchtegernvergewaltigers. Und auch mit dem fatalistisch anmutenden „I’m Not Afraid To Die“ oder mit „My Morphine“, das mit einem sanften Jodel angereichert ist und geradezu zärtlich deliriert, taucht die Musikerin in die Trostlosigkeit ein. Und weil die Stimme von Gillian Welch, deren Sound um rustikalen Country, Folk und Bluegrass kreist, immer wieder aufs Neue bewegt, wird man nie müde, sich „Hell Among The Yearlings“ hinzugeben.

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Marc Ribot’s Ceramic Dog, Party Intellectuals, 2008

Produzent/ Joel Hamilton

Label/ Pi Recordings

„Party Intellectuals“ heisst das Debütalbum eines New Yorker Powertrios, das die Energie dreier bemerkenswerter Musiker bündelt: Gitarrist Marc Ribot (Tom Waits, John Zorn, Robert Plant/Alison Krauss, Cassandra Wilson), Bassist/Synthesizerspieler Shahzad Ismaily (Laurie Anderson) und Drummer Ches Smith (Xiu Xiu, Secret Chiefs3).

Im rohen Sound von Ceramic Dog knallt Ribots Faible für Rock, Jazz, Punk, Latin oder Avantgarde auf die Electronica-Experimentierlust seiner versierten Rhythmusgruppe. Streckenweise hört sich das wie ein No-Noise-Act aus den frühen Achtzigern an. Das klingt wavig verspielt, dampfhammermässig, eingängig, gefährlich. Der Name Ceramic Dog basiert auf dem französischen Ausdruck „chien du faience“, was soviel heisst wie „eiskalte Emotion“ – wie Hunde, bevor sie kämpfen. Oder Liebende im Zustand höchster Verzückung.

„Party Intellectuals“ ist das Produkt einer Band, die auf der Suche ist nach Intensität. Einer Band, die hypnotische Momente voller Ekstase, Heftigkeit, Verspieltheit und Schönheit kreiert. In anderen Worten: purer Rock’n’Roll.

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Randy Newman, Born Again, 1979

Produzent/ Lenny Waronker, Russ Titelman

Label/ Warner Bros.

Meiner Erfahrung nach ist dies das am wenigsten beliebte Werk von Randy Newman, weil zu sehr Pop, zu wenig Songwriting. Aber völlig zu Unrecht. Hier sind auf wenig mehr als einer halben Stunde so viele Ideen zusammengepfercht, dass jeder der elf Songs zu einem höchst verdichteten Story-Kunstwerk wird. Am faszinierendsten dabei ist, die auf dieser Platte ins Extreme getrieben Fallhöhe zwischen den trockenen, reduzierten Texten und perfekt produzierter, breitwandiger Instrumentierung.

„It’s Money That I Love“ enthält u.a. die Strophe: „Used to worry about the poor/ But I don’t worry anymore/ Used to worry about the black man/ Now, I don’t worry about the black man/ Used to worry about the starving children of India/  You know what I say now about the starving children of India/ I say, oh mama/ It’s money that I love“ – Das ist Zündstoff, obwohl die badeschwammartige „Toleranz“ von gesetzten älteren Randy-Newman-Fans eigentlich alles aufsaugt. Dazu gibt es das Cover: Randy Newman mit Kiss-Maske an einem Technokraten-Schreibtisch, zwei grosse Dollarscheine im Gesicht.

Provozieren dürfte die Anhänger des guten Geschmacks auch das bombastische Orgelintro zu „Pants“, das im übrigen das alte Thema von „Take Off Your Clothes“ variiert. Eine Variante von „Love Story“ ist „They Just Got Married“, das abgewandelte Ende: „A couple of years go by/ She’s going to see the doctor/ It’s just a regular checkup (oh no)/ Plus she thinks she might be pregnant/ Anyway, she dies/ And he moves down to Los Angeles/ Meets a foolish young girl with lots of money/ Now they’re getting married“.

„Born Again“ ist eine durch und durch ausgezeichnete Randy-Newman-Platte, bei der allerdings solche Höhepunkte wie „In Germany Before The War“ und „Sigmund Freuds Impersonation Of Albert Einstein In America“ fehlen.

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Los Lobos, By The Light Of The Moon, 1987

Produzent/ T Bone Burnett, Los Lobos

Label/ Slash

Hierzulande sind Los Lobos nur einmal ins Rampenlicht getreten und werden von den meisten wohl als die typischen „One Hit Wonder“ wahrgenommen; mit „La Bamba“, ein Remake des grossen Hits von Ritchie Valens, haben sie sich allerdings für eine Generation einen festen Platz im Gehörgang gesichert. Jenseits des grossen Teiches ist die Fangemeinde der kalifornischen Latino-Formation weitaus grösser, was angesichts der musikalischen Substanz der Band auch nicht weiter verwundert. Mit einer Vielzahl von Instrumenten bringen Los Lobos einen stilistisch ziemlich einmaligen Mix aus Rock, Country und Latin auf die Bühne, der bei entsprechender Radiopräsenz auch bei uns einschlagen würde.

„By The Light Of The Moon“ zählt bis heute zu den besten Alben der Band. David Hidalgo und Cesar Rosa zeigen hier ihre Gitarrenkünste auf rauchigen R&B-Nummern wie „Is That All There Is?“ und „All I Wanted to Do Was Dance“ ebenso wie auf der musikalischen Momentaufnahme „One Time, One Night“ und „River of Fools“. Die Bandmitglieder wechseln dabei durch die Instrumente und spielen jedes, als sei es ihr angeborenes Recht: Elektrische und akustische Gitarren, Marimbas, Orgeln, Saxophone, Mundharmonika und Schlagzeug erzeugen unvergessliche Klanglandschaften. Dabei nutzen sie die Gelegenheit, in ihren Songs über den Glauben, die Sterblichkeit und die Liebe zu meditieren. Die elf Titel von „By The Light Of The Moon“ entfalten jede Menge gute Stimmung und sorgen zwischendurch auch für eine Überraschung, denn mitten in den allesamt selbst komponierten Songs bringen Los Lobos mit „Prenda del Alma“ ein mexikanisches Volkslied zu Gehör, das sich trotz seiner Andersartigkeit hervorragend ins Gesamtkonzept einfügt.

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Lou Reed, Rock & Roll, 1969

Text/Musik/ Lou Reed

Produzent/ Lou Reed

Label/ RCA

Rock ist überall, er war es nicht immer. Früher rauschte er auf der Mittelwelle, wenn überhaupt. Bevor MTV und die Privatradios ihn überallhin verbreiteten, musste er entdeckt werden. Lou Reed’s Song „Rock & Roll“, zum ersten Mal gespielt mit den Velvet Underground, ist halb Satire, halb Bekenntnis und lässt die Entdeckung wie eine Bekehrung aussehen: “ Jenny said, when she was just five years old/ There was nothin‘ happening at all/ Every time she puts on the radio/ There was nothin‘ goin‘ down at all, not at all/ Then, one fine mornin‘, she puts on a New York station/ You know, she couldn’t believe what she heard at all/ She started shakin‘ to that fine, fine music/ You know, her life was saved by rock’n’roll/ Despite all the imputations/ You know, you could just go out/ And dance to a rock’n’roll station“.

Das war 1969. Und zeigt schon das Problem, über Rock zu schreiben, ohne ihn zu hören. Zunächst passen Text und Musik nicht zusammen. Das Stück ist kein Rock’n’Roll-Stück, eher eine Folk-Nummer. Erst auf dem Live-Album „Rock N Roll Animal“ und an seinen Konzerten hat Reed den Song dann unter Strom gesetzt. Sein Gesang bleibt aber auch dort unterkühlt. Es war Mitch Ryder, der ehemalige Sänger der Detroit Wheels, der in seiner Version das Versprechen gesanglich/gestisch einlöste. Das verlieh der Nummer Kraft, brachte sie aber um ihre Ambivalenz.

Man muss nämlich gehört haben, wie achtlos Reed das Lied intoniert. Als traue er der Intensität nicht, die er beschwört. Er verspottet sie, indem er übertreibt, das Wort „Rock’n’Roll“ höhnisch dehnt, seine halbstarke Pose parodierend. Er geht auf Distanz, indem er Banales wiederholt und betont, scheinbar überflüssigerweise „not at all“ hinzusetzt, das „de-spite all the im-pu-ta-tions“ betont abhebt und in der zweiten Strophe bei „fine, fine music“ in mokierendes Falsett ausbricht. Ein Komiker wie Lou Reed tut das nicht ohne Absicht. Die Absicht ist, heiss zu sein und cool zu bleiben.

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Marc Ribot, Silent Movies, 2010

Produzent/ J.D. Foster

Label/ Pi Recordings

Wer den Namen dieses Mannes normalerweise mit Tom Waits in Verbindung bringt, wird sich hier auf eine Überraschung gefasst machen müssen. Marc Ribot ist einer der innovativsten lebenden Gitarristen. Was er auf dieser Platte an Verzerrungen und Steigerungen aus dem Instrument holt, ist nicht Rock-mässig codiert, es sind aber auf dieselbe Art Geräusche, wie die in der Gewohnheit längst lieblich gewordenen Fuzzgeräusche oder Grungegrooves, die Millionen Menschen zur Ergötzung hören.

Marc Ribots Stücke entfalten von der ersten Sekunde an eine unglaublich dichte Atmosphäre, die mich immer wieder in ihren Bann zieht. Jeder Song ist eingängig genug, um mich sofort in seine Stimmung hinfallen zu lassen, wird dabei aber niemals flach oder simpel oder driftet in Belanglosigkeit ab. Ribot schreibt Instrumentals, mitten zwischen den Sprachen von Funk, Blues, Jazz und Rock, ( die er live oft mit seinen kongenialen Begleitmusiker Henry Grimes (Kontrabass, Violine) und Chad Taylor (Schlagzeug) interpretiert), mit einem ganz eigenen musikalischen Humor, ohne jedes Meta und Jenseits und Audiencepleasing, wie ihn etwa die frühen Softmachine oder Tony Williams Lifetime hatten, der sich wunderbar verträgt, genau wie in den genannten historischen Fällen, mit einem musikalischen Reichtum, agressiver Leidenschaft und Kraft, wie sie nur „grosse“, „ernste“ Musik sonst zu erwecken weiss.